The State of Global Mobile Engagement 2020: Corona beflügelt die Nutzung von Mobile Apps

Der Report The State of Global Mobile Engagement 2020 von Airship stellt wichtige mobile Trends im Vorjahresvergleich bereit und zeigt die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die mobile App-Nutzung auf. Marketingentscheider erhalten so wertvolle Insights für ihre Planung und ein besseres Verständnis der aktuellen Trends.

Neue Zahlen zur mobilen Nutzung in Europa und der Welt: Airship, einer der führenden Anbieter im Bereich Customer Engagement, hat die Daten von Hunderten von Millionen einzelner aktiver App-Nutzer weltweit ausgewertet, um heraus zu finden, wie die Corona-Pandemie das Nutzerverhalten der Menschen beeinflusst hat. Dazu wurden zwei Studien ausgewertet und miteinander verglichen: eine aus der Zeit vor der Pandemie, bestehend aus Daten von Februar 2019 bis Februar 2020, und eine weitere von März bis Juni 2020. Damit möchte Airship einen Beitrag dazu leisten, die Veränderungen im mobilen Nutzungsverhalten und bei der App-Nutzung nach Beginn der Pandemie besser zu verstehen und Marketern so richtungsweisende mobile Trends aufzuzeigen. Der vollständige Report The State of Global Mobile Engagement 2020 steht sich hier zum Download bereit.

Location-Opt-In-Raten verzeichnen Wachstumstrend
Seit Beginn der Pandemie im März ist die durchschnittliche Nutzung von standortbezogenen Diensten jeden Monat gestiegen. Die durchschnittlichen Location-Opt-In-Raten, also die Anzahl der Nutzer, die ihren Standort über Apps freigeben, stiegen bis einschließlich Juni weltweit um satte 39 Prozent. Ein Wert, der seit 2018 nicht mehr erreicht wurde und mit Einführung der DSGVO rückläufig war — vor der Pandemie gingen diese Zahlen sogar um weitere 2,5 Prozent auf 7,7 Prozent zurück.

Mobile App-Nutzung hat während der Pandemie enorm zugelegt
Von März bis Juni stiegen sowohl die App-Öffnungsraten pro Nutzer als auch die durchschnittlichen direkten Öffnungsraten nach Erhalt einer Push-Nachricht weltweit um 29 Prozent gegenüber den Zahlen im Februar. Im Vergleich mit der Vorjahresanalyse zeigen die neuen Werte einen deutlichen Wachstumstrend auf. Zwar ist die globale App-Nutzung im letzten Jahr um 30 Prozent gestiegen, jedoch ging die durchschnittliche Anzahl der Öffnungsraten pro Nutzer um 28,5 Prozent zurück – global auf 17,6 App-Öffnungen pro Nutzer pro Monat. Ähnlich sanken die globalen durchschnittlichen Öffnungsraten von 6,44 Prozent auf 6,35 Prozent (-1,4 Prozent).

Starke regionale Unterschiede
Die Kennzahlen für das Engagement im Bereich mobiler Apps variieren auf regionaler Ebene, von reiferen Märkten bis hin zu sich schnell entwickelnden Mobile First-Märkten – sowie auch nach Branchen. Unter den 41 betrachteten Ländern ergaben sich von März bis Juni 2020 der höchste Zuwachs bei den Standort-Opt-In-Raten in Indien, Rumänien, Mexiko, Japan und Brasilien. Großbritannien folgt an sechster Stelle, die USA verzeichnen die neunthöchste Wachstumsrate. Zu den Ländern mit dem höchsten Wachstum in den durchschnittlichen direkten Öffnungsraten nach Erhalt einer Push-Nachricht zählen Südafrika (+147  Prozent), Österreich (+92 Prozent), Taiwan (+69 Prozent), Belgien (+64 Prozent) und Frankreich (+63 Prozent). Das heißt, Kunden zeigten eine deutlich höhere Bereitschaft, Push-Nachrichten von Marken zu öffnen und mit ihnen direkt zu interagieren.

