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Was in 2020 wichtig wird: Hier sind die Trends

Die Herausforderungen im Marketing werden im kommenden Jahr noch einmal an Komplexität zunehmen. Wir haben Experten gefragt, welche Trends und Entwicklungen in 2020 eine Rolle spielen: Agenturmodelle werden sich weiterhin verändern, Purpose und Werte immer wichtiger. Gamer sind die neuen Influencer, die Experience wird zum Statussymbol, Markenbildung kollaborativer und Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern unsere Lebensversicherung.

Nachhaltigkeit ist kein Trend sondern unsere Lebensversicherung
Die Welt ist eine andere als noch vor einem Jahr. Und zwar, weil wir sie anders wahrnehmen, gewisse Dringlichkeiten anders bewerten. Ganz vorne dabei als Anwältin eines weltumspannenden, alles betreffenden Change: Greta Thunberg. Wie konnte es soweit kommen, dass uns Erwachsenen ein einzelnes, schwedisches Mädchen die Leviten lesen musste, um “Action” zu bewirken? In diesem Zusammenhang interessant ist das Phänomen der „SIPs“ (sensitive intervention points). So wie es kritische Punkte gibt, ab denen Systeme schlagartig irreversibel kippen können, wird zum Beispiel in Cambridge erforscht, wie diese SIPs auch im positiven genutzt werden können, um mit einem relativ begrenzten Aufwand große Veränderungen zu erzeugen. Was lehrt uns das? Nicht auf andere warten, jetzt handeln. Nachhaltigkeit ist kein Trend sondern unsere Lebensversicherung. Deshalb macht es nichts, wenn sie in aller Munde ist, hier gibt es keinen Bedarf nach Originalität: je mehr sich ihr verschreiben, umso besser.
Irmgard Hesse, geschäftsführende Gesellschafterin bei Zeichen & Wunder, München
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Boom der Gaming-Influencer
Für effektives Branding in einer jungen Zielgruppe werden Gaming-Influencer in 2020 unersetzlich. Wer erfolgreich junge Leute, aber auch Erwachsene bis 35 ansprechen will, wird in Zukunft nicht mehr auf Influencer verzichten können. Vor allem Gaming-Influencer werden dabei eine bedeutendere Rolle spielen, da Videospiele inzwischen zu einem der wichtigsten Unterhaltungsmedien avanciert sind.
George Danzer, CEO der Ad-Plattform Youblicity
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Shoppable Posts – das nächste große Ding
Alle großen visuellen Plattformen haben nun „Shoppable Posts“ angekündigt, die es möglich machen, den gesamten Kaufprozess mit wenigen Klicks direkt auf der Plattform durchzuführen. Da wir Menschen sehr stark auf visuelle Anreize reagieren, liegt es nahe, dass wir 2020 über ganz Europa hinweg den Rollout dieser Werbeformate erleben werden. Und Shoppable Posts reduzieren Friktionen zum Kauf: Kunden müssen nicht mehr erst in eine neue App oder Website einsteigen oder sich durch einen Check-out bemühen. Ich glaube, das wird vor allem für die Bereiche Fashion, Food und Gadgets der nächste große Trend. Denn diese Produktgruppen leben von der visuellen Aufbereitung.
Florian Wassel, CEO & Managing Partner bei TOWA
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Die Experience wird zum Statussymbol
