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Neugründung: LIGANOVA berät Kunden ab sofort mit Green Board in Sachen Nachhaltigkeit

Mit einer strategischen Task Force unter Führung von Director Sustainability Phillip Grimm bauen die Spezialisten für Retail Experiences den Bereich Nachhaltigkeit weiter aus. Im Fokus stehen klimaneutrale Retail-Kampagnen und Beratungen zu Nachhaltigkeitsstrategien für Unternehmen, um den Handel nachhaltiger zu gestalten. Partner ist die DEKRA – erste Projekte laufen bereits.

Ziel des abteilungsübergreifenden Boards ist es, signifikante Verbesserungen der sog. Triple Bottom Line aller LIGANOVA-Kunden zu erreichen, also eine dauerhafte Optimierung der erbrachten ökonomischen, ökologischen und ggf. sozialen Auswirkungen. Dazu bieten die Brand- & Retail-Experten CO2-optimierte Retail-Kampagnen an und beraten Unternehmen und Marken dabei, ihre Auftritte und Kampagnen im Handel nachhaltiger zu gestalten. Dazu kooperiert LIGANOVA u.a. mit der führenden Expertenorganisation DEKRA. Strategische Beratungen laufen derzeit u.a. für adidas und Nespresso, bei denen LIGANOVA in Change Prozessen beratend und steuernd zur Seite steht.

Torsten Dietz, Managing Director LIGANOVA: „Mit unserem Green Board leisten wir einen Beitrag dazu, Transparenz und Glaubhaftigkeit der Nachhaltigkeitsbestrebungen unserer Kunden auf allen Ebenen der Customer Journey herzustellen.“

Das Green Board ist zunächst mit vier Experten aus den Bereichen Design, Produktion und Management unter der Verantwortung von Director Sustainability Phillip Grimm gestartet. Verstärkung bekommt das bestehende Team nun durch Ashley Remus, 33, in ihrer Rolle als Sustainability Manager. Die Kanadierin war zuvor bei GLJ Petroleum Consultants, einem der größten globalen Energiebewertungsunternehmen und wird mit ihrer Expertise bereichern. Für Kunden entwickelt Remus strategische Roadmaps und konkrete Guidelines zur CO2 Reduzierung, führt Stakeholder-Interviews und berät bei komplexen Fragestellungen.

Ziel von LIGANOVA ist es, bis 2025 klimaneutral zu werden sowie eine 50-prozentige Reduktion der Energie- und Mobilitäts-Emissionen bis 2023 zu erreichen. In Kundenprojekten will das Unternehmen bis Ende 2022 völlig auf den Einsatz von PVC verzichten und im Allgemeinen mehr zirkuläre Kampagnen entwickeln. Oberste Zielstellung ist es, mit den Kunden eine möglichst hohe CO2 Reduktion zu erzielen und diese messbar in Form einer Klimabilanz für Kampagnen zu belegen. Anderweitige Kompensation von Emissionen ist letztes Mittel. Um eine belastbare und überprüfbare Veränderung im CO2-Footprint von Kundenkampagnen zu bewirken, kommt der LIGANOVA-Green Campaign Cycle® zum Einsatz; dieser bewertet die Klimabilanz von Kampagnen anhand der CO2-Emissionen entlang des Wertschöpfungszyklus, um deren Umweltbelastung zu überblicken und zu kontrollieren. Bei ersten Projekterfolgen konnte der CO2-Footprint beispielsweise um 94 Prozent verringert werden.

 

Über LIGANOVA
LIGANOVA ist auf die Transformation von kommerziellen Räumen in Markenerlebnisflächen spezialisiert. Mit den drei Geschäftsbereichen Global POS Campaigns, Experience Solutions und Creative Strategy Consultancy konzentriert sich das Unternehmen als Innovationsführer auf Brand & Retail Experiences im Raum. Die Location-First Lösungen sollen Orte zukünftig dazu befähigen, als Interface für digitale Interaktion zu dienen und das Marken-Erlebnis in den Mittelpunkt zu stellen.

LIGANOVA arbeitet für globale Premiummarken und bietet End-to-End Lösungen – von der Strategieberatung über Design & Produktion bis hin zur weltweiten Implementierung und Digitalisierung.

Das Unternehmen ist Teil der LIGANOVA GROUP, die über weitere spezialisierte Tochterfirmen verfügt. Dazu zählen LIGADIGITAL, eine Entwicklungseinheit für Software und Datenanalysetools in den Bereichen Brand und Retail, LIGAPRODUCTION, ein Full-Service-Produktionsunternehmen und Logistikhub, sowie die Digitalagentur HERREN DER SCHÖPFUNG mit Fokus auf digitalen Markenerlebnissen.

