#machesjetzt: Ulla Popken setzt auf Branding Kampagne von oddity und startet Challenge-Aufruf

Seit den 80ern steht die Marke Ulla Popken für Frauen, die sich keinem Magermode-Diktat unterwerfen und selbstbewusst zu ihrem Körper stehen. Eine neue 360 Grad-Kampagne von oddity zeigt, wie ernst es dem internationalen Modelabel damit ist.

Bereits 2019 traf Ulla Popken mit der Markenkampagne „Ich bin richtig so“ den modernen Zeitgeist. Jetzt geht das Unternehmen noch einen deutlichen Schritt weiter und startet mit einer neuen Branding-Kampagne ins Jahr 2020. Unter dem Motto „Mach es jetzt“ ruft Ulla Popken Frauen dazu auf, mutig zu sein, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und sich ihrer eigenen Challenge zu stellen: nicht irgendwann, nicht nächstes Jahr, sondern heute – sei es, endlich Salsa zu tanzen, mit Anlauf in einen eiskalten See zu springen oder einen Berg zu bezwingen. Die kreative Idee zur 360 Grad-Kampagne, die ab heute mit aktivierenden Motiven an allen Consumer-Touchpoints von Ulla Popken sichtbar wird, kommt von oddity jungle aus Berlin. Der auf Consumer-Marken spezialisierte Agenturzweig der oddity Group zeichnet von der Entwicklung, über Konzeption und Shooting bis hin zur Umsetzung verantwortlich.

Ziel ist es, im Sinne der Body Positive-Bewegung ein starkes Zeichen zu setzen und die Haltung von Ulla Popken erlebbar zu machen. Dabei sollen sich vor allem Frauen ab 35 mit Konfektionsgröße 46 bis 56 angesprochen fühlen. Sie können sich ab sofort mit ihrer Challenge und einem Video unter #machesjetzt (www.ullapopken.de/machesjetzt) bewerben. Ab Mitte Februar beginnen dann die Castings und ab Mitte März die Umsetzungen der ausgewählten Challenges. Die spannendsten Geschichten werden dann ab Mitte April auf allen Ulla Popken-Kanälen ausgestrahlt. Ausserdem geht das Unternehmen am 10. Februar auch mit einem begleitenden TV-Spot auf Sendung, der bei VOX und RTL Plus ausgestrahlt wird.

Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Team von Ulla Popken. Dabei wurde nur für die ungewöhnlichen und herausforderenden Aktivierungs-Motive mit Models gearbeitet – allerdings ohne Retusche und ohne Posing und nicht in Studios, sondern on location. Das bedeutet: in der U-Bahn, im Club oder im See bei 5 Grad Außentemperatur. Im weiteren Verlauf setzt die Kampagne dann auf ganz normale Menschen und deren echte Stories. Dazu gehören beispielweise auch Charlotte Kurth und Jada Setzer, die sich als Influencerinnen schon länger für Body Positivy einsetzen. Begleitet werden alle Wagnisse und Erfolgsgeschichten in den digitalen Kanälen. So liegt der Fokus auf den Kandidatinnen, die mit ihren individuellen Challenges andere Frauen dazu inspirieren wollen, endlich über ihren Schatten zu springen, um ihren persönlichen Traum zu leben.

„Wir freuen uns mit unserer Kampagne echte Geschichten von echten Frauen erzählen zu können und möchten kurvige Frauen inspirieren, ihre Ängste zu überwinden oder sich Träume, die sie seit Jahren vor sich herschieben, zu erfüllen und mit gesteigertem Selbstbewusstsein und neuem Mut zurück in ihren Alltag zu kehren“, sagt Ulf Cronenberg, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb der Popken Fashion Group. Und Eva Reitenbach, Managing Director bei oddity jungle ergänzt: „Die Kampagne wurde aus einer empathischen Denkweise heraus entwickelt und wir nutzen das digitale, hochflexible Umfeld als Startplatz für einen Aufruf, dessen Ergebnis auch auf die anderen Kanäle ausstrahlen kann und soll. Wir freuen uns, mit Ulla Popken einen Partner gefunden zu haben, der sich auf die Volatilität des Umfelds einlässt und offen für ein mutiges Vorgehen ist.“

