Was in 2020 wichtig wird: Hier sind die Trends

Die Herausforderungen im Marketing werden im kommenden Jahr noch einmal an Komplexität zunehmen. Wir haben Experten gefragt, welche Trends und Entwicklungen in 2020 eine Rolle spielen: Agenturmodelle werden sich weiterhin verändern, Purpose und Werte immer wichtiger. Gamer sind die neuen Influencer, die Experience wird zum Statussymbol, Markenbildung kollaborativer und Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern unsere Lebensversicherung.

Nachhaltigkeit ist kein Trend sondern unsere Lebensversicherung
Die Welt ist eine andere als noch vor einem Jahr. Und zwar, weil wir sie anders wahrnehmen, gewisse Dringlichkeiten anders bewerten. Ganz vorne dabei als Anwältin eines weltumspannenden, alles betreffenden Change: Greta Thunberg. Wie konnte es soweit kommen, dass uns Erwachsenen ein einzelnes, schwedisches Mädchen die Leviten lesen musste, um “Action” zu bewirken? In diesem Zusammenhang interessant ist das Phänomen der „SIPs“ (sensitive intervention points). So wie es kritische Punkte gibt, ab denen Systeme schlagartig irreversibel kippen können, wird zum Beispiel in Cambridge erforscht, wie diese SIPs auch im positiven genutzt werden können, um mit einem relativ begrenzten Aufwand große Veränderungen zu erzeugen. Was lehrt uns das? Nicht auf andere warten, jetzt handeln. Nachhaltigkeit ist kein Trend sondern unsere Lebensversicherung. Deshalb macht es nichts, wenn sie in aller Munde ist, hier gibt es keinen Bedarf nach Originalität: je mehr sich ihr verschreiben, umso besser.
Irmgard Hesse, geschäftsführende Gesellschafterin bei Zeichen & Wunder, München
Foto

Boom der Gaming-Influencer
Für effektives Branding in einer jungen Zielgruppe werden Gaming-Influencer in 2020 unersetzlich. Wer erfolgreich junge Leute, aber auch Erwachsene bis 35 ansprechen will, wird in Zukunft nicht mehr auf Influencer verzichten können. Vor allem Gaming-Influencer werden dabei eine bedeutendere Rolle spielen, da Videospiele inzwischen zu einem der wichtigsten Unterhaltungsmedien avanciert sind.
George Danzer, CEO der Ad-Plattform Youblicity
Foto

Shoppable Posts – das nächste große Ding
Alle großen visuellen Plattformen haben nun „Shoppable Posts“ angekündigt, die es möglich machen, den gesamten Kaufprozess mit wenigen Klicks direkt auf der Plattform durchzuführen. Da wir Menschen sehr stark auf visuelle Anreize reagieren, liegt es nahe, dass wir 2020 über ganz Europa hinweg den Rollout dieser Werbeformate erleben werden. Und Shoppable Posts reduzieren Friktionen zum Kauf: Kunden müssen nicht mehr erst in eine neue App oder Website einsteigen oder sich durch einen Check-out bemühen. Ich glaube, das wird vor allem für die Bereiche Fashion, Food und Gadgets der nächste große Trend. Denn diese Produktgruppen leben von der visuellen Aufbereitung.
Florian Wassel, CEO & Managing Partner bei TOWA
Foto

Die Experience wird zum Statussymbol
Das Konsumverhalten befindet sich inmitten eines disruptiven Wandels: Teilen statt besitzen heißt die Devise; materieller Besitz wird eher als Belastung denn als Bereicherung erfahren. Teilen – zum Beispiel Car Sharing – spart Geld. Und das wird lieber in Erlebnisse investiert als in Produkte. Die Experience wird so immer stärker zum Statussymbol und für Marken zum Investment. Brand Experiences müssen deshalb auf die neuen Bedürfnisse der Konsumenten eingehen. Zum einen besteht der Wunsch nach kollektiven Erlebnissen (Beispiel: die globale Bewegung Fridays for Future), bei denen der Einzelne zum Teil einer Gemeinschaft wird. Zum anderen etabliert sich das individualisierte Erlebnis mit dem Ziel, sich von der Masse abzuheben. Dabei wird vermehrt auch künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen, um anhand von erhobenen Daten Erlebnisse von der Stange in maßgeschneiderte Brand Experiences umzuwandeln.
Martin Schnaack, Gründer und CEO der Brand Experience Agentur Avantgarde
Foto 

Markenbildung wird zunehmend kollaborativer
Digitalisierung und soziale Medien haben längst einen starken schöpferischen Einfluss auf Marken. Deshalb muss Markenbildung noch viel kollaborativer gedacht werden. Das Prinzip der Mitgestaltung muss im Daily Business verankert sein. Trends, Innovationen und Kundenbedürfnisse ändern sich schon jetzt im Minutentakt, da braucht es viele unterschiedliche Blickwinkel, Diven-freie Teams und unbürokratische Strukturen, um als Marke relevant zu sein.
Janine Nemec, Geschäftsführerin bei oddity Stuttgart
Foto

Neue Agenturmodelle setzen sich durch
Wir erleben, dass sich Kunden zunehmend schwertun, den Kern ihrer Herausforderungen und ihrer Zielsetzungen in Briefings zu formulieren. In einer Kommunikationslandschaft, deren Veränderungstempo nicht dran denkt, sich zu verlangsamen, ist das kein Wunder. 2020 wird definitiv das Jahr, in dem der Mittelstand die Beziehung zu seinen Agenturen überdenkt und Modelle der Zusammenarbeit etablieren wird, bei denen echte Partnerschaft und das gemeinsame Erarbeiten und Erreichen von Zielen im Vordergrund stehen.
Rolf Lange, Geschäftsführung schalk&friends
Foto

Verbraucher suchen aktiv nach Marken, die ihre Werte teilen und Stellung beziehen
Für viele Marken ist es eine Herausforderung, einen Purpose zu definieren, der ihr Kerngeschäft authentisch widerspiegelt und gleichzeitig alle Kunden anspricht. Anstatt zu versuchen, Marken wie Nike oder always und deren hochkarätige, zielgerichtete Kampagnen nachzuahmen, wären viele Marken besser beraten, die kleinen Dinge voranzutreiben: Etwa die Entwicklung einer authentischen Markenbotschaft und deren konsequente Umsetzung – nicht nur an allen Touchpoints und in Werbekampagnen. Um glaubwürdig zu sein, müssen Marken auch glaubwürdig handeln. Denn Verbraucher wollen sehen, dass Brands alles tun, um ihre Position zu verteidigen.
Christopher Kollat Senior Vice President EMEA bei Monotype
Foto

Sensorik goes Marketing
Sensorik ist in den Bereichen Smart Home, autonomes Fahren oder Bilderkennung mittlerweile im Alltag angekommen. Im kommenden Jahr werden Sensoren aber immer mehr auch im Bereich Marketing und Kommunikation zum Einsatz kommen. Denn in Kombination mit AI schaffen Sensoren eine hyper-personalisierte User Experience (UX). Marken können durch sensorische Erfassung den Menschen in seiner aktuellen Situation noch besser abholen und in den Mittelpunkt stellen. Zudem können über Sensoren in Werbemitteln, Apps oder auf Webseiten Daten generiert werden, die das data-driven Marketing anreichern. Datenschutzkonformität natürlich immer vorausgesetzt.
Marcel Kammermayer, Geschäftsführer von Plan.Net Innovation
Foto

Big Data als Innovationsmotor
Daten können helfen, neue Konzepte und Produkte zu entwickeln, sprich kreativer zu sein. Die bisherigen Bemühungen, „kreative Maschinen“ zu konstruieren, sind weitgehend gescheitert. Kreativität erfordert Intuition und das sind Schwachstellen für Computer, die Big Data kompensieren kann. Klar ist auch: Viele Unternehmen sitzen auf vielen Daten, verfügen aber nicht über die Infrastruktur oder die Fähigkeit, diese zu verstehen. Hier wird der Innovationsdruck zu immer besseren Analysen und neuen Technologien führen. Daten werden intelligenter genutzt werden und das wird den Kundenservice verbessern. Für das Geschäftsergebnis im Commerce-Bereich (ob B2B oder B2C) kann das entscheidend sein. Nicht nur der Druck also, sondern auch die Möglichkeiten zur digitalen Transformation sind enorm. Lasst sie uns nutzen!
Steff Neukam, Managing Partner bei Bloom
Foto

In 2020 droht eine Welle des „Woke Washings“
Das Jahr 2020 wird einen wahren Boom Purpose-getriebener Maßnahmen in Unternehmenskommunikation und Marketing bringen. Umweltsorgen, die Politisierung jüngerer Konsumenten, der ungebrochene Trend zu Regionalität und Authentizität spielen dabei eine wichtige Rolle: Marken werden versuchen, in diesem Kontext Haltung zu beziehen. Reflektieren die Unternehmen dabei nicht ihre Werte, schwindet das ohnehin angeschlagene Vertrauen in die großen Konsumenten-Marken weiter. Es droht damit eine Welle des „Woke Washings“: kurzfristige mediale Aufmerksamkeit mit einer leichtverdaulichen Verwendung politischer Inhalte. 2020 wird sich zeigen, welche Marken sensibel genug sind, die sich ändernden Werte der Konsumenten ernst zu nehmen, und damit ihre Glaubwürdigkeit sichern.
Ulrich Köhler, Geschäftsführer der Trendbüro B. G. W. GmbH
Foto

Enabler für die Bandbreite aller „Next-Hot-Shit-Topics“ ist und bleibt die Cloud
Viele Themen, die schon vor Jahren diskutiert wurden, kommen erst jetzt richtig an. Vor allem im digitalen B2B-Marketing. Ein Beispiel: Cloud gestütztes Marketing! Neu? Natürlich nicht! Das war schon vor ca. acht Jahren Trendthema auf der CeBIT. Damals wusste aber keiner so richtig, wie das konkret aussehen soll. Heute kann der Marketingleiter digitale Projekte wie Webportale, Marketingservices und zugehörige Systeme für Kunden- und Produktdaten quasi auf Knopfdruck als Service generieren, ohne seine interne IT überhaupt bemühen zu müssen. Das ermöglicht auch neue Services, die die richtig heißen Trends abbilden: Marketing Automation, Big Data Analytics oder KI-gestützte Personalisierung.
Oliver Zils, Managing Director Logic Joe
Foto

Die Optimierung der CX wird für Marken eine ständige Herausforderung
Die mobile Digitalisierung schafft die Möglichkeit, jederzeit an Information von Interesse zu gelangen. Immer mehr Infos immer schneller zu erhalten: diese Gewohnheit dauerhaft auf hohem Niveau zu befriedigen, stellt immense Herausforderungen an die Customer Experience (CX) von Marken. Den abgespeicherten Standard hierfür geben globale Big Player vor. Dieser Standard wiederum wird als Benchmark gleichermaßen an andere Anbieter auf dem Markt gesetzt. Eine ständige Optimierung der CX wird somit für sämtliche Marken auch in 2020 eine der wichtigsten Aufgaben sein, um die Markenrelevanz kontinuierlich zu steigern.
Marcus Reiser, Managing Director bei 21TORR
Foto

 

Expertencheck: Diese Trends bewegen die Digibranche

In wenigen Wochen versammeln sich wieder die Entscheider der Digitalbranche auf der dmexco. Wir haben Experten der Digiconomy gefragt, welche künftigen Trends sie sehen und auf welche Entwicklungen sie in der digitalen Wirtschaft vertrauen. Neben Seamless Journeys, Wearables, Private Messaging, KI und Digital Brand Building spielen erstmals auch nachhaltiges Handeln und die Rückbesinnung auf mehr Haltung im Marketing eine wichtige Rolle.

