Bold & Epic Code baut Angebot für Agenturen mit Standort in Georgien aus

Bold & Epic Code hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2018 als Anbieter im Bereich Web Development für Agenturen etabliert. Die Erweiterung nach Georgien ermöglicht es, Agenturen ein noch besseres, skalierbares Angebot zu machen: deutsche Expertise gepaart mit Effizienz und optimierten Kostenstrukturen.

Mit seinem Kundenportfolio, darunter Namen wie plan.net (Zürich), Strichpunkt, donnerwetterblitz (Wien), ressourcenmangel, The Digitale und queo, hat sich Bold & Epic Code als starker Partner für die Kommunikationsbranche positioniert.Die jüngste Entwicklung des zur Bold & Epic Gruppe gehörenden Unternehmens ist die Gründung einer eigenen Gesellschaft in Georgien. Damit möchten die beiden Gründer Moritz Haenschen und Nicolas Frank, das Dienstleistungsangebot weiter ausbauen, um die Vorteile eines deutschen Web Developers mit den Wettbewerbsvorteilen eines internationalen Standorts zu kombinieren.

Mit ihrer langjährigen Expertise aus beiden Welten, die sich über Agenturprozesse und Herausforderungen im Bereich Webentwicklung erstreckt, ist das Führungsteam ideal positioniert, um auf die spezifischen Bedürfnisse von Agenturen einzugehen. Haenschen hat bereits für ein breites Spektrum an kleinen und großen Agenturen gearbeitet, Frank war als Programmierer für verschiedenste Auftraggeber tätig. Am neuen Technologie-Standort inGeorgien arbeitet nun ein Team von 15 hochqualifizierten Entwicklern, das von einem erfahrenen Senior Team in Stuttgart und Berlin geleitet wird. Das Angebot umfasst fundiertes Fachwissen im Umgang mit Systemen und Technologien, flexible Kapazitätsskalierung, schnelle Verfügbarkeit und maßgeschneiderte Beratungsdienstleistungenprofessionell, vertrauenswürdig und kosteneffizient.

Moritz Haenschen erklärt: Unsere Präsenz in Georgien eröffnet uns die Möglichkeit, Agenturen ein noch besseres Angebot zu machen – das breite fachliche Know-how und die Beratungsdienstleistungen eines etablierten deutschen Anbieters gepaart mit der Kosteneffizienz eines Freelancers. Diese Kombination ermöglicht es Agenturen, erstklassige Developer-Dienstleistungen zu erhalten, ohne Kompromisse bei Qualität und Budget eingehen zu müssen.“ Partner Nicolas Frank ergänzt: Wir sind begeistert von dieser neuen Phase für Bold & Epic Code und freuen uns darauf, unsere Kunden dabei zu unterstützen, digitale Exzellenz zu erreichen.“.

Bildmaterial steht unter diesem Link zum Download bereit. Credits: Nico Moritz.
V.l.n.r: Moritz Haenschen, Nicolas Frank.

Über BOLD & EPIC:
BOLD & EPIC – the new work network fordert den Status Quo der Arbeitswelt heraus. Die Vision des Agenturnetzwerks ist es, die Arbeitswelt zeitgemäß neu zu definieren – mit innovativen Geschäfts- und Kollaborationsmodellen. BOLD & EPIC bietet mit der Design- und Kommunikationsagentur LOUP, den BeraterInnen von BOLD & EPIC Consulting, den Web Developern von BOLD & EPIC Code, den ERP-SpezialistInnen von BOLD & EPIC Systems und den Performance-Marketern von ARISE ganzheitliche und vor allem nachhaltige Lösungen für den Unternehmenserfolg.

Die Stadtsparkasse München startet mit Zeichen & Wunder ins Jubiläumsjahr

Als „Die Bank unserer Stadt“ liegt der Stadtsparkasse (SSKM) München seit ihrer Gründung im Jahr 1824 die Nähe zu ihren Kunden besonders am Herzen. Jetzt feiert die SSKM ihr 200-jähriges Bestehen: mit einem farbenfrohen Designsystem und einer aufmerksamkeitsstarken Kampagne von Zeichen & Wunder.