Bildmaterial steht unter folgendem Link zum Download bereit: https://filesharer.odt.net/i/82813/786bbe1d0d82

Online-Version des TV-Spots: https://www.youtube.com/watch?v=yb-82wMWLLo&feature=emb_title

 

Über die oddity group: A friend called future. Wir wachsen mit unseren Kunden und Aufgaben – neugierig und unabhängig. Mit 300+ digitalen Spezialisten in Stuttgart, Berlin, Köln, Belgrad, Taipei, Shanghai und Atlanta. Unser Leistungsspektrum als Gruppe: Brand, Commerce, People, Motion, Code, Asia. Unter anderem für: 3M, Beiersdorf, Bosch, Daimler, Decathlon, Disney, dm-drogerie markt, Festool, Kärcher, Krombacher, L’Oréal, Nestlé Purina, Pierre Fabre, Ritter Sport, Tchibo, TRUMPF, Weleda, Wüstenrot & Württembergische, WWF und viele mehr. Weitere Informationen unter www.odt.net

 

LIGANOVA vertraut auf Koschade PR

Die Münchner PR Agentur freut sich über den ersten Neukundengewinn 2020: Ab sofort arbeiten die auf Agenturen spezialisierten Kommunikations-Experten für die BrandRetail Company LIGANOVA.

Koschade PR unterstützt ab sofort die LIGANOVA GROUP mit Standorten in Stuttgart, Berlin, Amsterdam und San Francisco. Aufgabe der PR-Agentur ist es, die Wahrnehmung von LIGANOVA  im Markt und bei den Medien weiter zu schärfen und die Relevanz der Transformation kommerzieller Räume in Markenerlebnisflächen hervorzuheben. Denn Dr. Marc Schumacher, Managing Partner des Stuttgarter Unternehmens ist sicher: „Die Digitalisierung wird Retailflächen dazu zwingen, sich neu zu erfinden. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Marken- und Produktflächen, wie wir sie heute kennen, bald nicht mehr in dieser Form existieren werden.“ Koschade PR arbeitet dabei im engen Austausch mit dem Corporate Communications-Team von LIGANOVA zusammen, das unter der Leitung von Indra Rahn die interne und externe Kommunikation am Hauptsitz in Stuttgart steuert.

„Bei unserer Recherche nach dem richtigen Agenturpartner, haben uns die Expertise, das Netzwerk und die Referenzen von Koschade PR in der Kommunikationsbranche sofort überzeugt“, so Indra Rahn, Director Corporate Communications bei LIGANOVA. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit, denn wir haben uns für dieses Jahr viel vorgenommen und möchten weiter wachsen. Dabei spielt auch unsere Sichtbarkeit in den Medien eine strategisch wichtige Rolle.“

 

Über LIGANOVA
Die LIGANOVA GROUP bietet ganzheitliche Marken-, Produkt- und Dienstleistungserlebnisse für führende globale Marken. Darüber hinaus verfügt die Holding über spezialisierte Tochterfirmen wie LIGA2037, eine auf die Transformation von urbanen, kommerziell genutzten Räumen fokussierte Strategieberatung, LIGADIGITAL, eine Entwicklungseinheit für Software und Datenanalysetools in den Bereichen Brand und Retail, oder LIGAPRODUCTION, ein Full-Service-Produktionsunternehmen und Logistikhub. LIGANOVA wurde 1995 in Stuttgart gegründet und beschäftigt heute mehr als 400 Mitarbeiter an vier Standorten weltweit. Das Unternehmen ist einer der Marktführer in seinem Sektor und zählt einige der renommiertesten Marken weltweit zu seinen Kunden.

Über Koschade PR
Koschade PR ist eine auf die Kommunikationsbranche spezialisierte PR-Agentur und unterstützt seit 15 Jahren hauptsächlich Agenturen und Unternehmen der Kreativ- und Digitalbranche beim Aufbau und der nachhaltigen Positionierung ihrer Marke. Zu den Kunden zählen u.a. der US-amerikanische Schriftenanbieter Monotype, die Agenturen Avantgarde, Bloom, oddity und 21TORR, die Ad-Plattform youblicity, das Social Business Treedom sowie die Brand Company Zeichen & Wunder.