Nachhaltigkeit hat als Thema eine neue Strahlkraft erreicht
Wenn es um Nachhaltigkeit geht, reichen Bio-Zertifikate und Lebensmittel auf Holzuntergrund längst nicht mehr. Und sie wird auch in den Augen der Mainstream-Verbraucher immer mehr zu einem Differenzierungsmerkmal am Einkaufsregal. Die Diskussion geht über Plastiktüten und -strohhalme hinaus, sie wird immer mehr zu einem Spiegel des eigenen Status. Fragen, die sich alle Unternehmen und ihre Agenturen mit einem tatsächlichen Interesse an nachhaltigem Handeln stellen sollten: Wie kommuniziert man ehrlich, aber nicht belehrend? Wie schwanken wir nicht zwischen zwei Kommunikationen, sondern integrieren unsere Botschaft nahtlos in unsere Kommunikation? Und wie nutzen wir die digitalen Kanäle so gut wie Greta Thunberg und Rezo?
Eva Reitenbach, Managing Director bei oddity jungle
Foto-Download

Silos werden sterben – Seamless Journeys sind die Zukunft
Durch Voice, Social, KI, Bots und IoT entstehen quasi täglich neue Touchpoints und bestehende verändern sich. All diese Interaktionen in eine sinnvolle und stringente Customer Journey zusammenzuführen ist eine der größten und spannendsten Herausforderungen der kommenden Jahre. Ich bin überzeugt: Die Silos werden sterben – Seamless Journeys sind die Zukunft!”
Alexander Böttcher, Chief Digital Officer bei Avantgarde
Foto-Download

WhatsApp: Private Messaging ist das neue Social Media
Mit WhatsApp Business öffnet sich ein neuer Kanal für Unternehmen. Ja, erst jetzt. Denn alle Lösungen, die vor August 2018 auf dem Markt waren, haben unerlaubterweise mit privaten Nummern gearbeitet und werden spätestens zum 7. Dezember 2019 offiziell abgeschaltet. Doch jetzt haben Unternehmen die Chance, die Kommunikation mit ihren Kunden ganz neu zu denken: persönlich, nutzenstiftend und sympathisch. Denn es gibt eine feine Grenze zwischen dem, was ein Kunde als nervige Werbung empfindet und was als Service. Es ist nun an der Zeit, diese Grenze auszuloten und passende, praktische Services zu entwickeln. Mein digitaler Trend für 2019 lautet daher: Private Messaging ist das neue Social Media.
Stephanie Wißmann, Vice President Digital and Growth bei tyntec
Foto-Download

Kreatives Arbeiten wird zu einem zunehmend hybriden Prozess
Über künstliche Intelligenz wurde viel diskutiert. Für manche ist sie der heilige Gral. Natürlich greift KI auch in kreative Prozesse ein. Eine Maschine kann zwar Vorschläge machen, die Design-Entscheidung trifft noch immer der Mensch. Kreative sollten KI nutzen und zu ihrem Partner machen. Vor allem besteht ihr Potenzial darin, Kreativprozessen zu assistieren. In diesem Punkt hat die Branche noch viel zu lernen. Speziell wie man mit künstlicher Intelligenz arbeitet und nicht gegen sie. Es gilt den Widerstand zu überwinden und zu verstehen, dass die Technologie den bestehenden Werkzeugkasten ergänzt. Kreatives Arbeiten könnte so zu einem zunehmend hybriden Prozess werden und Kampagnen noch passgenauer auf die Bedürfnisse der Verbraucher zuschneiden.
Christopher Kollat, Senior Vice President, EMEA Revenue bei Monotype.
Foto-Download

Machine Learning ist nur so gut wie die zugrundeliegenden Daten
Der erste Hype um Künstliche Intelligenz und Machine Learning ist mittlerweile abgeebbt. Nach den Diskussionen um das Für und Wider dieser Technologien ist es an der Zeit, sich mit konkreten Anwendungsfällen und Einsatzszenarien zu beschäftigen – und den dafür erforderlichen Voraussetzungen. Denn Technologien wie Machine Learning können nur dann erstklassige Ergebnisse liefern, wenn sie mit erstklassigen Daten gefüttert werden, da sie auf dieser Basis lernen. Hier sind noch einige Fragen offen, deren Beantwortung wir gerne hintenanstellen: Wie viele und welche Daten sind für Maschinelles Lernen notwendig? Wie können wir diese datenschutzkonform erfassen und verarbeiten? Und: Wie können wir aus den Daten Erkenntnisse ziehen, die für das Marketing praxisrelevant sind?
Sara Sihelnik, Country Director DACH bei Quantcast
Foto-Download

Digitales Brand Building
In diesen Zeiten des schnellen technologischen Fortschritts relevant zu bleiben, ist eine Herausforderung, der wir uns alle jeden Tag aufs Neue stellen. Messen wie die dmexco müssen da nicht nur mithalten, sondern mehr denn je eine Plattform für nachhaltigen Austausch zu den wichtigen Fragen der Branche bieten und den visionären Blick in die Zukunft wagen. Besonders spannend finde ich die Frage nach der Zukunft von Marken und deren Inszenierung in der digitalen Welt. In unserer informationsüberfluteten Gesellschaft wächst der Bedarf an Orientierung. Starke Marken haben hier einen wesentlichen Vorteil, denn sie bieten genau das. Und da Kunden Marken vermehrt an digitalen Touchpoints erfahren, ist Brand Building an diesen Stellen inzwischen elementar wichtig als Teil eines ganzheitlichen Markenerlebnisses.
Florian Haller, CEO der Serviceplan Gruppe
Foto-Download

Wieder sein statt Schein
Die Welt befindet sich im kritischen Wandel: technologische Disruption, Klimawandel, Ungleichheit. Die einzige Konstante: Unsicherheit. Mit Folgen für das Marketing, denn die Beziehung zwischen Marke und Verbraucher hat sich dramatisch verändert. Marken müssen den Wandel verstehen und die Notwendigkeit eines klaren Ziels vor Augen haben. Sie müssen handeln und Transparenz nach innen und außen schaffen sowie die wachsenden Erwartungen seitens der Konsumenten abbilden. Denn neben dem Individuum und der Gesellschaft haben auch sie die Verantwortung, eine lebenswerte Zukunft mitzugestalten. Marketing erfordert eine klare Haltung und diese basiert auf Werten. Abseits vom Awareness-Hype geht es im Sinne einer Corporate Culture darum, ehrliche Relevanz zu schaffen. Damit morgen Zukunft werden kann. Man darf gespannt sein, wie sich Unternehmen dabei schlagen.
Isabell Höffner, Director Brand & Communication bei 21TORR
Foto-Download

Personalisierung durch Automatisierung
Die Personalisierung der Kommunikation und die dafür notwendige Automatisierung sind aus meiner Sicht die entscheidenden Trends für Marketeers. Damit wir die Möglichkeiten der Personalisierung nachhaltig nutzen können, sind zwei Dinge entscheidend: Zum einen muss die Personalisierung von Inhalten und Services von den Nutzern als echter Mehrwert empfunden werden, zum anderen muss der Umgang mit Nutzerdaten verantwortungsvoll und transparent erfolgen. „Trustful Data“ ist das Gebot der Stunde.
Klaus Schwab, Geschäftsführer und Partner der Plan.Net Gruppe
Foto-Download               

Wearables haben großes Zukunftspotenzial
Der erste Trend sind Wearables. Ganz egal, ob Pulsmessung, Kalorienzählen oder einfaches Telefonieren und Empfangen von Nachrichten: Wearables sind handlich, vielfältig einsetzbar und haben großes Zukunftspotenzial. Ebenso interessant finde ich nach wie vor die virtuellen Assistenten. Ob Meetings organisieren, E-Mails verfassen oder Kurznachrichten vorlesen – die Einsatzmöglichkeiten sind hier vielfältig und ungemein praktisch. Welcher Trend mich dieses Jahr richtig umgehauen hat? Die Mixed Reality. Die Möglichkeiten, die sich hier für Unternehmen eröffnen, scheinen grenzenlos. Das bietet uns als Marketern ganz neue Möglichkeiten, die Vorteile der Produkte zu veranschaulichen.
Claudia Leischner, Managing Director bei gyro München
Foto-Download

Neue digitale Experience durch Vernetzung
In naher Zukunft ist das Thema Schnittstellenfähigkeit eines, das für die Nutzung von digitalen Produkten den größten Hebel aufweisen kann. Sowohl in Hinblick auf Geschäftsmodelle als auch aus UX-Sicht. Wenn sich Applikationen aller Art miteinander vernetzen, entsteht für User eine ganz neue digitale Experience. Player wie WeChat machen es vor, wie sich Drittanbieter nahtlos integrieren lassen und sie so unverzichtbar für den User werden. In der Produktentwicklung gilt es deshalb umso mehr die Frage zu stellen: In welchen Situationen nutzen Menschen ein Angebot und welche Anwendungen müssen eingebunden werden um personalisierte Experiences zu kreieren.
Nadine Rigele-Hübl, Director Innovation Consulting bei TOWA
Foto-Download

Buy on Google
Seit einiger Zeit wird das Lied vom langsam absteigenden Stern Amazon gesungen – stattdessen bekommt der Star der Szene von einem anderen Star gehörig Konkurrenz: Google. Wann das „Buy on Google“-Feature offiziell an den Start geht, bleibt zwar abzuwarten. Aber es wird sich daraus ein fundamentaler Trend für die nächsten Jahre ergeben: Online-Shopping direkt in der Suche. Automatisch entsteht hier für Shopbetreiber eine tiefgreifende Veränderung: Wie schaffen es Online Shops weiterhin attraktiv für ihre Kunden zu bleiben? Denn das werden nur Shops schaffen, die durch besonderen Service und Personalisierung hervorstechen.
Felix Schirl, Geschäftsführer und CTO bei trbo
Foto-Download  

Trends 2019: Was die Branche im kommenden Jahr beschäftigt

München, 17. Dezember 2018. Die Herausforderungen im digitalen Marketing werden im kommenden Jahr noch einmal an Komplexität zunehmen. Wir haben Experten gefragt, welche Trends und Entwicklungen in 2019 eine Rolle spielen: Es geht weiterhin um Personalisierung, Voice und die zunehmende Dominanz von Instagram, insbesondere bei den Stories. TripAdvisor wird zum Social Network und Amazon wird Google und Facebook deutlich Marktanteile im Online-Advertising streitig machen. Ebenso sind Kollaboration innerhalb von Agenturen und agile Markenführung wichtige Themen.

 

TripAdvisor wird zum Social Network
Gefühlt haben wir alle in 2018 mal ordentlich Luft geholt und keine neue Marketing-Sau durchs Dorf getrieben. Von daher glaube ich weiterhin an den Durchbruch von Voice, die zunehmende Dominanz von Instagram und hoffentlich mehr Qualität bei Influencer-Kampagnen. Zudem darf die Reisebranche gespannt auf die Neupositionierung von TripAdvisor als Social Network schauen. Die Booking Site wird zum Jahreswechsel ein neues Design vorstellen. Dann können Nutzer eine eigene Profilseite erstellen, Videos und Fotos veröffentlichen und ihren Freunden, Marken und Influencern folgen, um sich auszutauschen und personalisierte Reise-Tipps abzuholen.
André Gebel, Vorstand Strategie und Beratung von der coma AG, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/08/Andre_Gebel_coma_AG_quer.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 


Amazon wird zum relevantesten Ecommerce-Advertising-Kanal
Amazon wird in 2019 Google und Facebook spürbar Marktanteile im Online Advertising streitig machen. Mit Sponsored Ads (ehem. AMS) bietet die Plattform bereits jetzt einen der wirkungsstärksten Hebel im „lower Sales-Funnel“. Besonders interessant wird der Ausbau der Re- & Targeting-Optionen über die Amazon DSP (ehem. AAP). Auf Basis der Shopping Behaviour-Daten lassen sich schon jetzt zielgenau Käufersegmente auf und abseits des Marktplatzes erschließen. Hier dürfte es vor allem spannend werden, inwieweit Amazon seine Re-Targeting-Logiken auch für sein SEA-Produkt Sponsored Ads nutzt und die Kampagnen auf externe Websites verlängert.
Tim Nedden, Geschäftsführer von Finc3 Commerce, Hamburg