Betrachtet man die App-Nutzung in Bezug auf Branchen, so verzeichnet der Einzelhandel mit 23,1 Prozent weiterhin die höchste Standort-Opt-In-Rate unter den zwölf in der Studie vertretenen Segmenten. In drei Zweigen haben sich die durchschnittlichen Standort-Opt-In-Raten von März bis Juni 2020 mehr als verdoppelt, und zwar im Bereich Medizin, Gesundheit und Fitness (+150 Prozent), Finanz- und Versicherungswesen (+128 Prozent) sowie Reisen und Verkehr (+116 Prozent).

Nördlichen und Westeuropäische Länder liegen bei der App-Nutzung vorne
Mit Blick auf Europa, zeigt sich, dass Nutzer innerhalb der nördlichen und westeuropäischen Länder wie Schweden, Dänemark und Belgien den höchsten Anstieg bei der Nutzung mobiler Apps verzeichnen. Die Anzahl der Apps, die während der Pandemie pro Nutzer geöffnet wurden, stieg um über 50 Prozent im Vergleich zu den Nutzergewohnheiten vor dem Lockdown. In Deutschland, Österreich und der Schweiz war der Anstieg deutlich geringer: Hier liegt die Schweiz mit knapp 35 Prozent vor Österreich (17,3 Prozent) und Deutschland bildet das Schlusslicht mit (15,7 Prozent).

Wenn man jedoch die direkten Öffnungsraten betrachtet, zeigt sich, dass sich die Statistiken in der DACH-Region verschieben: Österreich verzeichnet hier eine Wachstumsrate von über 90 Prozent, die Schweiz liegt bei 58,8 Prozent und Deutschland bei 42 Prozent. Daraus lässt sich schließen, dass die Verbraucher in diesen Ländern viel eher eine App zu öffnen, wenn sie durch eine Push-Benachrichtigung einer Marke dazu ermutigt werden.

„Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Pandemie die Bedeutung von mobile weiter zementiert hat. Mit einem starken Wachstum bei der Nutzung von mobilen Apps und Öffnungsraten je Nutzer sowie dem höchsten Anstieg der Standort-Opt-in-Raten seit Jahren, vertrauen immer mehr Menschen auf den Informationsaustausch über Apps“, so Laura Schwarz, Regional Manager Central and Eastern Europe bei Airship. „Viele Verbraucher werden auch nach der Krise ihren Standort teilen, da sie wahrscheinlich neue Verhaltensweisen gelernt und für gut befunden haben und diese beibehalten werden. Marketing Teams sollten ihr Engagement im Bereich mobile weiter intensivieren und Lösungen und Anwendungsbeispiele implementieren, um die bereits hohen Kundenerwartungen an mobile Erlebnisse auch weiter zu erfüllen.“

Methodik
Die Benchmark-Studie von Airship analysiert aggregierte Verhaltensweisen globaler App-Nutzer, die im Februar 2019 (568 Millionen) und Februar 2020 (744 Millionen) aktiv waren und vergleicht sie mit allen aktiven Nutzern im Zeitraum von März bis Juni 2020. Mit einbezogen wurden Unterregionen und Industriesparten mit mindestens 10 Millionen Nutzern im Februar 2020. Für Länder lag der Mindestwert bei 1 Million Nutzer im gleichen Monat.

 

 

Über Airship:
Bekannte Marken aus aller Welt  vertrauen auf die Customer-Engagement-Plattform von Airship, um tiefgehendere Kundenbeziehungen zu knüpfen, indem sie relevante Nachrichten orchestriert über verschiedene Kanäle ausliefern. Airship wurde 2009 als Pionier für Push-Nachrichten gegründet. Heute stellt das Unternehmen Daten auf Nutzerebene, Engagement-Kanäle, KI-Orchestrierungen und -Dienste bereit, die Marken dabei helfen, Push-Nachrichten, E-Mails, SMS, In-App-Nachrichten, mobile Wallet Cards und mehr im genau richtigen Moment an genau die richtige Person zu liefern. Ziel dabei ist es, echtes Kundenvertrauen aufzubauen, das Engagement zu steigern, Aktionen anzukurbeln und die Wertschöpfung zu steigern.

Erfahren Sie mehr über unsere Customer-Engagement-Plattform, lesen Sie unseren Blog oder folgen Sie uns auf Twitter, LinkedIn und Facebook.