 

oddity pusht „Mein dm-App“ mit fröhlicher Digital-Kampagne

dm-drogerie markt geht einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung mit der neuen “Mein dm-App”. Um das Angebot bekannt zu machen und die Kundengewinnung zu steigern, setzt dm auf eine digitale Kampagne, die in Zusammenarbeit mit dem langjährigen Agenturpartner oddity entstanden ist.

Apps gibt es in Hülle und Fülle: Apple und der Google Play Store bieten jeweils über zwei Millionen Apps; und 66 Prozent der Deutschen haben maximal 20 Apps auf ihrem Handy installiert. Was muss also passieren, damit sich Kunden eine neue Shopping-App herunterladen und diese danach auch langfristig nutzen? Diese Frage hat der Stuttgarter Standort der oddity group für ihren Kunden dm beantwortet: Mit einer fröhlichen, digitalen Kampagne, die seit gestern Nutzer für die neue “Mein dm-App” begeistern soll und die Vorteile der App sympathisch vermittelt.

Mit der App, die bereits Ende letzten Jahres gelauncht wurde, will dm den Omnichannel Handel vervollständigen und bringt das gesamte Sortiment aus dem Online-Shop aufs Smartphone. Nach der Anmeldung können Nutzer in den Kategorien Neu, Pflege & Duft, Make-up, Haare, Baby & Kind, Gesundheit, Haushalt, Ernährung, Tier, dm-Marken und Foto stöbern und dort über 18.000 Produkte shoppen.

„Mein dm. Immer bei mir“
Ziel der Kommunikations-Offensive ist es, einen Mehrwert für die Kunden zu schaffen, ihnen den Einkauf zu erleichtern und Services in einer App zu bündeln. Beispielsweise sollen die Nutzer der bereits bestehenden “glückskind Coupon-App” in die neue Mein dm-App überführt werden. So hat oddity unter dem Motto „Mein dm. Immer bei mir.“ eine Reihe von aufmerksamkeitsstarken, farbenfrohen Keyvisuals kreiert, die Bestandskunden zunächst über die dm-eigenen Kanäle auf die App aufmerksam machen sollen. Sie visualisieren Alltagsgegenstände in Verbindung mit dem Smartphone-Screen und zeigen die „Mein dm-App“ als alltäglichen Begleiter, der die Menschen jeder Zeit und überall bei ihrem Einkauf bei dm unterstütz

Kanalübergreifender Push
In einem zweiten Schritt sorgt die Kampagne kanalübergreifend für viel Buzz: durch die Einbettung der Motive in Pop-Ups und Newsletter, sowie auf verschiedenen Bühnen, wie etwa der Payback Bühne auf dm.de wird das gesamte Portfolio von dm bespielt. Zudem sollen eine Google

App-Kampagne, eine Beitragsseite auf dm.de und App Store Pages für Aufmerksamkeit sorgen. Gleichzeitig kommen Social-Media-Kanäle wie Facebook und Instagram hinzu, um die Wahrnehmung in der Zielgruppe zu festigen. Dazu wurde unter Anderem ein Screencast-Video der „Mein dm-App“ produziert, das man sowohl auf YouTube als auch im App Store abrufen kann.

“Die neue „Mein dm-App“ ist für uns ein weiterer wichtiger Schritt im direkten Dialog mit unseren Kunden”, sagt xy von dm. „Mit der Kampagne möchten wir unseren Kunden vermitteln, welche Vorteile die App ihnen bietet und sie dazu einladen, das neue Angebot mit seinem hohen Nutzwert kennenzulernen.“

Bildmaterial steht unter folgendem Link zum Download bereit:
https://filesharer.odt.net/i/82671/e3439601fbb7

YouTube Link zum Screeencast Video:
https://www.youtube.com/watch?v=BDOHMCOQ5Jk

Über die oddity group: A friend called future. Wir wachsen mit unseren Kunden und Aufgaben – neugierig und unabhängig. Mit 300+ digitalen Spezialisten in Stuttgart, Berlin, Köln, Belgrad, Taipei, Shanghai und Atlanta. Unser Leistungsspektrum als Gruppe: Brand, Commerce, People, Motion, Code, Asia. Unter anderem für: 3M, Beiersdorf, Bosch, Daimler, Decathlon, Disney, dm-drogerie markt, Festool, Kärcher, Krombacher, L’Oréal, Nestlé Purina, Pierre Fabre, Ritter Sport, Tchibo, TRUMPF, Weleda, Wüstenrot & Württembergische, WWF und viele mehr. Weitere Informationen unter www.odt.net