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/10/Tim-Nedden_Finc3-Commerce.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Weg von statischen Markenidentitäten – hin zu agiler Markenführung
Das nächste Jahr markiert einen Wendepunkt in der Art und Weise, wie Unternehmen ihre Marken führen. Konkret heißt das: Weg von statischen Markenidentitäten. Hin zu einer sich ständig entwickelnden agilen Markenführung, die sich an die Präferenzen der Verbraucher jederzeit anpassen kann. Denn Verbraucher kaufen keine Marken mehr, mit denen sie sich nicht identifizieren können, denen sie nicht vertrauen oder deren Werte nicht mit ihren eigenen übereinstimmen. Erfolgreiche CMOs und Marketingteams müssen ihre Marken künftig wie lebendig, wandelbare Einheiten sehen und zielgerichtete Maßnahmen ergreifen, die sich mit den Erwartungen der Verbraucher stets verändern können.
Brett Zucker, CMO von Monotype, Berlin / Woburn

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/02/MT_Headshot_Brett_Zucker_001.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Personalisierung kommt im Mittelstand an
Für Trendforscher längst Schnee von gestern: Endlich findet Personalisierung ihren Weg in den Mittelstand – und zwar auch in traditionelle Industrie-B2B-Unternehmen. Die Gründe sind einfach: Die Erwartungshaltung von Nutzern in der digitalen Welt ist geprägt durch digitale Vorreiter wie Google, Amazon und Co. Dank der Integration von KI-gestützten Programmen ist Personalisierung einfacher umsetzbar als je zuvor: Weder braucht es ein kompliziertes Tool-Set, noch technisches Know-how, um personalisierte Websites und zielgruppenoptimierte Nutzererlebnisse zu schaffen. Letztendlich ist nur die Erkenntnis nötig, dass eine durch Personalisierung deutlich verbesserte User Experience den Unternehmen hilft, erfolgreicher zu sein.
Oliver Zils, Managing Director von Logic Joe, Hamburg

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/07/Logic-Joe_OliverZils_Pressebild-1.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Analytics-Tools bringen mehr Automatismen
In 2019 werden Unternehmen immer mehr Handlungen aus Daten ableiten müssen. Dazu gibt es in den meisten Analytics-Tools erste KI-Ansätze, die es erlauben, automatisiert zu reagieren. Das händische Optimieren von Kampagnen im Performance Marketing wird innerhalb der nächsten Jahre Schritt für Schritt durch mehr Automatismen abgelöst. Beispielsweise halten viele Menschen den AdWords Manager noch für einen Zukunftsjob – doch dieses Job-Profile wird eines der ersten sein, das durch Algorithmen weitgehend ersetzt wird.

Bjoern Sjut, Geschäftsführer von Finc3 Marketing Services, Hamburg

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/10/Bjoern-Sjut_Finc3.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

Together Now!
Jetzt haben wir uns über die Jahre nach und nach mit dem Gedanken einer zunehmend digitalen Welt vertraut gemacht. Aber: die physische Welt ist ja nicht verschwunden. Und der Mensch ist auch derselbe geblieben. Menschen wollen als Individuum ernst genommen werden. Menschen handeln und entscheiden auf Basis von Gefühlen. Und: Menschen suchen nach vertrauensvollen Verbindungen zu anderen Menschen – gerade im digitalen Zeitalter. Was uns zunehmend beschäftigt ist also die Frage: Wie bringen wir das alles auf eine gute und intelligente Art zusammen? Wie nutzen wir Freiräume kreativ, die sich durch Umschichtungen unseres Lebensalltags eröffnen? Dazu brauchen wir starke, identitätsstiftenden Geschichten, die Menschen über alle Bereiche hinweg auf eine lebendige Art und Weise verbinden.
Irmgard Hesse, geschäftsführende Gesellschafterin von Zeichen & Wunder, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/12/Zeichen-und-Wunder-IH.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

2019 wird das Jahr der „Tipping Points“
Im kommenden Jahr schlägt vieles durch, was schon seit 5-10 Jahren vorhergesagt wird, aber noch nicht in wirklich relevantem Ausmaß eingetreten ist. Große Marken, Kataloge, Werbeagenturen, Händler, ehemalige Leitmedien werden die Bühne ganz verlassen oder zumindest in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Auch „unser Öl“, die deutsche Automobilindustrie, wird stärker ins Wackeln kommen statt Jahr für Jahr Rekorde zu vermelden. Schlimm? Kurzfristig und im Speziellen Ja, langfristig und im Generellen aber nicht. Denn so entsteht Raum für Neues, für Besseres: Neue und bessere Lösungen, neue Sozial- und Wertesysteme. Der Trend zu Neuem geht 2019 weiter. Und entscheidend wird sein, was wir alle daraus machen.
Simon Umbreit, Mitgründer und Geschäftsführer der oddity group, Stuttgart

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/07/oddity_Simon-Umbreit.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

Prototyping for Communication
Scrum, Kanban, Design Thinking, Prototyping und Kollaboration sind Arbeitsweisen und -methoden, die ihren Ursprung im Produktdesign und der Softwareentwicklung haben. In den letzten Jahren fanden sie Eingang in die Entwicklung digitaler Plattformen, Produkte sowie Services. Nun erleben wir, wie sie auch die Arbeitsweise innerhalb von Kommunikationsagenturen in der Breite zu verändern beginnen: Zukünftig werden sowohl Kommunikationsstrategien wie auch Kommunikationskampagnen und Maßnahmen immer häufiger kollaborativ – auch gemeinsam mit Kunden – in Sprints iterativ entworfen und konzipiert.
Klaus Schwab, Geschäftsführer und Partner der Plan.net Gruppe, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/07/Schwab-Klaus-3_1200x677.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Stories erobern Social Media
Stories werden im Jahr 2019 die Social Media Landschaft prägen. Bereits dieses Jahr war das Format auf Instagram bei den Usern mindestens genau so beliebt, wie die geposteten Bilder im Feed. Der Vorteil liegt in der Einfachheit, da sich die Inhalte nach 24 Stunden wieder von alleine löschen. Deshalb posten die Nutzer viel spontaner ihre Inhalte, da sie sich weniger Gedanken machen, als bei einem perfekten Bild. Ich gehe davon aus, dass dieser Trend anhalten wird und auch Unternehmen verstärkt auf das Format setzen. Abzuwarten bleibt, ob diese Entwicklung auf Instagram beschränkt bleibt oder ob sich die Stories auch auf Facebook oder sogar WhatsApp durchsetzen.
Helge Ruff, Geschäftsführer von OneTwoSocial, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/07/OneTwoSocial_Helge-Ruff_quer.png’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Das B2B Marketing wird in 2019 messbarer, kreativer und skalierbarer
XING hat 2018 die ersten ernsthaften Schritte als Werbeplattform unternommen. LinkedIn baut seine Werbemöglichkeiten kontinuierlich aus. Online- und Offline-Prozesse werden stärker verknüpft, wie etwa automatisierte Mailings durch Digital Druck-Lettershops an Unternehmen, die eine B2B-Website besuchen. Das B2B Marketing wird in 2019 messbarer, kreativer und skalierbarer.
Niall Donohoe, Co-Geschäftsführer von BizMut, Hamburg

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/11/1200x677_Niall-Donohoe_BizMut.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

In Köln wird entschieden, wie es mit der dmexco weiter geht: Das erwarten Experten von der dmexco 2018

München, 12. September 2018. Für viele war die dmexco bislang eine der wichtigsten Veranstaltungen im digitalen Marketing. Hier wird die digitale Agenda diskutiert und definier, aus Ideen wird echtes Business. Nach dem Krach im Herbst 2017 um die Trennung von den ehemaligen Machern wurde viel debattiert und erstmals kam Kritik auf. Dann der Neustart unter neuer Flagge. Wir haben Branchenexperten gefragt, warum sie dieses Jahr auf die dmexco gehen (oder auch nicht) und was sie sich von der dmexco erwarten – vor allem hinsichtlich des neuen Messekonzepts erwarten.

 

Mehr Medien, weniger Technologie
Die DMEXCO bleibt für mich die digitale Leitmesse unserer Branche mit einem internationalen Anspruch – hier geht die Messe meines Erachtens einen richtigen und wichtigen Weg. Ich erwarte mir allerdings wieder mehr Nähe zu den essentiellen Fragen von Marke, Medien und Kommunikation in Zeiten der Digitalisierung. Und dafür etwas weniger Bombardement durch Technologiedienstleister.
Florian Haller, Hauptgeschäftsführer der Serviceplan Gruppe, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/07/Haller-Florian_orig01.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

2018 wird die DMEXCO für die kommenden Jahre definieren
In Kürze ist es soweit und die DMEXCO, für mich bislang eine der wichtigsten Veranstaltungen im digitalen Marketing, öffnet wieder ihre Tore. Seit dem letzten Jahr hat sich viel getan: ein neues Management, ein mutiger Relaunch, eine geschärfte Positionierung und das Ziel, von der Messe zum Medium zu werden. Wir von Monotype sehen die diesjährige DMEXCO als einen Wendepunkt für die Veranstaltung, der sie für die kommenden Jahre definieren wird. Wir freuen uns, dass die Messe einen stärkeren Fokus auf die DACH-Region legen wird und gleichzeitig auch weiterhin globale Marken miteinschließt. Auch wenn es Startschwierigkeiten geben könnte, ist und bleibt die DMEXCO ein wichtiges Forum für den Austausch von Best Practices und innovativen Ideen im digitalen Marketing.
Christopher Kollat, Managing Director DACH von Monotype, Berlin

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/08/Monotype_Christopher-Kollat_quer.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Die DMEXCO wird zu einer begleitenden Plattform
Das neue Konzept der DMEXCO klingt überzeugend. Der Wandel von der reinen Messe hin zu einer begleitenden Plattform wird zu mehr Vernetzung auch außerhalb der Messe führen. Und ich freue mich natürlich auf die Experience Hall, in der die neue DMEXCO VR Lounge zu finden sein wird. Dort erhalten Aussteller die Möglichkeit, sich mit einer VR Experience auf ganz neue Art vorzustellen. Viond wird als Partner der DMEXCO für die Umsetzung der Technologie sorgen und ich freue mich bereits heute auf die Ideen und Projekte, die von den Ausstellern kommen werden. Ich bin zuversichtlich, dass VR in den kommenden 3 bis 5 Jahren in jedem Marketing-Mix zu finden sein wird.
Rolf Illenberger, CEO und Gründer von Viond, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/07/Viond_Rolf_Illenberger.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Trends werden in Austin und Lissabon gesetzt
An was ich nicht glaube und was es auch nicht braucht: eine weitere Plattform, die das ganze Jahr über versucht Anbieter und „Nachfrager“ zusammen zu bringen (Zitat DMEXCO: „363 Tage in den perfekten Match investieren“). Wenn ich auf eine internationale Trendkonferenz will, fahre ich nicht zur DMEXCO, sondern nach Austin (SXSW) oder Lissabon (Web Summit). Von der DMEXCO wünsche ich mir, dass sie sich auf das was sie ist oder zumindest war konzentriert: Treffpunkt der Digitalen Welt mit einem Potpourri an innovativen Lösungsanbietern, Referenten etc., zugeschnitten auf den Bedarf und dem digitalen Status Quo hier in Deutschland. „Visionäre und Vordenker aus der ganzen Welt“ lassen mich eher skeptisch werden. Zum einen kann hierzulande kaum jemand diesem hohen Anspruch gerecht werden und zum anderen ist es fraglich, ob es gelingt die Brücke zur digitalen Realität hier in Deutschland zu schlagen.
Oliver Zils, Managing Director von Logic Joe, Hamburg

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/07/Logic-Joe_OliverZils_Pressebild-1.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 Digitalen Produkten ein Gesicht geben
Für uns gehört die DMEXCO zu den drei wichtigsten Veranstaltungen weltweit und mit Abstand zu der wichtigsten in Europa. Für uns ist es eine tolle Gelegenheit einem sehr digitalen Produkt ein Gesicht zu geben, die Menschen hinter dem Unternehmen zu zeigen und mindestens einmal im Jahr unsere Kunden persönlich zu treffen. Was uns besonders freut ist, dass die Messe in den letzten Jahren immer internationaler geworden ist und auch viele unserer Partner aus den USA nach Köln reisen.
Marcel Hollerbach, CMO Productsup von productsup.io, Berlin