Dieses Jahr startet für die Stadtsparkasse München mit einem großen Jubiläum. Das 200-jährige Bestehen wird mit vielen Maßnahmen im Jubiläumsjahr 2024 inszeniert. Ziele sind das Markenimage zu stärken und mit positiven Emotionen aufzuladen, sich vom Wettbewerb abzugrenzen und ein „Wir-Gefühl“ bei den Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden zu erzeugen.

Die Münchner Markenagentur Zeichen & Wunder konnte im Frühjahr 2023 mit ihrer Expertise im Bereich Jubiläumskommunikation überzeugen und hat ein umfangreiches 360-Grad-Konzept entwickelt – inklusive Designsystem, Leitidee, Motto und Kampagne.

Verbindendes Motto

Das prägnante Motto „200 Jahre #Ganzbeidir“ zieht sich in der Kommunikation als roter Faden durch alle Ebenen des Markenerlebnisses – von Storytelling über Markendesign und Raumkonzept bis hin zum digitalen Interface. Das farbenfrohe Jubiläumslogo hat Zeichen & Wunder auf Basis eines bestehenden Entwurfs vervollständigt. Der neu entwickelte Designbaukasten inklusive Brand Guidelines hilft nun dabei, das Design flexibel auf allen Kanälen sichtbar zu machen – von print über digital bis in den Raum.

#Ganzbeidir – Gemeinwohl-Kampagne

Aktuell prägen das Design und verschiedene Kampagnenmotive zum Thema „Gemeinwohl“ reichweitenstark auf über 300 OOH-Flächen in U-Bahn-Stationen sowie öffentlichen Plätzen das Münchner Stadtbild. Die auch stark digital gespielte Kampagne zielt darauf ab, die Gemeinwohl-Orientierung der Stadtsparkasse München zu kommunizieren und nachhaltig zu verankern. Weitere Flights der Jubiläumsreihe folgen.

Die Kampagne zeigt, die Stadtsparkasse ist viel mehr als eine Bank: sie ist Menschenzusammenbringerin, Lebensgefährtin und Gemeinwohlstifterin, vor allem aber ist sie immer eines: #Ganzbeidir.

Annika Kaltenthaler, Creative Director bei Zeichen & Wunder: „Das Engagement der Stadtsparkasse für alle Münchnerinnen und Münchner prägt unser Leben in der Stadt. Ich freue mich, dass dieses Engagement zum Jubiläum sichtbar wird: mit starken Botschaften und einem vielseitigen Auftritt, der so facettenreich ist wie München.“

 

Bildmaterial steht unter diesem Link zum Download bereit. Credits: Zeichen & Wunder

 

Über die Stadtsparkasse München:

Die Stadtsparkasse München (SSKM) ist die größte Sparkasse Bayerns. Als „Die Bank unserer Stadt“ liegt ihr Nähe zu ihren Kunden besonders am Herzen: Sie bietet das mit Abstand dichteste Filialnetz aller Kreditinstitute in München. Mit zahlreichen Stiftungen, Spenden und Sponsorings übernimmt sie auch gesellschaftliche Verantwortung und macht mit dieser Gemeinwohl-Orientierung den Unterschied zu anderen Geldinstituten.

Über Zeichen & Wunder:

Zeichen & Wunder ist eine der führenden Markenagenturen Deutschlands. Das Leistungsspektrum der Agentur umfasst neben Brand Identity und -Design auch Brand Experience. Die Agentur unterstützt vor allem Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand bei der Entwicklung der Markenstrategie und zielgerichteter Kommunikation mit starkem Fokus auf nachhaltige Entwicklung.

Vom Azubi zum Co-CEO: Philipp Brändl steigt auf und wird Co-CEO bei Nextwork

Die Compliance und Sustainability Beratung Nextwork schafft eine neue Schlüsselposition: Philipp Brändl bildet gemeinsam mit Nextwork Gründer und CEO Marco Peters ab sofort eine Doppelspitze. Zusätzlich stärkt das Unternehmen sein Management-Team.