 

Avantgarde ist Partner der diesjährigen Bits & Pretzels

Das Mega-Event der Gründerszene findet dieses Jahr in den Räumlichkeiten der auf Brand Experiences spezialisierten Avantgarde im Münchner Werksviertel statt. Die Konferenz wird aus dem München Hoch5, dem Eventspace der Avantgarde Gruppe übertragen. Im Rahmen des Festivals präsentiert Avantgarde ihr neustes Projekt The Latest. Das unternehmenseigene Start-up bietet innovativen Marken eine Lösung, ihre Produkte auf neue Art und Weise zu präsentieren.

Nach dem Riesenerfolg im letzten Jahr und Speaker*innen wie Barack Obama und Jessica Alba findet Europas größtes Gründerfestival erstmals digital und über eine Woche verteilt statt. Auch dieses Jahr können sich die Besucher*innen auf 400 Speaker*innen und Table Captains sowie über 100 Masterclasses zu verschiedenen Gründerthemen freuen. Jetzt steht auch der Ort fest, von dem aus die Konferenz im Zeitraum von 27. September bis 2. Oktober live übertragen wird: Es sind die Räume der auf Brand Experiences spezialisierten Avantgarde im München Hoch5 im Werksviertel. Hier bietet Avantgarde den Machern der Start-up-Veranstaltung die perfekte Bühne für die Produktion diverser Kongress-Slots mit hochkarätigen Speakern wie der Thrive Global-Gründerin Arianna Huffington, dem Erfolgstriathleten und Ryzon-Gesellschafter Jan Frodeno sowie dem Entertainer und Gründer Joko Winterscheid.

„Nachdem wir Münchner dieses Jahr auf die Wiesn verzichten müssen, freuen wir uns umso mehr, dass das spannendste Gründer-Event Europas bei uns im Haus stattfinden wird“, sagt Martin Schnaack, Gründer und CEO der Avantgarde Gruppe. „Für mich ganz persönlich eine echte Herzensangelegenheit, denn ich habe vor 35 Jahren selbst gegründet und bin überzeugt, dass wir den richtigen Spirit für diese Veranstaltung bieten.“

The Latest: Perfekte Bühne für innovative Marken
Im Rahmen des Festivals stellt Avantgarde auch ihr neuestes eigenes Projekt vor: The Latest ist selbst ein Start-up und bietet allen innovativen Marken und Unternehmern eine Lösung, ihre Produkte auf einer temporär zu mietenden Fläche innerhalb von The Latest Stores zu platzieren. The Latest definiert Handel dabei konsequent als Dienstleistung – aus den USA bekannt als „Retail as a Service.“ Das Konzept stellt Marken nicht nur exklusive Präsentationsflächen zur Verfügung, sondern auch vor Ort gewonnene, wertvolle Kunden- und Marktforschungsergebnisse. Zusätzlich profitieren Marken, die ihre Produkte bei The Latest anbieten, von einer groß angelegten Out-of-Home-Kampagne in der jeweiligen Stadt. Kernzielgruppe sind alle Unternehmen, die ihre neuesten Produkte im stationären Einzelhandel ohne großen finanziellen Aufwand und langfristige Bindung platzieren wollen.

Für an Innovationen interessierte Kunden und Pressevertreter werden digital und stationär Produkt-Neuheiten aus den Bereichen Body & Nutrition, Entertainment, Fashion, Home, Lifestyle, & Travel und Technology auf den Flächen von The Latest erlebbar. Sie können diese vor Ort ausprobieren und in Anwendung testen – für Rückfragen stehen innovative Gründer, Entwickler und ausgebildete Fachkräfte zur Seite. Besucher treffen hier auf ein erfahrenes Team im Segment Brand Experience, das Kunden- und Markenerlebnisse in den Fokus rückt. Die erste Filiale von The Latest eröffnet im November auf dem Berliner Kurfürstendamm 38.

Masterclass bei Bits & Pretzels zum neuen Store-Konzept
Wer mehr über diesen innovativen Ansatz erfahren möchte, sollte auf dem Bits & Pretzels Festival der Masterclass von Dhi Matiole Nunes, Mitbegründer von The Latest, folgen. Gemeinsam mit den Handelsexperten Pieter Haas, dem ehemaligen CEO der CECONOMY AG, und Toon Bouten, CEO von Tado, stellt Nunes das Konzept vor und geht der Frage nach, wie Retail-as-a-Service Start-ups dabei helfen kann, auf einer Retail-Fläche präsent zu sein und dabei gleichzeitig Kosten und Risiken des traditionellen Einzelhandels zu vermeiden. Hier geht’s zur Anmeldung.