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/07/MarcelHollerbach©Productsup.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

 

Im September wird entschieden, wie es mit der DMEXCO weiter geht
Über die neue CI und die neue Ausrichtung ist ja schon viel geschrieben worden. Vor allem das Ziel, von einer Messe, die einmal jährlich stattfindet, zu einem ganzjährigen Medium zu werden, kommt uns bei OMR ja nicht ganz unbekannt vor. Ob und wie es den Kollegen gelingt, das umzusetzen, bin ich besonders gespannt und meine Aufmerksamkeit geht daher vor allem über die Messe im September hinaus. Bezüglich der zwei Messetage selber bin ich gespannt, ob die unruhige See, in der die DMEXCO in den letzten Monaten gewesen ist, signifikanten Einfluss auf Qualität und Quantität der Besucher und Aussteller haben wird. Denn am Ende wird in Köln entschieden, ob das neue Konzept der DMXEXCO inhaltlich und wirtschaftlich aufgeht.
Jan Bechler, Gründer von Finc3 und Partner der OMR, Hamburg

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/02/Jan_Bechler.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Inhalte statt Blockbuster
Als Messe das ganze Jahr über mit Austellern und Besuchern zu kommunizieren, halten wir für richtig. Ein spannender Ansatz – wir sind neugierig auf die Umsetzung. Zum Glück wurde in diesem Jahr mit „Take C.A.R.E.“ ein Motto gewählt, das etwas mehr Aussage hat und nicht versucht der Filmtitel eines neuen Blockbusters zu sein. Auch wir als Unternehmen können uns sehr gut damit identifizieren: als Experten für Onsite-Personalisierung kümmern wir uns ebenfalls darum, den Shopbesuchern eine bessere User Experience zu bieten. Ansonsten schätzen wir die DMEXCO natürlich wie immer als Plattform, die sich als Klassentreffen der Digitalbranche etabliert hat und auf der wir die Möglichkeit nutzen, persönlich mit unseren Kunden und Interessenten zu sprechen – 1:1 und personalisiert.
Felix Schirl, Geschäftsführer und CTO von trbo GmbH, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/07/Felix-Schirl_Geschäftsführer_trbo.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Zwischen Alltag (Cookies) und Zukunft (Künstliche Intelligenz)
Neue Impulse, weniger Meta-Themen und ein klares Konzept: Für die Zukunft wünsche ich mir mehr Ad Tech Themen auf der Agenda. Denn Künstliche Intelligenz sowie Datenschutz und Cookies sind ohne Zweifel die Themen, die uns in den kommenden Jahren beschäftigen werden. Darüber hinaus lassen sich auf der DMEXCO nach wie vor hervorragend Kontakte knüpfen und pflegen. Köln ist schließlich jedes Jahr im September der Nabel der Digitalwelt.
Johann Hermann, COO von Nano Interactive, Starnberg

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/07/nano-DE_Johann-Hermann.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

 

Expertencheck: Diese Trends bewegen die Digibranche

München, 11. September 2018. Unter dem diesjährigen dmexco-Motto „Take C.A.R.E – Curiosity, Action, Responsibility, Experience“ versammeln sich diese Woche wieder die Entscheider der Digitalbranche auf der dmexco. Wir haben Experten der Digiconomy gefragt, was die künftigen Trends sind. Künstliche Intelligenz, Virtual Reality, Augmented Reality, Automation, Social Media und Mobile stehen im Fokus.

 

Facebook steht unter Dauerdruck und entwickelt sich
Das Unternehmen ist von einem sozialen Netzwerk zu einem Konzern gewachsen. An Facebook, Instagram und WhatsApp geht derzeit kein Weg vorbei. Die Herausforderung für Facebook ist jedoch, seine Angebote langfristig attraktiv zu halten. Entwickeln sich die Plattformen nicht weiter, langweilen sich die Nutzer über kurz oder lang. Auf der anderen Seite gibt es derzeitig auch wenig Konkurrenz zu befürchten. Plattformen wie Vero sind schneller wieder verschwunden, als dass man sich an sie gewöhnen konnte. Daher ist meine Prognose, dass sich das Unternehmen auch langfristig attraktiv hält, in dem es verstärkt auf Video-Content (auch Live) setzt und das Network mit neuen interaktiven Elementen anreichert. Das Thema AR könnte in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen, denn Realität und Digital vermischen zunehmend. Trotzdem muss sich der Konzern vor Angreifern schützen. Die bisherigen Akquisitionen waren rückwirkend sehr smart. Ich bin sicher, dass bald weitere Plattformen als auch komplementäre Geschäftsmodelle auf der Einkaufsliste von Mark Zuckerberg stehen.
Helge Ruff, Geschäftsführer von OneTwoSocial, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/07/OneTwoSocial_Helge-Ruff_quer.png’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Services und Plattformen werden Prozesse automatisieren
UX-Design, Customer Experience Plattformen, native App-Lösungen und AI sind bei uns akute Kernthemen. Wir sehen einen klaren Trend, der in Richtung zukunftsorientierter Services und Plattformen geht, mit deren Hilfe Unternehmen Prozesse vereinfachen und automatisieren, sowie in rasanter Geschwindigkeit neue Produkte und Services in den Markt bringen können. Weiterhin beschäftigen uns auch Vermarktungskonzepte und Kampagnen, um die entstandenen Services gezielt und digital-first zu kommunizieren.
Marcus Reiser, Managing Director von 21TORR, Reutlingen / Stuttgart

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/12/21TORR_MarcusReiser_1200x1200.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Der Mensch bleibt in der digitalen Welt ein wichtiger Faktor
Digitaltrends wie Personalisierung, cloudbasierte Lösungen und Co. spielen bereits heute eine Schlüsselrolle in vielen Unternehmen. Doch je mehr wir uns mit innovativen Technologien und künstlicher Intelligenz befassen, umso wichtiger wird der Mensch. Aufgabe wird es also in den nächsten Jahren sein, eine humane Form der Digitalisierung zu finden, in der Anforderungen des Menschen und den Fähigkeiten der Maschine gerecht werden.
Claudia Leischner, Geschäftsführerin von gyro, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/07/Claudia-Leischner-Geschäftsführerin-gyro-München.png’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Die Rolle von KI im Marketing
Wir beschäftigen uns gerade intensiv mit der Frage, welche Rolle Künstliche Intelligenz bei der kreativen Entwicklung von Marketingmaßnahmen spielen kann. Wie wird KI die Kreationsaufgaben in Zukunft verändern? Hat KI dabei das Potential auch zur schöpferischen Kraft zu werden oder bleibt es immer „nur“ ein Werkzeug im Kreativprozess? Ich bin davon überzeugt, dass in KI noch Möglichkeiten stecken, die wir bisher noch nicht mal erahnen können. Dafür arbeiten wir gerade mit KI-Experten an Lösungsansätzen und Prototypen, die uns im kreativen Prozess unterstützen können.
Klaus Schwab, Geschäftsführer und Partner der Plan.Net Gruppe, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/07/Schwab-Klaus-3_1200x677.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 Marktplätze, verändertes Nutzerverhalten und Automatisierung bestimmen das Marketing
Als neutrales Technologieunternehmen sehen wir vor allem drei Trends. Erstens: Die steigende Bedeutung von Marktplätzen für den Online-Handel. Besonders attraktiv sind die reichweitenstarken Werbeplätze, die einige der großen E-Commerce-Player wie Amazon oder eBay bereits anbieten. Doch gerade der Vertriebskanal Marktplätze bedingt zwingend ein konstantes Monitoring und Reporting, um die Werbeausgaben im Blick zu behalten. Zweitens: Das stark veränderte Nutzerverhalten. Für E-Commerce-Händler gilt es deshalb herauszufinden, wie sie mit ihren Geschäftsmodellen auf diese Entwicklung reagieren, welche Kanäle für ihr Geschäft relevant sind und welche Erfolgsmechaniken in den jeweiligen Kanälen wirken. Drittens: Die (Teil-)Automatisierung des Online-Marketings. Die Effizienz von digitaler Werbung in (Produkt)-Suchmaschinen wird immer wichtiger. Die Performance von Produktkampagnen sollte deshalb stets transparent und kanalübergreifend vom Marketingverantwortlichen abrufbar sein.
Frank Rauchfuß, CEO von intelliAd Media, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/07/Pressebild_intelliAd_Frank-Rauchfuß.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Im Zuge der DSGVO wird authentische Markenkommunikation wichtiger denn je
Die Konsumenten sind schon jetzt so informiert wie nie zuvor und damit kritischer denn je gegenüber traditionellen Marketingbotschaften. Und verschärfte Datenschutzgesetze wie die DSGVO erfordern ein sorgfältigeres Management von Kundendaten und –Inhalten auf Markenseite. Marken die den Konsumenten in den Mittelpunkt ihrer digitalen Marketingstrategie stellen, sind auf dem richtigen Weg. Aber sie müssen sowohl die Gesetzesänderungen als auch die sich ständig wandelnden Erwartungen der Verbraucher berücksichtigen, um Vertrauen aufzubauen, glaubwürdig zu sein und Authentizität zu vermitteln. Neben korrekt gekennzeichnetem Influencer-Content und der Offenlegung von Partnerschaften mit Influencern ist es in diesem Zuge unerlässlich, nutzergenerierten Inhalte (UGC) sowohl mit Marken-Hashtags als auch mit direkten @-Verlinkungen auf die Marken zu teilen.
Jose de Cabo, Co-Founder und Head of EMEA von Olapic, London

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/04/Jose-de-Cabo750x600.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Die Entwicklung von Amazon und KI sind spannende Themen
Ich finde aktuell drei Themen besonders spannend: Zweifelsohne der weitere Ausbau der Advertising Lösungen im Amazon-Universum. Die Kombination aus massiven Reichweiten auf und außerhalb von Amazon mit harten User- und Kaufdaten bietet für Marken fast aller Branchen noch extreme Wachstumspotenziale. Hier wird es spannend sein, wie sich Amazon selber entwickelt, wie aber auch das Ökosystem drumherum wachsen wird. Insgesamt schauen wir stark auf den wachsenden Einfluss von KI-Lösungen, um zu verstehen, wie wir durch deren Einsatz die Effektivität und Effizienz im Performance Marketing weiter steigern können. Aufgrund meiner Vergangenheit in der Radio-Branche fasziniert mich derzeit die weitere Entwicklung im Audio-Marketing- und Voice-Bereich. Durch Google Home, Alexa und Co werden Radio und Audio endlich rückkanalfähig und ich bin gespannt zu sehen, welche neuen Möglichkeiten hier entstehen.
Tim Nedden, Gründer und Geschäftsführer von Finc3 Commerce, Hamburg

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/12/Tim_Nedden.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

KI wird im Alltag ankommen
Alexa oder iRobot gehören heute schon zum Alltag. Roboter und künstliche Intelligenz erleichtern unser Leben und nehmen uns Arbeit ab. Klar ist, hier ist noch Luft nach oben. Auch was KI und Automatisierung im Marketing betrifft. Wir werden in Zukunft intelligente Systeme sehen, die mehr und mehr operative Aufgaben im Marketing übernehmen werden. Persönlich spannend finde ich zudem das ganze Thema Augmented Reality und virtuelle Welten – Technologien, die auch aus Marketingsicht interessant sind.
Volker Helm, Managing Director DACH & Nordics von Quantcast, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2018/07/Quantcast__MD-Volker-Helm.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

#digitrends2018: Was die Branche in diesem Jahr beschäftigt

Die Herausforderungen im digitalen Marketing werden in diesem Jahr noch einmal an Komplexität zunehmen. Wir haben Digital-Experten gefragt, welche Trends in 2018 eine Rolle spielen. Social Media wird mit neuen Möglichkeiten und Anforderungen für Buzz sorgen. Dabei stehen Nano-Influencer, Social Shopping, Live-Streaming und “pretty ugly” Content im Mittelpunkt. Aber auch AR, Amazon, GDPR, Live-Streaming und Mobile Only stehen auf der Agenda. Zudem werden bei den Beratern Generalisten wichtiger denn je.