Liganova.group | Liganova.com

Agentur Bloom ist klimaneutral

Mit dem Dreiklang aus Vermeiden, Reduzieren und Ausgleichen hat Bloom dieses Ziel erreicht und von Partner ConClimate sein Zertifikat als klimaneutrales Unternehmen erhalten. Die Agentur wird den Anspruch für verantwortungsvolles Wirtschaften künftig noch stärker auf die Agenda nehmen und so einen Beitrag zur Erreichung des Pariser Klimaabkommens von 2015 leisten.

Nachhaltigkeit steht bei Bloom mit Standorten in München und Nürnberg bereits seit Langem ganz oben auf der Agenda und umfasst diverse Ziele. Hinter eines davon kann Bloom nun einen Haken setzen: die Agentur ist ab sofort zertifiziert klimaneutral und zählt damit zu den Vorreitern der Branche. Dazu hat Bloom gemeinsam mit ConClimate im ersten Schritt alle Emissionen erfasst – von der Anreise der Mitarbeiter über den Energieeinsatz bis hin zum Büromaterial. Eine erste Erkenntnis: Bloom setzt schon lange konsequent auf Maßnahmen, die Emissionen auf einem geringen Niveau halten.

So bezieht die Agentur bereits seit 2007 zu 100 Prozent Ökostrom, hat komplett auf die Nutzung von Recycling-Papier umgestellt und mit der Umstellung auf E-Fahrzeuge als Firmenwagen begonnen. Im nächsten Schritt wurden weitere Potenziale identifiziert, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Dazu gehören konkret eine Festlegung von Mindestdistanzen für Geschäftsreisen via Flugzeug, das Ersetzen der bestehenden Firmenflotte durch E-Autos sowie die Entwicklung alternativer Mobilitätskonzepte für die tägliche Anreise der Beschäftigten in die Agentur.

Den verbleibenden kleinen Rest gleicht Bloom aus und unterstützt dazu das Projekt Waldschutz Tambopata in Peru (Projektstandard: Verified Carbon Standard CCBS Gold Level): hier wird eine Fläche von 300.000 Hektar Primär-Regenwald im Amazonasgebiet effektiv und langfristig gegen Abholzung geschützt. Somit bleiben die Bäume als wichtige Kohlenstoffspeicher erhalten und mehr als 400 Familien verfügen durch den Anbau von Paranüssen über nachhaltige Einnahmequellen, die die Abholzung des Regenwaldes unattraktiv machen.

Bloom-Geschäftsführer Steff Neukam

Steff Neukam, Geschäftsführer Bloom: „Wir wollen nicht nur einen Beitrag zu mehr Ökologie leisten, sondern auch zu einer nachhaltigeren Gesellschaft und Ökonomie. Dazu gehört auch, dass wir andere davon überzeugen, es uns gleich zu tun.“ Deshalb will Bloom bis Ende 2021 mindestens weitere fünf Unternehmen davon überzeugen, ebenfalls klimaneutral zu werden.

Aus der Agenda der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs)  der Vereinten Nationen (UN), welche weltweit der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dient, hat Bloom fünf für sich identifiziert, die aktiv in dem eigenen Business vorangetrieben werden können. Sie bilden die weiteren Bausteine der Nachhaltigkeitsstrategie von Bloom und sind:

  • Geschlechtergleichheit
  • Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  • Nachhaltiger Konsum und Produktion.
  • Maßnahmen zum Klimaschutz
  • Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Den Fortschritt wird die Agentur künftig in einem jährlichen Report veröffentlichen.

 

Über Bloom:

Bloom ist die agile Kreativberatungsagentur, die ihren Kunden jeweils ein individuelles und maßgeschneidertes Set-up aus Generalisten & Spezialisten bietet. Mit 50 festen Mitarbeitern an den Standorten München und Nürnberg begleitet Bloom seine Kunden in ihrer B2B- und B2C-Kommunikation über die bayerische Landeshauptstadt und die Metropolregion Fürth, Erlangen und Nürnberg hinaus umfassend: von der Strategie über den Brand Purpose und die Umsetzung bis zur Steuerung der kompletten Implementierung in digitale und analoge Kommunikationskanäle. Zu den Auftraggebern zählen unter anderen Apollo Optik, Friedhelm Loh Group, küchenquelle, Novartis, Payone, Tucher Traditionsbrauerei, Versicherungskammer Bayern, Washtec sowie Zarges. Weitere Informationen unter: www.bloomproject.de