Das Konsumverhalten befindet sich inmitten eines disruptiven Wandels: Teilen statt besitzen heißt die Devise; materieller Besitz wird eher als Belastung denn als Bereicherung erfahren. Teilen – zum Beispiel Car Sharing – spart Geld. Und das wird lieber in Erlebnisse investiert als in Produkte. Die Experience wird so immer stärker zum Statussymbol und für Marken zum Investment. Brand Experiences müssen deshalb auf die neuen Bedürfnisse der Konsumenten eingehen. Zum einen besteht der Wunsch nach kollektiven Erlebnissen (Beispiel: die globale Bewegung Fridays for Future), bei denen der Einzelne zum Teil einer Gemeinschaft wird. Zum anderen etabliert sich das individualisierte Erlebnis mit dem Ziel, sich von der Masse abzuheben. Dabei wird vermehrt auch künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen, um anhand von erhobenen Daten Erlebnisse von der Stange in maßgeschneiderte Brand Experiences umzuwandeln.
Martin Schnaack, Gründer und CEO der Brand Experience Agentur Avantgarde
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Markenbildung wird zunehmend kollaborativer
Digitalisierung und soziale Medien haben längst einen starken schöpferischen Einfluss auf Marken. Deshalb muss Markenbildung noch viel kollaborativer gedacht werden. Das Prinzip der Mitgestaltung muss im Daily Business verankert sein. Trends, Innovationen und Kundenbedürfnisse ändern sich schon jetzt im Minutentakt, da braucht es viele unterschiedliche Blickwinkel, Diven-freie Teams und unbürokratische Strukturen, um als Marke relevant zu sein.
Janine Nemec, Geschäftsführerin bei oddity Stuttgart
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Neue Agenturmodelle setzen sich durch
Wir erleben, dass sich Kunden zunehmend schwertun, den Kern ihrer Herausforderungen und ihrer Zielsetzungen in Briefings zu formulieren. In einer Kommunikationslandschaft, deren Veränderungstempo nicht dran denkt, sich zu verlangsamen, ist das kein Wunder. 2020 wird definitiv das Jahr, in dem der Mittelstand die Beziehung zu seinen Agenturen überdenkt und Modelle der Zusammenarbeit etablieren wird, bei denen echte Partnerschaft und das gemeinsame Erarbeiten und Erreichen von Zielen im Vordergrund stehen.
Rolf Lange, Geschäftsführung schalk&friends
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Verbraucher suchen aktiv nach Marken, die ihre Werte teilen und Stellung beziehen
Für viele Marken ist es eine Herausforderung, einen Purpose zu definieren, der ihr Kerngeschäft authentisch widerspiegelt und gleichzeitig alle Kunden anspricht. Anstatt zu versuchen, Marken wie Nike oder always und deren hochkarätige, zielgerichtete Kampagnen nachzuahmen, wären viele Marken besser beraten, die kleinen Dinge voranzutreiben: Etwa die Entwicklung einer authentischen Markenbotschaft und deren konsequente Umsetzung – nicht nur an allen Touchpoints und in Werbekampagnen. Um glaubwürdig zu sein, müssen Marken auch glaubwürdig handeln. Denn Verbraucher wollen sehen, dass Brands alles tun, um ihre Position zu verteidigen.
Christopher Kollat Senior Vice President EMEA bei Monotype
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Sensorik goes Marketing
Sensorik ist in den Bereichen Smart Home, autonomes Fahren oder Bilderkennung mittlerweile im Alltag angekommen. Im kommenden Jahr werden Sensoren aber immer mehr auch im Bereich Marketing und Kommunikation zum Einsatz kommen. Denn in Kombination mit AI schaffen Sensoren eine hyper-personalisierte User Experience (UX). Marken können durch sensorische Erfassung den Menschen in seiner aktuellen Situation noch besser abholen und in den Mittelpunkt stellen. Zudem können über Sensoren in Werbemitteln, Apps oder auf Webseiten Daten generiert werden, die das data-driven Marketing anreichern. Datenschutzkonformität natürlich immer vorausgesetzt.
Marcel Kammermayer, Geschäftsführer von Plan.Net Innovation
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Big Data als Innovationsmotor