„Aktuell befindet sich der stationäre Einzelhandel mitten in einem massiven Wandel. Um weiterhin eine Zukunft zu haben, muss Retail jetzt neu definiert werden“, so die Überzeugung von Dhi Matiole Nunes. „Ich glaube, dass der Point of Sale eine wichtige Plattform für Marken ist und bleiben wird, um neue Kunden zu erreichen und direkt mit ihnen zu interagieren. Die Frage ist, welches das richtige Einzelhandelskonzept ist und welche Risiken zu beachten sind. Als junges Start-up ist es unser Ziel, einen sinnvollen Beitrag zu leisten, damit Marken wieder tolle Erfahrungen mit dem stationären Handel machen können.”

Bildmaterial zum Download finden Sie unter folgendem Link:
https://assets.avantgarde.net/transfer/75bc029394f3ea86f1556dddd13828b0206b3ab56d53cb8449d59d820f185a06
Credits: Avantgarde

 

Über Avantgarde Gesellschaft für Kommunikation mbH
Avantgarde ist eine globale Brand Experience Agentur, die Marken strategisch berät. Für unsere Kunden kreieren wir innovative Markenerlebnisse, die einzigartige Momente für Konsumenten schaffen. Als globales Team arbeiten weltweit 850 Experten aus den Bereichen Kreation, Beratung, Digital und Social Media, AR / VR, Architektur, Event, Projekt Management, Sponsoring, Film und Trendforschung an der Mission, begeisterte Markenfans zu schaffen. Wir erzeugen Markeninhalte, die nicht nur digital geteilt werden, sondern auch die Markenwahrnehmung stärken und prägen, Markenbekanntheit schaffen und Markenpräferenz über Ländergrenzen hinaus erzeugen. Durch innovative Evaluierungsprozesse macht Avantgarde diese Markenerlebnisse messbar.

 

 

 

Expertencheck: Diese Trends bewegen die Digitalbranche in Corona-Zeiten

Die Dmexco präsentiert sich ihrer Community dieses Jahr mit einem an die Corona-Pandemie angepassten Konzept. In den nächsten beiden Tagen werfen in zwei moderierten Studios internationale Speaker – live vor Ort aus Köln oder per Stream von überall auf der Welt – einen Blick auf zukünftige Business-Potenziale. Wir haben im Vorfeld Experten der Digiconomy gefragt, welche Trends für sie in den letzten Monaten an Bedeutung gewonnen haben und richtungsweisend für die Zukunft sind, insbesondere vor dem Hintergrund, dass COVID-19 viele Business-Modelle verändert hat und einige Entwicklungen rasant vorangetrieben hat.

 

Eva Reitenbach, Managing Director bei oddity jungle

Sustainable Convenience im neuen Normal
Ein Trend, der gerade vorsichtig aus internationalen Umfeldern herüberschwappt und absolut in die Zeit von Greta und COVID-19 passt, ist Sustainable Convenience. Wir haben einen Großteil dieses Jahres zuhause verbracht und konnten auch über Corona die Klimakrise nicht ganz vergessen. Und da kommen sie, die neuen Konzepte für unseren Alltag, die nicht nur auf Convenience setzen, sondern auch Nachhaltigkeit im Blick haben. So macht es uns zum Beispiel Loop vor, die hochwertige Verpackungen für Lebensmittel und Produkte des täglichen Gebrauchs anbieten. Der Twist dabei: Sie sind alle wiederverwendbar, werden mit Inhalt bis zur Haustür gebracht und leer wieder abgeholt. Kein Müll und kein Einkaufsstress, was will man mehr? Loop hat bereits zahlreiche Marktführer im Programm, kooperiert in den USA mit Walgreens und in den UK mit Tesco. Die Frage ist: Schaffen wir es in Deutschland auch einmal Vorreiter zu sein, oder schauen wir den anderen weiter beim Sprung in ein neues Zeitalter zu? Der Launch von Loop für Deutschland steht auf jeden Fall schon an.
Eva Reitenbach, Managing Director bei oddity jungle