Als hochspezialisierte Beratung für Informationssicherheit, Nachhaltigkeit und IT-Sicherheit ist Nextwork in den letzten Jahren stetig gewachsen. Jetzt verstärkt das Münchner Unternehmen seine Spitze: Ab sofort übernimmt Philipp Brändl die Rolle des Co-CEO an der Seite von Gründer und CEO Marco Peters. Darüber hinaus sind nun auch die Bereiche Finanzen, Marketing sowie Sustainability im Management vertreten.

Philipp Brändl: Vom Auszubildenden zum Co-CEO

Nachdem Philipp Brändl seine kaufmännische Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und Berufserfahrung gesammelt hat, absolvierte er sein Fachabitur und startete seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei Nextwork. Bereits seit 2019 ist er Teil der Geschäftsführung. Brändl hat fundierte und umfassende IT-Kenntnisse in den Bereichen IT, Informationssicherheit und Zertifizierungen. In seiner bisherigen Funktion hat er sich kontinuierlich in Fragen der Unternehmensführung weitergebildet und ist bestens vertraut mit den internen Abläufen und den Anforderungen des Unternehmens. Sein Fachwissen und seine unternehmerische Erfahrungmachen ihn zur idealen Besetzung für die Position des Co-CEO.

Nun soll der 34-jährige das operative Geschäft weiter ausbauen, während Marco Peters, der bereits seit einiger Zeit als parttime CEO arbeitet, sich auf administrative Aufgaben konzentriert. In diestrategische Ausrichtung von Nextwork bringen beide ihre persönlichen Stärken ein und teilen sich den Job. Durch diese klare Aufgabenteilung erwartet Nextwork in seinen drei GeschäftsbereichenInformationssicherheit, Informationstechnologie und Nachhaltigkeit noch schneller handeln zu können.

Vorteile von Doppelspitzen

Die Vorteile der noch recht seltenen Konstellation liegen auf der Hand: Zwei Führungspersönlichkeiten mit unterschiedlichen Management Skills und Erfahrungen haben nicht nur eine breitere Führungskompetenz, sie bringen auch verschiedene Perspektiven, Ideen und Lösungsansätze mit. Außerdem kann so die Arbeitsbelastung besser verteilt und Abwesenheiten einfacher aufgefangen werden.

„Ich freue mich sehr, Philipp nun als Co-CEO an meiner Seite zu haben. Durch unsere langjährige Zusammenarbeit weiss ich, dass wir gut miteinander harmonieren und gleichzeitig auch herausragende Sparring Partner sein können – eine wesentliche Voraussetzung für diese Konstellation“, so Marco Peters.

Philipp Brändl ergänzt: „Die Rolle als Co-CEO ist für mich als ehemaligen Azubi eine ganz besondere Auszeichnung. Ich bin gemeinsam mit Nextwork gewachsen – diese Zeit hat mich nachhaltig geprägt. Jetzt bin ich voller Tatendrang, etwas zurückzugeben und aktiv den weiteren Kurs von Nextwork mitzuprägen. Unser Fokus wird auf den Stärken der Einzelnen liegen so wie wir es mit der Doppelspitze bereits umgesetzt haben.“

Erweiterung des Managements für mehr Agilität

Um dem Wachstumskurs gerecht zu werden, verstärkt Nextwork außerdem das Management-Teammit Sinah Günzer für Finanzen & Controlling, Joana Schmidtjansen für Marketing & Communications und Julian Zettl für Sustainability; zusätzlich wurde Tim Grätz ins Management-Team berufen. Sieergänzen die Führungsriege der Geschäftsfelder Information Technology, Information Security und Data Protection sowie den Bereich People. Mit dieser Struktur will das Unternehmen noch agiler arbeiten, Entscheidungen schneller treffen und insbesondere Veränderungen zügig und effektivumsetzen können.

Bildmaterial steht unter diesem Link bereit. Credits: Nextwork.