Daten können helfen, neue Konzepte und Produkte zu entwickeln, sprich kreativer zu sein. Die bisherigen Bemühungen, „kreative Maschinen“ zu konstruieren, sind weitgehend gescheitert. Kreativität erfordert Intuition und das sind Schwachstellen für Computer, die Big Data kompensieren kann. Klar ist auch: Viele Unternehmen sitzen auf vielen Daten, verfügen aber nicht über die Infrastruktur oder die Fähigkeit, diese zu verstehen. Hier wird der Innovationsdruck zu immer besseren Analysen und neuen Technologien führen. Daten werden intelligenter genutzt werden und das wird den Kundenservice verbessern. Für das Geschäftsergebnis im Commerce-Bereich (ob B2B oder B2C) kann das entscheidend sein. Nicht nur der Druck also, sondern auch die Möglichkeiten zur digitalen Transformation sind enorm. Lasst sie uns nutzen!
Steff Neukam, Managing Partner bei Bloom
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In 2020 droht eine Welle des „Woke Washings“
Das Jahr 2020 wird einen wahren Boom Purpose-getriebener Maßnahmen in Unternehmenskommunikation und Marketing bringen. Umweltsorgen, die Politisierung jüngerer Konsumenten, der ungebrochene Trend zu Regionalität und Authentizität spielen dabei eine wichtige Rolle: Marken werden versuchen, in diesem Kontext Haltung zu beziehen. Reflektieren die Unternehmen dabei nicht ihre Werte, schwindet das ohnehin angeschlagene Vertrauen in die großen Konsumenten-Marken weiter. Es droht damit eine Welle des „Woke Washings“: kurzfristige mediale Aufmerksamkeit mit einer leichtverdaulichen Verwendung politischer Inhalte. 2020 wird sich zeigen, welche Marken sensibel genug sind, die sich ändernden Werte der Konsumenten ernst zu nehmen, und damit ihre Glaubwürdigkeit sichern.
Ulrich Köhler, Geschäftsführer der Trendbüro B. G. W. GmbH
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Enabler für die Bandbreite aller „Next-Hot-Shit-Topics“ ist und bleibt die Cloud
Viele Themen, die schon vor Jahren diskutiert wurden, kommen erst jetzt richtig an. Vor allem im digitalen B2B-Marketing. Ein Beispiel: Cloud gestütztes Marketing! Neu? Natürlich nicht! Das war schon vor ca. acht Jahren Trendthema auf der CeBIT. Damals wusste aber keiner so richtig, wie das konkret aussehen soll. Heute kann der Marketingleiter digitale Projekte wie Webportale, Marketingservices und zugehörige Systeme für Kunden- und Produktdaten quasi auf Knopfdruck als Service generieren, ohne seine interne IT überhaupt bemühen zu müssen. Das ermöglicht auch neue Services, die die richtig heißen Trends abbilden: Marketing Automation, Big Data Analytics oder KI-gestützte Personalisierung.
Oliver Zils, Managing Director Logic Joe
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Die Optimierung der CX wird für Marken eine ständige Herausforderung
Die mobile Digitalisierung schafft die Möglichkeit, jederzeit an Information von Interesse zu gelangen. Immer mehr Infos immer schneller zu erhalten: diese Gewohnheit dauerhaft auf hohem Niveau zu befriedigen, stellt immense Herausforderungen an die Customer Experience (CX) von Marken. Den abgespeicherten Standard hierfür geben globale Big Player vor. Dieser Standard wiederum wird als Benchmark gleichermaßen an andere Anbieter auf dem Markt gesetzt. Eine ständige Optimierung der CX wird somit für sämtliche Marken auch in 2020 eine der wichtigsten Aufgaben sein, um die Markenrelevanz kontinuierlich zu steigern.
Marcus Reiser, Managing Director bei 21TORR
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Trends 2019: Was die Branche im kommenden Jahr beschäftigt