 

Social Shopping ist die Zukunft des Online-Shoppings
Instagram hat es bereits angedeutet – es wird in Zukunft möglich sein, über die sozialen Netzwerke direkt einzukaufen. WeChat macht es vor und auch hier scheint der Zeitpunkt passend, da Facebook, Instagram und Co. nahezu ausschließlich mobil konsumiert werden und niemand komplizierte Bestellprozesse über Weiterleitungen durchführen möchte. Die notwendigen Technologien stehen bereits zur Verfügung und werden 2018 immer stärker zur Anwendung kommen. Den jüngsten Schritt in diese Richtung machte Apple mit dem iPhone X, welches potenziell Zahlungen durch Face ID autorisieren kann.
Seeda Ahmad-Kreuzer, Geschäftsleiterin, 1-2-social, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/11/1-2-Social_Seeda-Ahmad-Kreuzer.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Pretty ugly: Neue Authentizität für Social Media
Was kommt eigentlich nach der viel zitierten Authentizität, die uns als Buzzword die Zunge aufraut? Ich würde sagen, das Credo heißt jetzt schon und bald noch mehr: Pretty ugly. Während Vignette und Selfie-Look so langsam in der Markenkommunikation ankommen, sind User schon etwas völlig anderes aus ihren Kommunikationskanälen gewohnt. Vergänglicher Content und „ist ja eh gleich wieder weg“ bestimmen die Qualität der Inhalte, die in einer hohen Taktung geteilt werden. Authentisch heißt nicht mehr nur Instagram-Filter mit Werbemitteln zu kombinieren, sondern ungeschönte Realität, Echtheit, Handywackeln. Hinzu kommt die hohe Frequenz und Schnelllebigkeit der Kommunikation in Social Media, die kaum noch Platz für aufwendige, von langer Hand geplante Produktionen bietet. Neben smartem Storytelling und datengetriebener Kommunikation, ist aus meiner Sicht die Ära der vergänglichen Echtheit angebrochen. Und die stellt neue Anforderungen an Branding, an Content und vor allem an die Sicht von Marken auf sich selbst.
Eva Reitenbach, Geschäftsführerin, oddity, Berlin

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/11/oddity_Eva-Reitenbach.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

2018 wird der Wettbewerb auf Amazons Ad-Self-Service-Tools massiv zunehmen
Amazon entwickelt sich gerade zur dritten großen Advertising-Plattform neben Google und Facebook. Doch die Zeit der Low Hanging Fruits ist vorbei. 2018 wird der Wettbewerb auf Amazons Ad-Self-Service-Tools massiv zunehmen und die CPCs nach oben treiben. Effektive Kampagnen-Management-Strategien werden noch wichtiger, um profitabel zu wachsen.
Tim Nedden, Geschäftsführer, Finc3 Commerce, Hamburg

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/12/Tim_Nedden.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

 

 

 

Live-Streaming ist das neue TV
Bewegtbild bleibt auch 2018 das treibende Content-Format in sozialen Netzwerken, in Blogs und auf Websites. Dabei werden besonders Video-on-Demand und Live-Video-Streaming weiter an Fahrt aufnehmen. Für Brands eröffnet dieser Trend ganz neue (Revenue-) Möglichkeiten. Ein heißes Thema ist in diesem Zusammenhang die Platzierung von Produkten im Live-Stream mit direkter Kauf-Option via Touch oder Klick. Die Qualität darf bei dieser Beschleunigung nicht auf der Strecke bleiben, denn die Ansprüche der Konsumenten bezüglich der Inhalte, der Story und der Bildqualität steigen stetig.
Yves Rahm, Geschäftsführer, Pixelschickeria, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/08/PSA_Yves-Rham_2.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

GDPR – ein Thema, das uns alle angeht
Ein Thema wird dieses Jahr für uns besonders relevant: Jedes Unternehmen weiß, dass die neue Datenschutzgrundverordnung kommen wird. Jetzt geht es darum, welche konkreten Lösungen kann die Digitalbranche nach all dem Hype zum Thema GDPR wirklich liefern. Gerade die deutschen Unternehmen haben hier aufgrund des seit jeher strikten deutschen Datenschutzes einen Standortvorteil und sollten entsprechend die Standards setzen.
Rolf Anweiler, SVP Marketing, Mapp Digital, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/08/Mapp-Digital_Rolf-Anweiler_Hell_quer-1.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

Customized Agencies stellen neue Anforderungen an Generalisten
Customized Agencies sind einer der großen Agenturtrends der letzten Jahre. Doch oft sind diese Spezialagenturen viel zu weit weg vom eigentlichen Business und ihnen fehlt der Blick für das große Ganze. Kommunikation gehört in die Hände derer, die den Überblick haben und die Spezialisten richtig einsetzen und steuern können. 2018 wird es für die Generalisten wichtiger denn je, sich für diese Aufgaben fit zu machen und dem Tross aus Beratern und Agenturen eine Richtung zu geben.
Eva-Maria Engelbrecht, Managing Partner, Bloom, Nürnberg

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/12/Eva-Maria-Engelbrecht_Bloom-1.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

 

 

AR führt vor VR
Augmented Reality wird immer populärer und wichtiger, obwohl doch gestern noch Virtual Reality für Furore gesorgt hat. Aber der Einstieg in AR hat eben deutlich weniger Hürden: Entwicklungen sind günstiger im AR-Umfeld als in einer kompletten VR-Welt, der Kunde braucht weniger Equipment und trotzdem rücken wir emotional näher an ihn heran als in “klassischen” Digitalmedien. Auch wenn man es eigentlich nicht mehr hören kann: Die AR-Anwendungen, die vor allem echten Mehrwert und Nutzen für den Kunden bringen, werden Alltag. Wenn die Umsetzung schlank, intuitiv und intensiv ist, lassen sich damit 2018 noch große Ausrufezeichen setzen. Auch Virtual Reality wird kommen und wir werden im neuen Jahr bereits einzelne Anwendungen sehen. Der große VR-Hype startet aber erst, wenn die Anwendungen besser, die Technologie günstiger und die Entwicklungskosten geringer

sind.
Marcus Reiser, Managing Director, 21TORR, Stuttgart

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/12/Reiser-marcus-21torr_quer.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

People-Centric-Marketing, Real-Time Delivery und automatische Nachbestellung
Das alte Bonmot „Die richtige Werbung, zur richtigen Zeit, am richtigen Platz“ muss in 2018 um das richtige Gerät erweitert werden. Die Personalisierung des Angebots über alle Geräte auf genau die Bedürfnisse des EINEN Kunden (z.B. Kleidungstück in meiner Größe und passend zu MEINEN bisherigen Käufen) wird essentiell für den, der Verkaufen will. Denn nicht alle 35-jährigen Frauen in Großstädten mit einem iPhone haben den selben Modegeschmack. Auch Real-Time Delivery wird einen gewissen Reifegrad erreichen.  Viele Produkte sind schon jetzt innerhalb 1h beim Konsumenten und wir sehen erste Tests mit Lieferrobotern für Pizza und Co um die Angebotsbreite weiter zu vergrößern. Ebenfalls sehr spanenden wird das Thema automatische Nachbestellung: die KI gesteuerte Maschine weiß wann der Vorrat im Haushalt zur Neige gehen wird und bestellt automatisch die entsprechenden Produkte nach.
Carsten Frien, CEO und Co-Founder, Roq.ad, Berlin

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/09/Carsten_Frien_quer.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

 Mobile Only wird im E-Commerce 2018 zum Muss
Es darf eigentlich gar nicht als Trend, sondern wenn als „Muss-Trend“ bezeichnet werden: 2018 muss jeder Online-Shop den Fokus zu 100% auf Mobile legen, nicht nur in der Darstellung, sondern vielmehr in der UX-Konzeption. Also der Bedienung und dem Erlebnis bei der mobilen Nutzung – so z.B. ein intuitiv und intelligenter Chat mit vorgefertigten passenden Antworten, welche der User nur noch antippen muss. Hierbei sprechen wir nicht vom durchaus alten Hut „Mobile First“, sondern fast von „Mobile Only“! Auch auf die Situation sollten sich die Shops grundlegend und dynamisch anpassen, es lässt sich hier gerade für Anbieter mit einem Filialnetz ungeahnte Möglichkeiten realisieren. Hier steckt für uns der Umsatztreiber im nächsten Jahr, VR & Co sind nett, aber hier wird es noch etwas länger an der fehlenden Akzeptanz der User scheitern.
Sebastian Wernhöfer, Managing Director, mzentrale, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2015/12/mzentrale_Sebastian-Wernhöfer_Farbe.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

 

Advocacy Marketing: Der Nano-Influencer kommt
Es wird langsam Zeit, dass sich das Influencer-Rad endlich weiter in Richtung des real existierenden Endkunden dreht. Nach Macro- und Micro-, wird im nächsten Jahr die Jagd auf den Nano-Influencer, sprich den loyalen Käufer, eröffnet. Und das völlig zurecht, fließen doch locker 80 Prozent des Marketing-Budgets immer noch in die Akquise von Neukunden. Dabei wäre es deutlich einfacher, Markenkäufer nicht nur zum Mehrkonsum anzuregen, sondern direkt als Botschafter und Lobbyist im Social-Media-Universum einzusetzen.
André Gebel, Vorstand Beratung und Strategie, coma, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/08/Andre_Gebel_coma_AG_quer.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

Innovation ja, Trend-Hopping nein
Ohne Frage sind neue Technologien und Services wichtig für unsere Branche. Denn im Prinzip geht es im Marketing ja meistens um Innovation und Fortschritt. Das ist auch gut so. Bedeutet aber nicht, dass es zielführend ist, sich jedes Jahr kopfüber auf den nächsten, brandneuen „heißen Scheiß“ zu stürzen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die meisten den „heißen Scheiß“ vom letzten Jahr noch gar nicht vollständig verstanden, geschweige denn effektiv umgesetzt haben – wie auch, das braucht Zeit. Ganz im Gegenteil: Eine solche Herangehensweise ist oft sogar kontraproduktiv und führt mittelfristig zu keinem echten Erfolg. Denn viele dieser Trends gibt’s schon lange, sie werden jetzt nur anders benannt oder eingesetzt und sind dann auch schnell wieder vergessen. Etwa Storytelling – eine Marke, die erfolgreich werben möchte, muss eine gute Geschichte erzählen. Das gab es schon immer, was zählt ist Substanz.
Peter Metz, Geschäftsführer, Sassenbach Advertising, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/12/Sassenbach_Peter_Metz_quer.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

Markenerlebnisse im Marketing
Im Jahr 2018 wird sich das Marketing immer mehr auf ganzheitliche Markenerlebnisse konzentrieren und weniger auf die fragmentierten Markeninteraktionen, die sich aus der Zunahme von Kundenkontaktpunkten ergeben. Am erfolgreichsten werden diejenigen Marken sein, die mit dem Verbraucher konsequent und authentisch kommunizieren und auch die Konsumentensicht beachten. Wer das nicht tut, wird wertvolle Marktanteile verlieren.
Christopher Kollat, Managing Director DACH, Monotype, Berlin

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/08/Monotype_Christopher-Kollat_quer.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

Marken sind in der Bringschuld – heute mehr denn je!
Die Aufgabe von Branding ist es, die Substanz einer Marke sichtbar zu machen. Im digitalen Zeitalter und in übersättigten Märkten gilt das mehr denn je! Denn, egal ob noch Digital Immigrant oder schon Digital Native: Konsumenten sind anspruchsvoll geworden und merken sehr schnell, wenn eine Marke ihnen nichts zu sagen hat. Die Zukunft gehört deshalb den Unternehmen, die ihre Kunden ernst nehmen und ihnen Konzepte mit tatsächlichem Mehrwert bieten. Eine Herausforderung ist das allemal: denn substanzielle Inhalte und einen starken Auftritt aus einer Marke heraus zu entwickeln, ist kein reines Zuckerschlecken. Unternehmen die vor diesem aufreibenden Prozess nicht zurückschrecken, haben dauerhaft eine echte Chance, für ihre Kunden relevant zu bleiben.
Irmgard Hesse, geschäftsführende Gesellschafterin, Zeichen & Wunder, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/12/Zeichen-und-Wunder-IH.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Expertencheck: Diese Trends bewegen die Digibranche

München, 29. August 2017. Unter dem Motto „Lightening the Age of Transformation“ treffen sich in knapp 14 Tagen wieder die Entscheider und Interessierten der Online-Marketing-Branche auf der dmexco. Viele hochkarätige Speaker aus aller Welt werden über das Next Big Thing referieren und die neuesten Trends diskutieren. Wir haben Experten aus der Digibranche gefragt, welche Trends und Themen für sie wirklich relevant sind.