 

Als hochspezialisierte Beratung für Informationssicherheit, Nachhaltigkeit und IT-Sicherheit unterstützt Nextwork Unternehmen dabei, die stetig wachsenden Anforderungen zu filtern, zu priorisieren und ihre Fortschritte sichtbar zu machen. Antrieb für das 35-köpfige Team aus Nachhaltigkeits-, Informationssicherheits- und Datenschutzberater*innen ist es, Unternehmen kontinuierlich voranzubringen, damit sie optimal aufgestellt sind und den Blick für das Wesentliche – nämlich ihr Business – behalten können. Statt sich von immer neuen Regularien einschränken zu lassen, sollten Unternehmen heute dem Motto „Own your compliance!“ und „Drive your sustainabilty“ folgen und ihre Strategien entsprechend gestalten. Mit unserer B Corp-Zertifizierung zeigenwir, dass Nachhaltigkeit für uns nicht einfach nur ein Produkt ist, sondern integraler Bestandteil unseres Purpose ist.

10 Ideen fürs digitale Marketing, die Sie im Blick haben sollten

Welche Strömungen werden 2024 die digitale Landschaft dominieren? Simon Umbreit, Geschäftsführer von WongDoody hat gemeinsam mit dem Team der international agierenden Human Experience Kreativagentur 10 Ideen identifiziert und zeigt auf, was jetzt im digitalen Marketing wichtig wird.

# 1: Multifunktionale Erlebnisse, die in den Bann ziehen
2024 wird ganz im Zeichen von strahlenden und innovativen Räumen sein – technologisch aufgeladen und durchzogen von subtilen Kaufimpulse. Multifunktionalität ist das Schlagwort; wer nicht vielseitig ist, bleibt unbeachtet. Besonders der Einzelhandel greift diesen Ansatz enthusiastisch auf und Marken setzen alles daran, ihre Kunden mit interaktiven Konzepten in Stores zu begeistern. Ein Beispiel: Nike’s „Reactland“, ein immersives Gaming-Erlebnis im Store, in dessen Rahmen Menschen die Schuhe testen und sich zugleich als Hauptfigur ins Spiel bringen. Sie betreten ein fantastisches Land und erfahren hier selbst die Vorteile der React-Technologie, die Tragekomfort mit stylischen Designs verknüpft. Einzelhandelslösungen wie diese, die die Online- und Offline-Welten verknüpfen und Daten nutzen, um das Einkaufserlebnis zu optimieren haben Zukunftspotential.

# 2: Digitale Doubles – zu perfekt, um echt zu sein?
Schon mal Cristiano Ronaldo dabei zugehört, wie er in fließendem Chinesisch Nike bewirbt? Falls nicht, wird sich das 2024 ändern. Jahrelang haben Marken den Status von Influencern genutzt, um Trends und Kaufentscheidungen ihrer Zielgruppen zu beeinflussen. Heute sehen wir eine neue Entwicklung: den Aufstieg digitaler Doubles prominenter Personen. Wenn man sich die Zahl der Prominenten ansieht, die heute Produkte, Marken und E-Commerce-Shops als Erweiterung ihrer Social-Media-Reichweite kreieren, wird deutlich, dass KI-Partnerschaften nur eine weitere Facette des digitalen Engagements sind. Immer mehr Menschen – vor allem in Asien, Südamerika und den USA – folgen ihnen. In China setzen bereits einige Marken auf KI-generierte Klone von Gamern, um ihre Produkte in rund um die Uhr live gestreamten Shows zu bewerben. Und schon bald werden solche Influencer in der Lage sein, ihren Content in jede beliebige Sprache übersetzen zu lassen und damit unbegrenzt und weltweit Zielgruppen zu erreichen. Mit der weiterhin fortschreitenden Digitalisierung ist dieser Trend unaufhaltsam.

# 3: Mehr Raum für Kreativität dank KI
Eine unglaubliche Dynamik zeichnet sich darin ab, KI weltweit für jeden nutzbar und nützlich zu machen. KI hat das Potenzial, Chancen von alltäglich bis außergewöhnlich zu schaffen und Innovation, wirtschaftlichen Fortschritt sowie Wissen auf eine bisher ungekannte Stufe zu heben. Doch welche Chancen und Risiken ergeben sich für Vermarkter? KI kann mit ihren leistungsstarken Algorithmen Kundenverhalten präzise vorhersagen, personalisierte Werbung erstellen und höhere Conversion Rates erzielen. Allerdings besteht die Gefahr, dass automatisch generierte Inhalte an Qualität einbüßen, denn KI unterscheidet nicht zwischen gut und schlecht. Die aktuelle Verschiebung hin zur KI wird voraussichtlich tiefgreifender sein als der Wechsel zu Mobilgeräten oder dem Internet. KI im Marketing kann als inspirierende Quelle dienen, den Content-Prozess vereinfachen. Aber der eigentliche Mehrwert für Marken entsteht weiterhin durch kluge und kreative Köpfe.