 

Mathias Ullrich, Managing Director bei LIGA2037

Gaming goes mainstream
Jahrzehntelang galt Gaming als Nischenmarkt obwohl der Sektor in vielen technologischen Belangen führend war. Die Pandemie macht es nun möglich, dass alle ‘heiß’ auf die Technologien, aber auch Anwendungen sind. Facebook Horizon wird nach mehreren wenigen erfolgreichen Versuchen der Durchbruch zusammen mit Oculus Venues gelingen. Die im September erscheinende Oculus Quest 2, die allem Anschein nach zu einem Massenmarkt-tauglichen Preis von nur 300 Dollar alle Rekorde brechen wird, bringt den Tipping Point im Markt für VR Brillen. Hybride Live Events wie z.B. NBA Basketball-Spiele lassen sich in Zukunft via Oculus live vom Spielfeldrand in VR anschauen. Durch Corona hat VR eine breitere Akzeptanz gefunden und trifft auf das Verlangen, Live Events zwar erleben zu wollen, aber keine Gesundheitsrisiken eingehen zu müssen. Gleichzeitig mieten Gaming Companies wie bspw. LVL in Berlin Innenstadtflächen an und erfüllen damit einen neu entstandenen Bedarf ihrer Zielgruppe. Dies lässt auf eine ähnlich rasante Entwicklung wie nach der Einführung des iPhones schließen. Gaming Expertise wird nachgefragter denn je und die Gaming Community noch hipper. Mathias Ullrich, Managing Director bei LIGA2037

 

Werbung in Podcasts: Die Branche boomt, aber die Vermarktung hinkt
Die Userakzeptanz bei Werbung in Podcasts liegt derzeit bei knapp 90 Prozent – ein sensationeller Wert. Das Angebot ist breit und wächst schnell – mit hochwertigen Podcasts für nahezu alle Zielgruppen. Aber im Vermarktungsbereich wurde die wichtigste Hürde noch nicht genommen: übergreifende Standards und anwendbare Lösungen für das Programmatic Zeitalter, heißt: Dynamic Ad Insertion, einheitliche
Mess-Standards auf allen Ausspielplattformen und aktuelle Mediadaten. Nur eine gemeinsame Initiative kann die Gattung voranbringen.
Maximilian Balbach, Geschäftsführer der crossvertise GmbH

 

Mobile First: Mobile Nutzung, Apps und kontaktlose Technologien erleben starken Zuwachs
Die Pandemie hat gezeigt, dass die Nachfrage nach mobilen Inhalten sprunghaft angestiegen ist. In fast allen Lebensbereichen, so das Ergebnis einer Studie, die wir während des Lockdowns weltweit durchgeführt haben. Verbraucher haben nicht nur damit begonnen, mobile Apps und mobile, kontaktlose Services vermehr herunterzuladen, sondern viele haben sie auch zum ersten Mal genutzt. Diese Entwicklung im Verbraucherverhalten hin zu Mobile sollten Marken für sich nutzen, um neue Kunden zu gewinnen und ihre mobile Nutzererfahrung so einfach und angenehm wie möglich zu gestalten. Die neue Normalität wird auf absehbare Zeit bestehen bleiben, also müssen sich viele Marken und Unternehmen auf den Wandel einstellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Laura Schwarz, Regional Manager for Central and Eastern Europe bei Airship 

 

Nadine Rigele-Hübl, Director Innovation Consulting bei TOWA

Darf’s ein bisschen agiler sein?
Ob wir wollen oder nicht, COVID-19 hat Entwicklungen angestoßen, die nicht mehr reversibel sind. Marketingverantwortliche prüfen Budgets, Unternehmer wägen bedachter ab und Resilienz ist das Wort der Stunde. Während wir jahrelang Strategien, neue Tools und schnellere Technologien auf dem Plan hatten, wissen wir heute: Der bessere Plan heißt Agilität. Gefordert ist eine besondere Flexibilität, um auf Veränderungen reagieren zu können. Mit Digitalisierung rund um KI und 5G haben wir das Rüstzeug. Kommt eine entsprechende agile Haltung dazu, können Unternehmen auch in fordernden Situationen im Markt weiter bestehen, ein neues Geschäftsmodell entwickeln oder eine Produktinnovation hervorzubringen. Dazu brauchen wir kleinere Organisationseinheiten, die autonom Entscheidungen treffen können und das Prinzip von Intrapreneurship. Nadine Rigele-Hübl, Director Innovation Consulting bei TOWA