 

 

GDPR – ein Thema, das uns alle angeht
Zwei Themen reizen mich dieses Jahr auf der dmexco im Besonderen: Erstens, welche konkreten Lösungen können wir als Digitalbranche nach all dem Hype unseren Kunden zum Thema GDPR wirklich liefern. Gerade die deutschen Unternehmen haben hier aufgrund des seit jeher strikten deutschen Datenschutzes einen Standortvorteil und sollten auf der dmexco entsprechend die Standards setzen. Zweitens freue ich mich darauf, unsere Ultimate Digital Experience endlich auch in Deutschland vorstellen zu können, bei der Marketing-Entscheider eine ideale Customer Journey durch die Augen Ihrer Kunden erleben können.
Rolf Anweiler, SVP Marketing, Mapp Digital, München.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/08/Mapp-Digital_Rolf-Anweiler_Hell_quer-1.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

Das aktuelle Influencer-Bashing nervt
Die Branche ist im Blickfeld der aktuellen Kennzeichnungs-Diskussion schon reichlich überprofessionalisiert. Aus Ambition und Guerilla ist Big Business geworden und zwar auf beiden Seiten. Vielleicht sollten alle wieder einen Schritt zurückgehen. Blogger wieder ihrem eigentlichen Talent frönen und Werbetreibende besser auf den Markenfit und vor allem die Zielgruppe ihres Markenbotschafters achten.
André Gebel, Vorstand Beratung und Strategie, coma AG, München.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/08/Andre_Gebel_coma_AG_quer.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

Ansprüche an erfolgreichen B2B-Content steigen
Nach wie vor finde ich Content ein sehr spannendes Thema, besonders in der B2B-Welt in der die Customer Journey oftmals nicht Tage, sondern Monate oder Jahre dauert. Um da auf die Shortlist von Einkäufern zu kommen – und zu bleiben – ist relevanter Content das A und O. Eine Statistik von Forrester Research zeigt, dass fast 90 Prozent der Kaufentscheidungen im B2B-Bereich feststehen, bevor überhaupt der erste Kontakt mit einem Sales-Mitarbeiter zustande kommt. Deshalb ist es für B2B-Unternehmen überlebenswichtig, in relevante und nützliche Inhalte zu investieren.
Alexandra Kolleth, Mitglied der Geschäftsleitung und Head of Marketing Solutions, LinkedIn Deutschland, Österreich und Schweiz.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/08/Alexandra-Kolleth_LinkedIn_blue_high-res.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

People-Centric-Marketing, Data-Marketing und Bewegtbild
Das alte Bonmot „Die richtige Werbung, zur richtigen Zeit, am richtigen Platz“ muss in 2017 um das richtige Gerät erweitert werden. Dieses Versprechen können nur Anbieter, Dienstleister und Marketer mit Cross-Device-Verständnis halten. Denn sie wissen, welcher Kunde welches seiner drei bis vier Geräte nutzt. Außerdem wird auf der dmexco neben People-Centric-Marketing und datengetriebenem Marketing auch Bewegtbild eine große Rolle spielen. Speziell Addressable-TV und programmatische Bewegtbildwerbung inklusive Datennutzung zählen sicherlich zu den Trendthemen.
Carsten Frien, Co-Founder und Geschäftsführer, Roq.ad, Berlin.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/08/Carsten_Frien_quer.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

Die Konsumenten stehen im Fokus
Marken erkennen zunehmend, dass sie bei ihrer Content-Strategie nicht länger an den herkömmlichen Lösungsansätzen festhalten können. Die Marke gehört den Verbrauchern, sie sind es, die heute die Markenidentität stark prägen und mitgestalten. Um Konsumenten zum eigenen Markenbotschafter zu machen, müssen sie für ein fesselndes und authentisches Markenerlebnis an allen Touchpoints sorgen, Ergebnisse analysieren und ihre Strategien optimieren. Ich bin gespannt, auf den Branchenaustausch und neue dmexco-Insights zu diesem Thema.
Christopher Kollat, Managing Director DACH, Monotype, Berlin.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/08/Monotype_Christopher-Kollat_quer.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

Digital und stationär verschmelzen
Ob Pop-Up-Store oder die Übernahme von Whole Foods durch Amazon: digital geht nun auch stationär. So überlegen 26 Prozent der Online-Shop-Betreiber in Deutschland, Österreich und der Schweiz in stationäre Geschäfte zu investieren, wie eine Umfrage zum Thema Omni-Channel von SIX Payment Services ergeben hat. Der Trend dahinter: zusätzliche Touchpoints schaffen, Kundenbeziehungen ausbauen und neue Kunden gewinnen. Die Grenze verschwimmt zusehends, online bestellte Waren werden im Laden umgetauscht, dort gesehene Produkte später online bestellt. Für die Umsetzung bedarf es allerdings Expertise, insbesondere bei der Integration von Bezahllösungen in Systeme und Prozesse, die alle Online- und Offline-Kanäle einheitlich umfassen.
Johannes F. Sutter, Head E-Commerce Sales, SIX Payment Services.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/08/SIX-Payment-Services-Johannes-Sutter-II.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

Im Video-Bereich sind Targeting und Personalisierung
das A und O
Bei uns dreht sich gerade alles um Targeting und Personalisierung im Video-Bereich. Als Beispiel: Junge Autofahrer bevorzugen Autowerbung, die sportlich, adrenalingeladen und stylisch ist. Eltern dagegen legen mehr Wert auf Sicherheit. Neben dem Bild kann natürlich auch der Text entsprechend angepasst werden und das Video mit einem personalisierten Call-to-Action abschließen, der die jeweilige Zielgruppe besonders anspricht. Das stärkt die Kundenbindung.
David Baker, Managing Director und SVP, Amobee.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/08/Turn_Amobee-David-Baker.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

Weniger Klassik, mehr Social
Insgesamt wird es eine Budgetverschiebung von klassischen Werbeformaten in Richtung Social Media und mobile Anwendungen geben. Investiert wird vor allem in die Steigerung der Qualität des Contents. War Social Media bis vor kurzem ein Ort für eine Zweitverwertung von Bild- und Videomaterial, so bauen viele Unternehmen jetzt auf speziellen Social-Media-Content.
Auch das Thema Influencer Marketing erfährt gerade einen richtigen Hype und benötigt eine deutliche Professionalisierung.
Helge Ruff, Geschäftsführer, 1-2-social, München.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/08/1-2-social_Helge-Ruff.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

UX-Lösungen und künstliche Intelligenz bieten großes Potential
Als großen Trend sehe ich die Verbindung von User Experience Analytics Tools und künstlicher Intelligenz. UX-Lösungen sammeln so viele Daten, dass eine menschliche Auswertung oft einfach aufgrund der Datenmasse schwierig ist. Maschinen aber schaffen diese Analysen, erkennen auch sehr komplexe Muster und können mittlerweile sogar entsprechende Handlungsempfehlungen geben. Unserer Erfahrung nach kann die Conversion-Rate im Onlineshop so um durchschnittlich fünfzehn Prozent gesteigert werden.
Franco Paolucci, Senior Enterprise Sales Executive, ContentSquare.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/08/ContentSquare-Franco-Paolucci.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

Automatisierung von Agentur- und Kreationsprozessen
Bei allem Streben von Agenturen, die digitale Transformation auf Kundenseite mehrwertstiftend zu begleiten, dürfen diese nicht verpassen auch ihre eigenen Prozesse zu digitalisieren. Programmatic Advertising, programmatic Design, künstliche Intelligenz und Machine Learning sind hier nur erste Boten einer neuen Zeit. Wenn Watson morgen den Job von Steuerberatern und
Anwälten besser machen kann, müssen auch wir uns auf völlig veränderte Arbeits- und Kreationsprozesse einstellen.
Nico Astfalk, Geschäftsführer, oddity, Stuttgart.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2017/08/oddity_Nico-Astfalk-1.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

#digitrends2017: Das erwartet uns im neuen Jahr

München, 09. Januar 2017. Das neue Jahr ist gerade mal ein paar Tage alt und einiges wird sich ändern. Vor allem die Digiconomy entwickelt sich unaufhaltsam weiter. Wir haben einige Experten gefragt, was in 2017 wichtig wird. Alles dreht sich um Influencer-Marketing in den unterschiedlichsten Facetten. Aber auch Cross-Device-Marketing, künstliche Intelligenz, Instagram und Virtual-Reality-Formate stehen auf der Agenda. Zudem wird die digitale Transformation deutlich mehr Beratungsmandate fordern.

 

WeAreSocial_18_Vanessa Bouwman_Web
Micro-Influencer gewinnen an Bedeutung
Der Influencer-Markt wird sich weiter professionalisieren. Neue Influencer und neue Influencer-Marketing-Agenturen werden auf den Markt strömen. Die Herausforderung für Marken wird es sein, hier noch gezielter auszuwählen, welcher Influencer zum eigenen Image und den eigenen Zielen passt. Glaubwürdigkeit und Authentizität sind das A und O. Hier werden die sogenannten Micro-Influencer an Bedeutung gewinnen, mit denen Marken enge Verbindungen eingehen können. Anders als bei berühmten mega-Influencern mit Millionen Followern, liegt ihr Potential genau darin, ein ausgewähltes Publikum anzusprechen, dass sich durch starkes Engagement auszeichnet. Reichweite bedeutet hier nicht immer gleich Qualität. Auch in punkto Messbarkeit dürfen wir uns 2017 auf verbesserte und neue Tools freuen.
Vanessa Bouwman, Managing Director von We Are Social, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/08/WeAreSocial_18_Vanessa-Bouwman.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

carsten_frien_web


Cross-Device-Marketing wird zum Game Changer im Bereich Customer Experience
Cross-Device Marketing wird in 2017 endlich Realität und sollte fester Bestandteil in der Mediaplanung sein, um eine positive Customer Experience über alle Endgeräte zu liefern. Da Nutzer ständig zwischen mehreren Endgeräten wechseln, ist es essentiell, dass personalisierte Werbung datenbasiert und zugleich datenschutzkonform über mehrere Devices ausgesteuert wird und so den Konsumenten genau dort erreicht, wo er sich gerade befindet.
Carsten Frien, Gründer & CEO von Roq.ad, Berlin

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/11/Carsten_Frien.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

 

Beratungsmandate im Bereich Digitalisierung nehmen deutlich zu
Nach wie vor stehen wir mitten im digitalen Umbruch. Die große Herausforderung für Marken und Unternehmen besteht darin, sich neu aufzustellen, um diesen Prozess erfolgreich zu meistern. Ein essentieller erster Schritt in die richtige Richtung ist es, die eigene Brand Identity stringent von der analogen in die digitale Welt zu übertragen. Diese Aufgabe wird Marken und Unternehmen im neuen Jahr weiter auf Trab halten. Wir als Agentur stellen fest, dass Beratungsmandate in diesem Bereich schon deutlich zugenommen haben. Dieser Trend wird sich in 2017 fortsetzen.
Irmgard Hesse, geschäftsführende Gesellschafterin bei Zeichen & Wunder, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/12/ZW_Irmgard-Hesse.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Christopher Kollat_Monotype_web
Chatbots sind die Zukunft der Kundenkommunikation
Bots sind hip, Bots sind angesagt. Ausgereifte Technologien auf Basis künstlicher Intelligenz bieten in Verbindung mit der steigenden Nutzung der Messaging-Apps enorme Chancen für das Marketing. Von einer echten automatisierten Kundendienst-Lösung sind wir allerdings noch weit entfernt, aber Bots sind ein Schritt in diese Richtung und sie werden vielfältige Aufgaben in der automatisierten 1:1-Kommunikation zwischen Unternehmen und Nutzern übernehmen.
Christopher Kollat, Managing Director von Monotype DACH, Berlin