München, 17. Dezember 2018. Die Herausforderungen im digitalen Marketing werden im kommenden Jahr noch einmal an Komplexität zunehmen. Wir haben Experten gefragt, welche Trends und Entwicklungen in 2019 eine Rolle spielen: Es geht weiterhin um Personalisierung, Voice und die zunehmende Dominanz von Instagram, insbesondere bei den Stories. TripAdvisor wird zum Social Network und Amazon wird Google und Facebook deutlich Marktanteile im Online-Advertising streitig machen. Ebenso sind Kollaboration innerhalb von Agenturen und agile Markenführung wichtige Themen.

 

TripAdvisor wird zum Social Network
Gefühlt haben wir alle in 2018 mal ordentlich Luft geholt und keine neue Marketing-Sau durchs Dorf getrieben. Von daher glaube ich weiterhin an den Durchbruch von Voice, die zunehmende Dominanz von Instagram und hoffentlich mehr Qualität bei Influencer-Kampagnen. Zudem darf die Reisebranche gespannt auf die Neupositionierung von TripAdvisor als Social Network schauen. Die Booking Site wird zum Jahreswechsel ein neues Design vorstellen. Dann können Nutzer eine eigene Profilseite erstellen, Videos und Fotos veröffentlichen und ihren Freunden, Marken und Influencern folgen, um sich auszutauschen und personalisierte Reise-Tipps abzuholen.
André Gebel, Vorstand Strategie und Beratung von der coma AG, München

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Amazon wird zum relevantesten Ecommerce-Advertising-Kanal
Amazon wird in 2019 Google und Facebook spürbar Marktanteile im Online Advertising streitig machen. Mit Sponsored Ads (ehem. AMS) bietet die Plattform bereits jetzt einen der wirkungsstärksten Hebel im „lower Sales-Funnel“. Besonders interessant wird der Ausbau der Re- & Targeting-Optionen über die Amazon DSP (ehem. AAP). Auf Basis der Shopping Behaviour-Daten lassen sich schon jetzt zielgenau Käufersegmente auf und abseits des Marktplatzes erschließen. Hier dürfte es vor allem spannend werden, inwieweit Amazon seine Re-Targeting-Logiken auch für sein SEA-Produkt Sponsored Ads nutzt und die Kampagnen auf externe Websites verlängert.
Tim Nedden, Geschäftsführer von Finc3 Commerce, Hamburg

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Weg von statischen Markenidentitäten – hin zu agiler Markenführung
Das nächste Jahr markiert einen Wendepunkt in der Art und Weise, wie Unternehmen ihre Marken führen. Konkret heißt das: Weg von statischen Markenidentitäten. Hin zu einer sich ständig entwickelnden agilen Markenführung, die sich an die Präferenzen der Verbraucher jederzeit anpassen kann. Denn Verbraucher kaufen keine Marken mehr, mit denen sie sich nicht identifizieren können, denen sie nicht vertrauen oder deren Werte nicht mit ihren eigenen übereinstimmen. Erfolgreiche CMOs und Marketingteams müssen ihre Marken künftig wie lebendig, wandelbare Einheiten sehen und zielgerichtete Maßnahmen ergreifen, die sich mit den Erwartungen der Verbraucher stets verändern können.
Brett Zucker, CMO von Monotype, Berlin / Woburn

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Personalisierung kommt im Mittelstand an
Für Trendforscher längst Schnee von gestern: Endlich findet Personalisierung ihren Weg in den Mittelstand – und zwar auch in traditionelle Industrie-B2B-Unternehmen. Die Gründe sind einfach: Die Erwartungshaltung von Nutzern in der digitalen Welt ist geprägt durch digitale Vorreiter wie Google, Amazon und Co. Dank der Integration von KI-gestützten Programmen ist Personalisierung einfacher umsetzbar als je zuvor: Weder braucht es ein kompliziertes Tool-Set, noch technisches Know-how, um personalisierte Websites und zielgruppenoptimierte Nutzererlebnisse zu schaffen. Letztendlich ist nur die Erkenntnis nötig, dass eine durch Personalisierung deutlich verbesserte User Experience den Unternehmen hilft, erfolgreicher zu sein.
Oliver Zils, Managing Director von Logic Joe, Hamburg

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Analytics-Tools bringen mehr Automatismen
In 2019 werden Unternehmen immer mehr Handlungen aus Daten ableiten müssen. Dazu gibt es in den meisten Analytics-Tools erste KI-Ansätze, die es erlauben, automatisiert zu reagieren. Das händische Optimieren von Kampagnen im Performance Marketing wird innerhalb der nächsten Jahre Schritt für Schritt durch mehr Automatismen abgelöst. Beispielsweise halten viele Menschen den AdWords Manager noch für einen Zukunftsjob – doch dieses Job-Profile wird eines der ersten sein, das durch Algorithmen weitgehend ersetzt wird.