 

Konsumenten wünschen sich personalisierte Relevanz
Zweifellos hat die COVID-19-Krise die Adaption digitaler Kanäle – ganz gleich ob Medien, Retail oder Erlebnis – massiv vorangetrieben. Damit einher geht jedoch das steigende Konsumentenbedürfnis nach persönlicher Relevanz. In der gegenwärtigen Krise hinterfragen Konsumenten aufgrund ihrer ökonomischen (und emotionalen!) Situation zunehmend die Sinnhaftigkeit ihrer Konsumentscheidungen. Das spiegelt sich schon heute in der zurückhaltenden Konsumstimmung wider. 2021 wird zeigen, dass Personalisierung im Marketing weit über den korrekten Vornamen in der E-Mail-Ansprache hinausgeht: Hyper Targeting wird nur dann funktionieren, wenn Produkte, Themen und Inszenierung in die Lebenswelt der Konsumenten passen. Ob Nachhaltigkeit, Gesundheit oder Resilienz: Marken, deren digitale Erlebnisse sich diesen Themenfeldern bedienen,  diese individuell für ihre Zielgruppen aufbereiten und mit dem eigenen Angebot verknüpfen, werden im kommenden Jahr gestärkt aus der Krise gehen.
Ulrich Köhler, Geschäftsführer Trendbüro

 

Christopher Kollat, Senior Vice President EMEA von Monotype.

Cloud-basiertes Arbeiten bringt Kreation auf ein neues Level
COVID-19 hat das Unvermeidliche beschleunigt. Der Lockdown hat alle ins Netz gezwungen. Für Unternehmen, die bereits Erfahrungen mit Remote-Arbeitsplätzen haben, war der plötzliche Shift sicherlich erträglich. Das Entwickeln neuer Ideen und Kreationen ist ein anderes Kapitel. Viele Unternehmen speichern immer noch kreative Bausteine wie Entwürfe, Schriften oder Templates auf lokalen Servern oder sogar auf den Rechnern eines jeden Teammitgliedes, was für die Unternehmens-IT eine große Herausforderung bedeutet, wenn alles synchron gehalten werden soll. Ganz anders sieht das bei einem Cloud-basierten Asset-Management aus, auf das Teams überall und jederzeit zugreifen können. Die Cloud-basierten Lösungen ermöglichen ein ungehindertes zusammenarbeiten für Kreative in Verbindung mit Remote-Arbeitsplätzen. Damit nicht genug. Es liegt nämlich nahe, die aktuellen Umstände nicht als vorübergehend zu betrachten, sondern als eine Chance (vielleicht die beste Chance), sich längerfristig anzupassen.
Christopher Kollat, Senior Vice President, EMEA Revenue bei Monotyp

 

Von der Messe zum virtuellen Event
Durch die weltweiten Absagen von Messen und Events ist ein zwar sehr kostspieliges, aber für Viele auch essentielles Marketinginstrument weggefallen. Vorausschauende Marketer haben ihr Budget für Messen in diesem Jahr zügig in ihre digitale Präsenz und in Tools für virtuelle Produktpräsentation sowie Rundgänge, z.B. mit Augmented Reality, Instrumente zur Leadgenerierung, hybride Events etc. investiert. Frühestens im 2. Quartal nächsten Jahres werden wir sehen, was davon langfristig zur Ergänzung realer Veranstaltungen nutzt oder wo noch Nachholbedarf besteht. In jedem Fall hat die Krise spannende Impulse gesetzt und digitale Entwicklungen im Marketing massiv beschleunigt. Judith Koller, Senior Account Director bei Schalk & Friends

 