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/08/Christopher-Kollat_Monotype.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

Teradata Rolf Anweiler_web

In 2017 geht es um Fokus, Fokus, Fokus
Individuelle Kundenansprache wird immer wichtiger! Das ist zwar nicht neu, bleibt aber ein Dauerthema. Denn angesichts der fortschreitenden Digitalisierung und des individualisierten Marketings sehen sich Marketers heute mit einem sehr komplexen Umfeld konfrontiert. Dazu kommen weniger Ressourcen, komplexere Informationen über den Kunden, steigende Anforderungen intern und extern. Deshalb muss sich das Marketing auf die richtigen Kunden und die richtigen Aktivitäten fokussieren, um die Costumer Experience nachhaltig zu optimieren und den eigenen Umsatz zu steigern. Dazu müssen Unternehmen wissen, wo sie ihre Kunden treffen. Das bedeutet Echtzeitkommunikation – egal wo und wann.
Rolf Anweiler, SVP Marketing von Mapp Digital, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/07/Teradata-Rolf-Anweiler.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

1-2-social_seeda-ahmad-kreuzer_web

 

Instagram wird ordentlich zulegen
In den letzten Wochen hat Instagram schöne neue Features ausgerollt, die Spaß machen und die Community begeistern. Snapchat wird dafür in Deutschland etwas schwächer, weil Instagram mit seinen Funktionen und besserer Usability es den Nutzern einfacher macht und die Fangemeinde bereits schon existiert und nicht erst aufgebaut werden muss. Abgesehen davon, wird es in 2017 viel öfters speziell produzierten Social Content geben. Bereits in diesem Jahr haben viele Unternehmen verstanden, dass eine originelle Gestaltung, vor allem von Fotos und Videos, immer wichtiger wird, um die Aufmerksamkeit der Follower zu wecken.
Seeda Ahmad-Kreuzer, Geschäftsleiterin von 1-2-social, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/11/1-2-Social_Seeda-Ahmad-Kreuzer.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

andre_gebel_coma_ag_portrait_web
Influencer-Marketing bleibt aktuell – Kreativität ist gefragt
Was in 2016 schon zum trendigen Dauerthema geworden ist, wird sich auch in 2017 fortsetzen. Dabei bietet die Arbeit mit Influencern schlicht drei unbestreitbare Vorteile: Content, Reichweite und glaubwürdige Empfehlungen. Durch die steigende Flut an Möchtegern-Bloggern wird die Selektion jedoch komplexer. Einige Marktteilnehmer sind bereits enttäuscht über den mageren Output. Von daher ist Kreativität in der Kooperation gefragt. Ein Influencer muss einfach gut zur Marke passen, damit die Kampagne zum Erfolg wird. Zudem zählt für mich der Aufbau eigener Formate und Multiplikatoren zu den spannenden Treibern dieser neuen Marketing-Gattung.
André Gebel, Vorstand Beratung und Strategie der coma AG, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/12/Andre_Gebel_coma_AG_Portrait-1.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

PSA_Yves Rham_2_Web
VR und 360°-Video bieten großes Potenzial
Der Hype um Virtual Reality und Augmented Reality ist ungebrochen. VR-Projekte und 360°- Video werden auch in 2017 zu den heißen Themen im Bewegtbildbereich zählen. Noch ist gespielter Content über VR-Brillen eher ein First-Contact-Erlebnis, also für viele noch ein „Erstes Mal“ und aufgrund der physischen Umstellung bleibt VR erstmal ein kurzzeitiges Vergnügen, das sich auf 30-90 Minuten pro Session begrenzt. Umso wichtiger ist es, dass Marken konsequentes Storytelling betreiben, um die Aufmerksamkeit der Nutzer in dieser Zeitspanne aufrecht zu erhalten und ihnen möglichst viel von sich zu vermitteln – nur so bleiben sie nachhaltig im Gedächtnis.
Yves Rham, Geschäftsführer von der Pixelschickeria, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/08/PSA_Yves-Rham_2.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

oddity_eva-reitenbach_web


Gutes Storytelling wird für Influencer-Marketing essentiell
Ein Match zwischen Influencer und Marke ergibt sich recht simpel über gemeinsame Themen und Zielgruppen. Herausforderung ist jedoch nicht die Identifikation eines passenden Influencers sondern die Konzeption einer glaubwürdigen, spannenden gemeinsamen Story. Diese darf nicht als „nervige, gekaufte Werbung“ daherkommen, muss der Marke einen echten Mehrwert bieten und darf gleichzeitig keine „Schleichwerbung“ sein. In der Entwicklung dieser Story liegt die eigentliche Herausforderung im Influencer-Marketing. Wer diesen Spagat im Influencer Marketing schafft, ist in 2017 vorne mit dabei.

Eva Reitenbach, Geschäftsführerin von oddity, Berlin

 

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/11/oddity_Eva-Reitenbach.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

????????????????????????????????????

 

Ansprüche an erfolgreiches Content-Marketing werden höher
Nach einem spürbaren Fortschritt in 2016 nehmen die Diskussionen zwischen Agenturen und Marketing-Experten auf Kundenseite zu relevanten KPIs in 2017 Fahrt auf und bringen Content Marketing-Lösungen auf ein höheres Niveau. Die Ansprüche, nicht nur den richtigen Content zu produzieren, sondern ihn auch zum richtigen Zeitpunkt und an den richtigen Orten zu platzieren, werden wachsen und damit eine neue Diskussion anfachen: Wie entscheidend ist exklusiv und originär produzierter Content? Wo und wann kann das Kuratieren von Inhalten maßgeblich weiterhelfen? Und – ganz wichtig für das nächste Jahrzehnt: Welche Rolle spielen „artificial intelligence“ und „automated journalism“ dabei?
Alexander Dix, Geschäftsführer von wunder media, München


[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/11/Alexander-Dix_wunder-media1.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

michael-hoffmann_kajomi_web

Newsletter müssen besser angepasst und Mobile muss zum Standard werden
Die große Herausforderung im neuen Jahr besteht weiterhin darin, verschiedene Systeme wie z.B. CRM-, Shop-Software bzw. Produktdaten- und E-Mail Versandsystem sinnvoll miteinander zu verknüpfen, um den User schnell, automatisiert und mit willkommenen Botschaften anzusprechen. Wie kann beispielsweise sichergestellt werden, dass jeder Newsletter-Empfänger nur die für ihn tatsächlich relevanten Produkte aus einem Shop angeboten bekommt. Gelingt dies, erhöht man deutlich die Relevanz einer Newsletter-Kampagne und kann den Abverkauf erhöhen. Weiterhin ist Mobile eines der Top-Themen für uns. Responsive Newsletter und Landingpages müssen endlich zum Standard werden, um den User in jeder Situation auf jedem Device optimal zu erreichen.
Michael Hoffmann, Geschäftsführer von kajomi, München

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/12/Michael-Hoffmann_kajomi.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Expertencheck: Diese Trends bewegen die Digibranche

Unter dem diesjährigen dmexco Motto „Digital is everything – not every thing is digital“ wird uns die Digiconomy auf der Messe wieder einmal mehr zeigen, warum Digital alles ist und alles von der Digitalisierung profitiert. Wir haben Experten aus den Bereichen Bewegtbild, digitales Marketing, Omni-Channel-, E-Mail- und Social Media-Marketing nach ihren Trendthemen gefragt. Individualisierung, Virtual Reality, Geotracking, Vernetzung, Social Commerce, Investitionen in speziellen Social Media Content, Chatbots und Emoji-Kampagnen stehen im Fokus.

 

WeAreSocial_18_Vanessa Bouwman_Web

Mobile steht nicht mehr an erster Stelle
Es kommt einem so vor, als ob 2016 das erste Jahr ist, in dem Mobile nicht ganz oben auf der Liste der digitalen Trends steht. Vielmehr geht es um Anglizismen wie Internet of Things, Wearables, Augmented Reality, Social Commerce und Digital Health. Die Frage dabei: Wie werden alle Prozesse, in die ein Mensch einbezogen werden kann, digitalisiert, kontrolliert, evaluiert und anschließend mit einem Preistag versehen? Ein sicherlich spannendes und auch polarisierendes Thema ist die Diskussion rund um Chatbots und ob sie wirklich das Konsumentenleben vereinfachen oder einfach ein sehr waghafter Schritt sind, um unsere Konversationen zu steuern und zu quantifizieren.
Vanessa Bouwman, Managing Director, We Are Social Deutschland, München.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/08/WeAreSocial_18_Vanessa-Bouwman.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Teradata Rolf Anweiler_webIndividualisierte Customer Experiences und Data Management sind zentrale Themen
Für viele Marketer ist es noch eine Herausforderung, die Costumer Journey mit den Augen ihrer Kunden zu betrachten. Hauptwertschöpfung dabei ist das Zusammenführen von Daten. Am Ende kommt es immer darauf an – egal, um welchen Kanal es sich handelt und egal, über welche Disziplin wir reden –, dass ich Daten aus einem Kanal, aus einem Kontaktpunkt in eine wie auch immer geartete Plattform überführen kann, wo ich sie auswerten und als Marketingabteilung verwenden kann, um meinen Kunden eine wirklich stimmige und erfolgreiche Customer Experience zu bieten. Denn machen wir uns nichts vor – von Display über Search bis hin zu Social Media, Mobile oder Email werden wertvolle Kundenkontakte, die Unternehmen teuer einkaufen müssen, nach wie vor in den wenigsten Fällen individualisiert auf den einzelnen Kunden optimiert.
Rolf Anweiler, VP Marketing eines neuen Anbieters für Omni-Channel-Marketing, München.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/07/Teradata-Rolf-Anweiler.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Christopher Kollat_Monotype_web Branded Chatbots und Emoji-Kampagnen – hier besteht enormes Potential
Gerade für Marken sind sie interessant, weil sie eine neue Form des Kundenservice und personalisierter Eins-zu-eins-Beratung bieten – man erinnere sich an ewige Warteschleifen und unübersichtliche mobile Websites oder Apps. Bekannte Marken wie Barbie und Uber haben dies bereits erkannt und springen auf den Zug auf. Die Technologie ist zwar noch nicht perfekt, aber das Potential ist groß. Darüber hinaus werden auch Emoji-Kampagnen immer wichtiger. Die emotionalen Zeichen treffen den Zeitgeist, denn die Nutzung mobiler Endgeräte und die Kommunikation über Messenger-Dienste steigen rasant. Hier besteht noch viel Entwicklungsspielraum.
Christopher Kollat, Managing Director, Monotype, Berlin.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/08/Christopher-Kollat_Monotype.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

PSA_Yves Rham_2_WebVirtual Reality und Geotracking elektrisieren mehr denn je
Die Nachfrage nach VR-Projekten steigt. Generell steht VR ja schon seit vielen Jahren immer wieder im Zentrum des Interesses. Doch ob sich das durchaus faszinierende 360°-Virtual-Erlebnis auch kommerziell auf Dauer durchsetzen wird, bleibt dieses und auch nächstes Jahr mit Spannung abzuwarten. Außerdem hat Pokémon Go dem Thema Geocaching oder auch Geotracking zusätzliches Leben eingehaucht, auch hier sind unsere Kunden sehr interessiert, solche Gadgets in ihre Kampagnen zu integrieren. Ein Spielfeld mit vielen Möglichkeiten.
Yves Rham, Geschäftsführer der PIXELSCHICKERIA, München.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/08/PSA_Yves-Rham_2.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]