# 4: Die Renaissance der Streaming-Ads
Streaming-Giganten wie Amazon Prime Video, HBO Max und Disney+ streben danach, ihre Einnahmen zu steigern, indem sie weltweit werbebasierte Abonnements integrieren. Diese Entwicklung steht kurz davor, die Produktionsbranche nach einem enttäuschenden Jahr 2023 wiederzubeleben – eine gute Nachricht für Werbetreibende. Vielleicht nicht so sehr für die Zuschauer, aber das liegt in den Händen von uns Marketing-Experten. Denn das Wiederaufleben von Werbung auf diesen Plattformen birgt eine doppelte Chance: Es verspricht eine Zunahme der Produktion von Werbefilmen und fordert gleichzeitig Kreative heraus, im Bereich interaktiver Werbung innovativer zu werden. Wir alle müssen besser und klüger werden und neue Möglichkeiten finden, Anzeigen zu integrieren und bessere Arbeit zu leisten. Das Ziel ist es immer, das Streaming Erlebnis zu schützen oder sogar zu verbessern, denn niemand möchte Reaktanzen beim Publikum erzeugen. Das Wissen über die jeweilige Plattform, das Know-how über die Zuschauer auf Basis eines data-driven Ansatzes und die Exploration integrierter und interaktiverer Videoerlebnisse werden hier der erste Schritt sein.

# 5: Social Media – Jetzt erleben wir das „Joy-Scrollen“
In einer oft von Negativität überschatteten Umgebung stellt die Entwicklung von sozialen Medien als Zufluchtsort für emotionales Wohlbefinden eine erfrischende Wende dar. Menschen suchen Trost in herzerwärmenden Geschichten, motivierendem Content und geteilten Momenten der Widerstandsfähigkeit. Diese Veränderung spiegelt ein gemeinsames Bedürfnis nach bedeutungsvoller Verbindung und empathischer Interaktion wider. Marken bietet sich im kommenden Jahr die Möglichkeit, soziale Medien nicht nur als Kommunikationsmittel zu nutzen, sondern als Motor für kollektives Wohlbefinden. Wer auf emotionale Inhalte setzt, digitale Fluchtmomente bietet, die Zusammenarbeit mit positiven Persönlichkeiten sucht und engagierte Gemeinschaften fördert, wird zu den Gewinnern gehören.

# 6: Hyper-Personalisierung mit KI und menschlicher Intuition
In einer Welt, die von ständiger Konnektivität angetrieben wird, müssen digitale Erlebnisse persönlicher sein als je zuvor. Für Kommunikationsprofis bedeutet das: Verhalten, Vorlieben und Verlangen der Nutzer müssen tiefgreifend verstanden werden, d.h. die Beziehung zwischen KI und menschlicher Intuition muss man pflegen, um die Bedürfnisse der Menschen vorherzusehen, idealerweise bevor sie es selbst tun. Durch die Nutzung von Verhaltens- und Echtzeitdaten lassen sich hochkontextuelle Interaktionen erschaffen, die für jeden Benutzer in jedem Moment seiner Journey relevant sind. Dabei ist die Kuratierung von KI-gesteuerter Hyper-Personalisierung entscheidend, um die Beziehung von Marken zu Verbrauchern zu stärken – sie genau dort zu treffen, wo sie sind, ihre Wünsche zu befriedigen und ihre emotionale Verbindung zu Marken zu vertiefen.

# 7: OHH trifft Motion Design
Ist es nicht erstaunlich, dass sich immer mehr Menschen für große digitale Displays begeistern? Mit dem Aufkommen dieser digitalen OOH-LED-Ungetüme bekommt Motion Design als Disziplin endlich das Rampenlicht auf der großen Leinwand, das es verdient. In der Vergangenheit hat Motion Design in großen Formaten oft nur die zweite Geige im Vergleich zum Filmschnitt gespielt (man denke etwa an Kinotrailer); jetzt bekommt das Genre einen eigenen Platz, der es ermöglicht, vor zahllosen Augen zu strahlen. Im Jahr 2023 hat etwa die T-Mobile-Ad im Herzen des Times Square in New York City gezeigt, wo die Reise hin geht. Im kommenden Jahr kann sich die Branche auf neue Bewegtbild-Innovationen freuen, die OOH auf das nächste Level bringen werden.