Bjoern Sjut, Geschäftsführer von Finc3 Marketing Services, Hamburg

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Together Now!
Jetzt haben wir uns über die Jahre nach und nach mit dem Gedanken einer zunehmend digitalen Welt vertraut gemacht. Aber: die physische Welt ist ja nicht verschwunden. Und der Mensch ist auch derselbe geblieben. Menschen wollen als Individuum ernst genommen werden. Menschen handeln und entscheiden auf Basis von Gefühlen. Und: Menschen suchen nach vertrauensvollen Verbindungen zu anderen Menschen – gerade im digitalen Zeitalter. Was uns zunehmend beschäftigt ist also die Frage: Wie bringen wir das alles auf eine gute und intelligente Art zusammen? Wie nutzen wir Freiräume kreativ, die sich durch Umschichtungen unseres Lebensalltags eröffnen? Dazu brauchen wir starke, identitätsstiftenden Geschichten, die Menschen über alle Bereiche hinweg auf eine lebendige Art und Weise verbinden.
Irmgard Hesse, geschäftsführende Gesellschafterin von Zeichen & Wunder, München

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2019 wird das Jahr der „Tipping Points“
Im kommenden Jahr schlägt vieles durch, was schon seit 5-10 Jahren vorhergesagt wird, aber noch nicht in wirklich relevantem Ausmaß eingetreten ist. Große Marken, Kataloge, Werbeagenturen, Händler, ehemalige Leitmedien werden die Bühne ganz verlassen oder zumindest in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Auch „unser Öl“, die deutsche Automobilindustrie, wird stärker ins Wackeln kommen statt Jahr für Jahr Rekorde zu vermelden. Schlimm? Kurzfristig und im Speziellen Ja, langfristig und im Generellen aber nicht. Denn so entsteht Raum für Neues, für Besseres: Neue und bessere Lösungen, neue Sozial- und Wertesysteme. Der Trend zu Neuem geht 2019 weiter. Und entscheidend wird sein, was wir alle daraus machen.
Simon Umbreit, Mitgründer und Geschäftsführer der oddity group, Stuttgart

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Prototyping for Communication
Scrum, Kanban, Design Thinking, Prototyping und Kollaboration sind Arbeitsweisen und -methoden, die ihren Ursprung im Produktdesign und der Softwareentwicklung haben. In den letzten Jahren fanden sie Eingang in die Entwicklung digitaler Plattformen, Produkte sowie Services. Nun erleben wir, wie sie auch die Arbeitsweise innerhalb von Kommunikationsagenturen in der Breite zu verändern beginnen: Zukünftig werden sowohl Kommunikationsstrategien wie auch Kommunikationskampagnen und Maßnahmen immer häufiger kollaborativ – auch gemeinsam mit Kunden – in Sprints iterativ entworfen und konzipiert.
Klaus Schwab, Geschäftsführer und Partner der Plan.net Gruppe, München

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Stories erobern Social Media
Stories werden im Jahr 2019 die Social Media Landschaft prägen. Bereits dieses Jahr war das Format auf Instagram bei den Usern mindestens genau so beliebt, wie die geposteten Bilder im Feed. Der Vorteil liegt in der Einfachheit, da sich die Inhalte nach 24 Stunden wieder von alleine löschen. Deshalb posten die Nutzer viel spontaner ihre Inhalte, da sie sich weniger Gedanken machen, als bei einem perfekten Bild. Ich gehe davon aus, dass dieser Trend anhalten wird und auch Unternehmen verstärkt auf das Format setzen. Abzuwarten bleibt, ob diese Entwicklung auf Instagram beschränkt bleibt oder ob sich die Stories auch auf Facebook oder sogar WhatsApp durchsetzen.
Helge Ruff, Geschäftsführer von OneTwoSocial, München

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Das B2B Marketing wird in 2019 messbarer, kreativer und skalierbarer
XING hat 2018 die ersten ernsthaften Schritte als Werbeplattform unternommen. LinkedIn baut seine Werbemöglichkeiten kontinuierlich aus. Online- und Offline-Prozesse werden stärker verknüpft, wie etwa automatisierte Mailings durch Digital Druck-Lettershops an Unternehmen, die eine B2B-Website besuchen. Das B2B Marketing wird in 2019 messbarer, kreativer und skalierbarer.
Niall Donohoe, Co-Geschäftsführer von BizMut, Hamburg

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