Kira Schirl, Chief Operating Officer, trbo GmbH

Auch nach Corona heißt es: flexibel bleiben
Wenn Corona uns eines gelehrt hat, dann ist es, flexibel zu sein. Sowohl auf Dienstleister-, als auch auf Unternehmensseite waren immer wieder schnelle Anpassungen gefragt. Sei es die Mehrwertsteuersenkung, die bei vielen sehr schnell umgesetzt werden musste, oder auch die gesamte Kundenkommunikation während Corona: Filialschließungen, Filialöffnungszeiten, Lieferzeiten, Kundenservice – all das musste von einem Tag auf den anderen in den Online Shop eingebunden werden. Wer da flexibel ist, punktet! Das Thema Flexibilität und Schnelligkeit wird uns noch länger begleiten. Wer weiß, was COVID-19 noch für uns in petto hat. Kira Schirl, Chief Operating Officer der trbo GmbH

 

Brand Experience wird digital – jetzt aber wirklich
Seit Corona wird ernsthafter und intensiver innerhalb der Brand Experience Journey an den digitalen Touchpoints gearbeitet. Es entstehen endlich digitale Formate, die z.B. aufgrund ihrer Interaktivität oder ihrer Content-Qualität einen eigenständigen und relevanten Touchpoint darstellen. Endlich machen Konferenz-Formate auch rein digital Spaß, beispielsweise ist die diesjährige Gamescom als großer Wegbereiter der Virtualisierung einer Begegnungsplattform zu nennen. In Zukunft werden noch mehr Budgets ins Digitale wandern. Und zwar nicht nur bei Digital Media, sondern gerade auch in Richtung Content, Kreation, Strategie und systemischer Infrastruktur.
Alexander Böttcher, Chief Digital Officer bei Avantgarde

 

Timo Günthner, Director Applications bei 21TORR

Digital Champions sind die Gewinner der Pandemie
Die Zukunft gehört den „Digital Champions” — denn der Pandemie-Zeitraffer hat nun deutlich sichtbar gemacht, was wir schon lange wussten: Marktanteile verschieben sich rasend schnell, neue Gewohnheiten etablieren sich beim Nutzer. Innovativ gedachte, digitale Produkte und Services, die echten Wert generieren, sind die Pandemie-Gewinner. Es geht mehr denn je um neue Ideen, Handlungsschnelligkeit und um den festen Glauben daran, sich in einer Zeit des scheinbar wirtschaftlichen Stillstands durch ein digitales Mindset und unternehmerischen Mut einen entscheidenden Vorsprung zu erarbeiten.
Timo Günthner, Director Applications bei 21TORR

 

 

Damian Hartmann, Geschäftsführer VLYBY

Video Header Bidding gewinnt rasant an Bedeutung
Header Bidding ist im Display-Advertising schon lange etabliert. Die Anwendung des gleichen Prinzips auf die Vermarktung von Video-Flächen war bislang technisch komplexer und deutlich limitierter. Durch Covid-19 als Beschleuniger für Programmatic Advertising und wachsende Reichweiten von hochwertigen Outstream Video-Flächen, also der Platzierungen von Werbespots zwischen den Absätzen von Beiträgen im redaktionellen Umfeld, gewinnt Video Header Bidding nun deutlich an Fahrt. Vermarkter und Webseitenbetreiber können sich durch den Einsatz neuester Technologien unabhängig von Zwischenhändlern machen und vielmehr in Richtung Eigenvermarktung gehen.
Damian Hartmann, Geschäftsführer der VLYBY Digital GmbH

 

Paradigmenwechsel im Online-Marketing: Der Nutzer wird König
„2020 und auch 2021 stehen weltweit für einen fundamentalen Paradigmenwechsel im Online Marketing: Vorbei ist die Zeit, in der gegen die Interessen der Nutzer Daten erhoben wurden. Künftig passiert das im Konsens mit den Usern. Die jahrelange intransparente Informationspolitik der US-Konzerne zum Thema Datenschutz findet damit ein Ende. Europa hat hier vorgelegt: Mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und der ePrivacy-Verordnung ist der alte Kontinent Vorreiter in Sachen Datenschutz. Doch auch die USA haben die Brisanz des Themas erkannt und mit dem California Consumer Privacy Act (CCPA) einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Endlich agiert der Markt im Interesse der eigenen Kunden. Erste Lösungen werden erarbeitet: beispielsweise Google mit seiner Privacy-Sandbox oder das IAB Tech Lab mit dem Project Rearc, das auch die European netID Foundation tatkräftig unterstützt“.
Sven Bornemann, Vorstandsvorsitzender der European netID Foundation