# 8: Die Entwicklung inklusiver KI
Künstliche Intelligenz (KI) kann Inklusion, also die Teilhabe aller Menschen unabhängig von körperlichen Einschränkungen, aber auch Sexualität, Identität oder Herkunft, im Alltag sehr erleichtern. Damit Menschen nicht ausgeschlossen werden, sind für die unterschiedlichen Modelle relevante Daten in ausreichender Menge erforderlich. Der wichtigste Schritt besteht darin zu erkennen, wo, warum und wie Voreingenommenheiten (Bias) das System beeinflussen: Durch die Aufschlüsselung in unterschiedliche Kategorien können Produktentwickler Probleme frühzeitig identifizieren, zukünftige Herausforderungen antizipieren und unterwegs bessere Entscheidungen treffen. Dies ermöglicht Teams, klar zu sehen, wo ihre Systeme fehlerhaft sind, damit sie Voreingenommenheit identifizieren und Erfahrungen entwickeln können, die das Versprechen von KI für alle Menschen einlösen.

# 9: Das Potential der Gen Alpha nutzen
Sie ist eine treibende Kraft für Veränderungen in der heutigen Arbeitswelt: Als erste Generation, die vollständig in der digitalen Welt aufgewachsen ist, prägt die Gen Alpha Trends, beendet Trends, lässt sich beeinflussen und ist selbst sehr einflussreich. Mit ihrer Vertrautheit im Umgang mit den verfügbaren Technologien gestaltet sie aktiv ihre Umgebung. Doch während die Gen Alpha in eine durch die Pandemie dramatisch veränderte Arbeitswelt eintritt und viele Diskussionen über ihre Fähigkeiten geführt werden, bekommt sie nicht die notwendige Aufmerksamkeit, um erfolgreich zu sein. Im Jahr 2024 müssen Wege gefunden werden, die Mentalität der Gen Alpha am Arbeitsplatz zu nutzen. Dazu gehört die bewusste Förderung von intergenerationellem Austausch, die Schaffung von Raum für gegenseitiges Lernen und die Bereitstellung einer Plattform, um ihre Stimmen wirklich zur Geltung zu bringen.

 

# 10: Offline gehen
In einer Welt, die von den isolierenden Auswirkungen der Pandemie und den Gefahren toxischer sozialer Medien geprägt ist, sind Gefühle der Einsamkeit weit verbreitet. Falsche Vorbilder und unrealistische Schönheitsstandards vertiefen nur das Gefühl der Ausgrenzung.
Dennoch gewinnen Offline-Initiativen wie von Freiwilligen geleitete Gesprächsräume und gesprächsfreundliche Bibliotheken nicht nur an Bedeutung, sondern erfreuen sich auch täglich wachsender Beliebtheit. Diese Konzepte tragen eine enorme Kraft in sich – sie ermöglichen gegenseitiges Lernen: durch Zuhören, durch einzigartige Gespräche und – vielleicht am wichtigsten, aber oft vergessen – durch Stille. Im Jahr 2024 wird die Förderung genuinen Austausches für Marken und Unternehmen ein entscheidender Grundsatz, um unsere Gesellschaft zu stärken.

Bildmaterial finden Sie hier (iStock). Ein Foto von Simon Umbreit steht hier bereit (WongDoody).

 

Über WongDoody
Gemeinsam sind wir über 2.000 Kolleg:innen in 22 Designstudios auf vier Kontinenten. Unsere Servicefelder sind Experience Design, immersive Experiences und zukunftsfähiges, ganzheitliches Marketing. Als Tochter des international führenden Tech-Unternehmens Infosys suchen wir neue, kundenzentrierte Antworten im Spannungs- und Innovationsfeld zwischen Kreativität und Technologie. www.wongdoody.com