André Gebel_web
Social Commerce ist wieder in
Ein Trendthema, das uns wohl die kommenden Jahre begleiten wird. Denn anders, als über soziale Medien, lassen sich bald keine Zielgruppen mehr effizient erreichen. Und Kaufentscheidungen werden nachweislich durch Multiplikatoren wie Freunde, Influencer oder Idole geprägt. Was bei Facebook schon wie geschmiert läuft, wird nun fleißig bei Instagram sukzessive eingeführt. Hier gibt es jetzt Stories, ein detailgenauer Klon der so erfolgreichen Snapchat-App. Und wen wundert´s, auch beim Original wird weiter an der Monetarisierung gearbeitet. Erstmals gibt es direktes Social Shopping über die App Emoticode. Den Werbekunden wird´s freuen.
André Gebel, Vorstand Beratung & Strategie, coma AG, München.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2015/12/AndreGebel.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

1-2-Social_Helge Ruff_WebUnternehmen investieren verstärkt in speziellen Social Media Content
Insgesamt wird es eine Budget Verschiebung hin von klassischen Werbeformaten in Richtung Social Media und mobilen Anwendungen geben. Investiert wird vor allem in die Steigerung der Qualität des Contents. War Social Media bis vor Kurzem ein Ort für eine Zweitverwertung von Bild- und Videomaterial, so investieren viele Unternehmen jetzt in speziellen Social Media Content. Auch beschäftigen sich die Unternehmen aktiv damit, wie sie sich im Bereich Social Media breiter aufstellen können. Es geht darum, Plattformen wie Snapchat, Instagram Stories, WhatsApp oder den Facebook Messenger für sich zu nutzen. Auch das Thema Influencer Marketing erfährt gerade einen richtigen Hype und benötigt noch eine deutliche Professionalisierung.
Helge Ruff, Geschäftsführer von 1-2-social, München.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/08/1-2-Social_Helge-Ruff.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Michael Hoffmann_kajomi_webE-Mail-Marketing: Vernetzung und Mobile First Ansatz sorgen für mehr Umsatz
Die große Herausforderung besteht darin, verschiedene Systeme wie z.B. CRM-, Shop-Software bzw. Produktdaten- und E-Mail Versandsystem sinnvoll miteinander zu verknüpfen,
um den User schnell, automatisiert und mit willkommenen Botschaften anzusprechen. Wie kann beispielsweise sichergestellt werden, dass jeder Newsletter-Empfänger nur die für ihn tatsächlich relevanten Produkte aus einem Shop angeboten bekommt. Gelingt dies, erhöht man deutlich die Relevanz einer Newsletter-Kampagne und kann den Abverkauf steigern. Weiterhin ist Mobile eines der Top-Themen. Responsive Newsletter und Landingpages müssen endlich zum Standard werden, um den User in jeder Situation auf jedem Device optimal zu erreichen.
Michael Hoffmann, Geschäfstführer, kajomi, München.

 [button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/08/Michael-Hoffmann_kajomi.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

Trendbarometer: So sieht 2016 aus

Das neue Jahr hat gerade begonnen und einiges wird sich ändern. Experten aus den Bereichen digitales Marketing, Content Marketing, E-Commerce, E-Mail und Social Media Marketing erzählen, welche Trends sie für 2016 sehen. Kundenzentrierung, Live-Streamings, Vernetzung, plattformübergreifende User Experience, Smart Services, Messenger, Cross Border Trading, Multichannel- und mobile Lösungen stehen im Fokus.

 

msinn_4_hi-res_web


Seamless Experiences, Big Data und Vernetzung – das sind die zentralen Themen
Wir befinden uns 2016 in einer Übergangsphase. Heute wird nur ein Bruchteil der digitalen Möglichkeiten ausgeschöpft, um den Nutzern über alle Touchpoints hinweg ein individuelles Produkterlebnis zu bieten. Seamless Experiences und die clevere Nutzung von Big Data bleiben daher die zentralen Themen. Ziel muss es sein, den Nutzer mit den heute schon vorliegenden Daten immer persönlicher und damit relevanter anzusprechen. Gleiches gilt für die Vernetzung. Die meisten Unternehmen und Marken sind heute noch nicht in der Lage, die eigenen digitalen Kanäle mit dem Social Web optimal zu verknüpfen. Die Vernetzung wird aber noch viel weiter gehen. Smart Services werden zukünftig wichtiger als smarte Botschaften. Wir werden uns daher auch immer intensiver mit Themen wie Virtual Reality, Wearables, 3D-Printing aber auch der technischen Infrastruktur dahinter – Stichwort adaptive Plattformsysteme – auseinandersetzen.
Mathias Sinn, Managing Director, Hi-Res!, Berlin.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2015/12/mathias_sinn.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Vanessa Bouwman_We Are Social_web2


Real-Time wird zu Visual-in-the-Moment
Periscope, Blab, Snapchat – was 2015 begonnen hat wird sich 2016 intensivieren und zu einem Fokus auf Live-Streaming / Live-Social führen. Dies deutet sich bereits jetzt in den kurzen Entwicklungszyklen und der dynamischen Weiterentwicklung der technischen Plattformen an: Snapchat fügt kontinuierlich neue Features hinzu, Periscope lockt weitere Wettbewerber auf den Markt und auch VR-Technologien wie das Oculus Rift und die Microsoft HoloLens entwickeln sich permanent weiter. Immer mit dem Ziel User an einem Offline-Event – virtuell – teilnehmen zu lassen. Auch Facebook bietet mit “live” ein Streaming-Feature für Personen des öffentlichen Lebens an – klassischer “Real-Time-Content” kann da nicht mehr mithalten.
Vanessa Bouwman, Account Director, We are Social, München.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2015/12/Vanessa-Bouwman_We-Are-Social.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Teradata_Portrait1_Volker Wiewer_web


Dialogmarketing wird immer individueller
Big Data, Echtzeit, Kundenzentrierung, Omni-Channel, Automatisierung und Analytics of Everything  sind zu wichtigen Parameter geworden. Das Ziel wird auch weiterhin lauten so individuell wie möglich mit dem Kunden zu kommunizieren – in Echtzeit, mit relevanten Botschaften, über alle Kanäle – wobei mobile immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Um wettbewerbsfähig zu bleiben müssen Unternehmen sich diesen neuen Möglichkeiten gegenüber öffnen, proaktiver  denken und  handeln, um von schnelleren Markteilnehmern nicht verdrängt zu werden. Warten war gestern. Stehen bleiben geht nicht!
Volker Wiewer, Vice President International, Teradata Applications, München.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2015/11/Teradata_Portrait1_Volker-Wiewer.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

AndreGebel_web


Die User Experience (UX) elektrisiert die Marketingentscheider mehr denn je
Performance und ein plattformübergreifendes User-Erlebnis sind mittlerweile Erfolgskriterium Nr. 1, da sie direkten Einfluss auf den Umsatz des Unternehmens haben. Für eine erfolgreiche Marken-Webseite reicht es heutzutage nicht mehr aus, einfach nur alle Funktionen bereitzustellen und ein schönes Design darüberzulegen. Und da führt kein Weg an guten UX-Artisten vorbei.
André Gebel, Vorstand Beratung & Strategie, coma AG, München.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2015/12/AndreGebel.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

 

Weitclick_GF_Simon Umbreit_web


Smarte Interaktionsformate sind die Zukunft
2016, so wünsch ich’s mir: Ich sehe ein Produkt, das mich wirklich interessiert auf meinem Handy, bestelle es mit einem Klick, ohne die Seite zu verlassen und erhalte es innerhalb einer Stunde wohin auch immer ich gerade bin. Das ist die Zukunft, die uns erwartet und dazu gehört eine Neuerfindung des Banners: weg von adaptierten Werbeanzeigen hin zu smarten, involvierenden Interaktionsformaten.
Simon Umbreit, Geschäftsführer, oddity, Stuttgart.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2015/11/Weitclick_GF_Simon-Umbreit.jpeg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

 

Sebastian Wernhöfer_web


Multi-Channel und innovative Mobile-Lösungen
müssen Standard werden
2015 war leider ein erneut viel zu starkes Konsolidierungsjahr, in dem viele Basisprozesse und Anforderungen an den heutigen eCommerce-Standard nachgezogen wurden. 2016 erwartet uns nun hoffentlich endlich der konsequente Einsatz von echten Multi-Channel und innovativen M-Commerce-Lösungen. Neue Lösungen, um die Customer Journey über alle Geräte hinweg im Blick zu behalten, sind die Zukunft. Die kleineren und damit spezialisierten Shops können gerade damit auch in 2016 den Großen wie Amazon und Zalando weiterhin Paroli bieten.
Sebastian Wernhöfer, Managing Director, mzentrale, München.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2015/12/mzentrale_Sebastian-Wernhöfer_Farbe.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Weitclick_GF_Eva Reitenbach_web


Messenger erobern den Markt – Kommunikation wird visueller und vielfältiger
Ich glaube, 2016 werden Messenger noch mehr Marktmacht bekommen. Relevant sind sie heute schon. Und zwar nicht nur das allgegenwärtige WhatsApp, sondern auch neue Player wie Snapchat, das selbst im trägen Deutschland schon ein beachtliches Wachstum hingelegt hat. Denn die junge Zielgruppe verlangt hier nach mehr als nur Textnachrichten. Nicht nur die öffentliche, auch die private Kommunikation wird noch visueller und vielfältiger. Ob nun Snapchat, Emojis oder das wiederauferstandene GIF – bemerkenswert ist auch der explizite Entertainment-Faktor. Die Herausforderung besteht darin, eine Rolle für Marken und Unternehmen zu finden, die sich sinnvoll in das Nutzerbedürfnis einfügt.
Eva Reitenbach, Geschäftsführerin, oddity, Berlin.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2015/12/Weitclick_GF_Eva-Reitenbach.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

CC_GF_Marc Buerkle_web


Cross Border Trading und Digitalisierung gewinnen an Bedeutung
Ich gehe davon aus, dass wir 2016 im E-Commerce eine zunehmende Konzentration der Verkaufspunkte erleben werden. Der Großteil der Online-Shops von Herstellern wird es weiterhin schwer haben an Relevanz zu gewinnen, da Konsumenten lieber auf wenigen, vertrauten Plattformen shoppen. Cross Border Trading in Europa und Richtung Asien wird in einigen Branchen an Bedeutung gewinnen. Die Digitalisierung der traditionellen Handelskonzerne wird am stationären POS und mit neuen Konzepten für Online-to-Store an Geschwindigkeit zunehmen.
Marc Bürkle, Geschäftsführer, Commerce Connector, Stuttgart.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2015/12/CC_GF_Marc-Buerkle.jpeg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

Michael Hoffmann, kajomi


Für das E-Mail Marketing wird User-Profiling immer wichtiger
Der Kunde ist heute wandlungsfähig wie das Wetter und wer seine Präferenzen nicht kennt, verliert. Deshalb muss die Ansprache so individuell wie möglich gestaltet werden. Dabei wird die Einbeziehung von CRM-Daten, externen Daten und Retargeting-Prozessen für Marketers in 2016 zum Muss. Wer zudem in der Lage ist, auf Basis des Klickverhaltens von Kunden, automatisiert Userprofile zu erstellen, die es ermöglichen, im Zeitverlauf immer genauer vorherzusagen, welche Inhalte für sie relevant sind, kann die Akzeptanz von Newslettern nachhaltig steigern und Kaufabschlüsse erhöhen.
Michael Hoffmann, Geschäftsführer, kajomi – eMail-Marketing, Martinsried bei München.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2015/12/Michael-Hoffmann_kajomi.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]

 

????????????????????????????????????


Die Nachfrage nach Analyse- und Performancekompetenzen wird steigen
Wir beobachten größte Erfolge im Content-Marketing, wenn wir dabei nicht nur die Herausforderung meistern, den richtigen Content am richtigen Ort und zum richtigen Zeitpunkt auszusteuern. Der Erfolg stellt sich in den Fällen ein, in denen wir gemeinsam mit unseren Kunden in einem transparenten und vertrauensvollen Prozess Audience-Management betreiben. Für 2016 erwarte ich deshalb eine wachsende Nachfrage nach Analyse- und Performancekompetenzen.
Alexander Dix, Geschäftsführer, wunder media production GmbH, München.

[button link=’https://koschadepr.de/wp-content/uploads/2016/01/Alexander-Dix_wunder-media1.jpg’ color=’#ff6600′ target=’blank’]Download Bild[/button]