Kundenzentrierung 2020 – Verstehe den Kunden und nutze die Plattformen
Kundenzentrierung ist der zwingende Ausgangspunkt für jede Transaktion und Kommunikation. Ansonsten verlieren Unternehmen ihre Kunden. Daher gilt es, den Kunden zu verstehen, eine durchgängige End-2-End-Kundenreise zu schaffen und an jedem Punkt exzellente Customer Experience zu erzeugen. Kreativ und technisch unterstützt. Ohne Experience keine Ausnutzung der technischen Plattformen und ohne Plattformen keine durchgängige Experience.
Ingo Gregus, Geschäftsführer der adesso experience GmbH

 

 

 

 

 

 

 

Bloom Nürnberg überzeugt Startup RetInSight

Die Agentur Bloom mit Sitz in Nürnberg und München freut sich über einen Neukunden: Das Startup aus Wien RetInSight hat eine innovative Software für den medizinischen Bereich entwickelt. Für den Auftritt der Marke hat Bloom nun ein Logo gestaltet.

RetInSight mit Sitz in Wien hat eine innovative Software für die OCT*-Analyse zum Screening und Monitoring von Netzhauterkrankungen entwickelt. Deren Vorteil: Mit Hilfe von KI-Algorithmen können die OCT-Bilder in Zukunft automatisch, schnell und präzise ausgewertet werden. Netzhauterkrankungen lassen sich so früher erkennen und erheblich besser therapieren. Bloom, die für den neuen Markenauftritt nun ein innovatives Logo entwickelt haben, betreuen damit neben Hemovent bereits den zweiten Kunden aus dem Segment Medizintechnik.

 

 

 

 

 

Eva Maria Engelbrecht, Geschäftsführerin Bloom Nürnberg: „Der Job eines guten Logos besteht darin, neben einer visuellen Identität auch die DNA einer Marke oder eines Unternehmens zu transportieren. Für RetInsight haben wir daher den USP – die Auswertung dreidimensionaler (OCT-)Bilder mittels KI – in eine optisch einzigartige Wort-Bildmarke verpackt.“

Die Bildmarke stellt in Form einer Halbkugel ein stilisiertes Auge dar. Die räumliche Anmutung verdeutlicht die Analyse in der dritten Dimension, kleine farbige Punkte erinnern an eine Iris. Darüber hinaus machen die besondere Typographie der Wortmarke die beiden Namensbestandteile „Retina“ und „Insight“ deutlich, die kursive Schreibweise die Dynamik und Innovationskraft des Unternehmens. Weiterer integraler Bestandteil des Logos ist der Claim „AI to Eye“, der die Besonderheit von RetInSight auf den Punkt bringt: den Einsatz künstlicher Intelligenz fürs Auge.

 

 

 

 

 

Zum Einsatz kommt das neue Logo vorerst auf den RetInSight Visitenkarten. Dabei zeigt es bereits als zentraler Bestandteil des Markenbildes seine Gestaltungskraft und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

*OCT: Optische Kohärenz Tomographie. Ein Instrument, mit dem Augenärzte in sehr kurzer Zeit völlig unschädlich das Auge genau vermessen können.

Über Bloom:
Bloom ist die agile Kreativberatungsagentur, die ihren Kunden jeweils ein individuelles und maßgeschneidertes Set-up aus Generalisten & Spezialisten bietet. Mit 60 festen Mitarbeitern an den Standorten München und Nürnberg begleitet Bloom seine Kunden in ihrer B2B- und B2C-Kommunikation über die bayerische Landeshauptstadt und die Metropolregion Fürth, Erlangen und Nürnberg hinaus umfassend: von der Strategie über den Brand Purpose und die Umsetzung bis zur Steuerung der kompletten Implementierung in digitale und analoge Kommunikationskanäle. Zu den Auftraggebern zählen unter anderen Apollo Optik, eon, Friedhelm Loh Group, küchenquelle, Novartis, Tucher Traditionsbrauerei, Versicherungskammer Bayern, Washtec sowie Zarges. Weitere Informationen unter: www.bloomproject.de