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neupositionierung / Bündelung der Kompetenz unter einer Marke: Truffle Bay und The Hamptons Bay werden eins

„Die Branche ist oft viel zu verliebt in sich selbst“

Die auf die Kommunikationsbranche spezialisierte Münchner PR-Agentur HYPERLINK “https://koschadepr.de” KOSCHADE PR feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Ein schöner Anlass für Gründerin Tanja Koschade, Agenturen ein paar Anregungen auf den Weg zu geben, damit es mit der Eigen-PR besser läuft.

In einer so schnelllebigen Branche wie der Kommunikationsbranche passiert in einer Dekade sehr viel. Am meisten hat aus meiner Sicht Facebook und der Hype um Social Media die Kommunikation verändert. Zu meinen Anfängen gab es keine Posts, Tweeds und Blogs, auch keine iPhones und keine Tablets. Heute undenkbar – und ebenso haben sich die Möglichkeiten, PR zu betreiben, vervielfältigt. Doch trotz den vielen Veränderungen bin ich von meinem Motto auch noch nach 10 Jahren überzeugt: „Agenturen brauchen ein Gesicht”. Und das meine ich ernst, denn überraschenderweise nutzen nur wenige Agenturen PR strategisch oder leisten sich einen internen Pressesprecher – obwohl sie es als Kommunikationsprofis doch besser wissen müssten.

PR in eigener Sache ist ein wichtiges Instrument – nicht nur um das Image zu polieren, sondern auch um das Neugeschäft anzukurbeln, Kunden zu halten, Mitarbeiter zu motivieren oder im hart umkämpften Arbeitsmarkt frische, kreative Talente anzusprechen. Wer seine Agenturmarke nachhaltig in der Außenwahrnehmung stärken möchte, muss deutlich mehr tun, als ab und an ein Interview anzuleiern oder bei Bedarf Meldungen ungefiltert über einen großen Verteiler zu streuen. Man muss wissen, was aus dem eigenen Kosmos überhaupt relevant ist, aktives Themenmanagement betreiben und für ein permanentes Grundrauschen in der Fachpresse sorgen. Das gelingt den wenigsten Agenturen aus eigener Kraft.

Mit PR alleine gewinnt man keinen Pitch
Allerdings machen sich viele Agenturchefs erst Gedanken über PR, wenn das Geschäft nicht mehr richtig läuft, wenn ein wichtiger Kunde verloren wurde und die neue Agentur viel Wind darum macht. Dann ist es meistens schon zu spät. Besser ist es, schon davor für gute Nachrichten zu sorgen, um mit positiven Meldungen präsent zu sein. Dennoch gewinnt man mit PR alleine keinen Pitch – das sollte jedem klar sein. Wichtig ist, dass die Qualität der Arbeit stimmt, die Agentur sich weiter entwickelt und dass nicht nur heiße Luft geredet wird. Denn wer ständig blufft, fliegt irgendwann auf. Außerdem ist nicht jedes Thema relevant für die Fachpresse und wird zu einer große Geschichte. Hierbei ist die Branche oft viel zu verliebt in sich selbst und in ihr Tun. Agenturen verlieren gerne den Blick dafür, was Außenstehende interessiert. Selbstüberschätzung ist meistens der größte Fehler, der ihnen bei der Eigenvermarktung unterläuft. Ehrliche Worte und konstruktive Kritik von außen sollten deshalb Ernst genommen werden oder zumindest einen Denkanstoß geben. Auch wer täglich die relevanten Publikationen liest und ständig die Szene beobachtet, bekommt schneller ein Gefühl dafür, was eine gute Story ausmacht.

PR ohne Plan läuft nicht rund
Darüber hinaus unterschätzen viele Agenturen den Arbeitsaufwand und glauben, sich neben dem Tagesgeschäft selbst um die Pressearbeit kümmern zu können. Aber PR ohne Plan läuft nun mal nicht rund. Auch nur kurzfristig in PR zu investieren, macht kaum Sinn. Wer seine Agenturmarke stärken will, muss kontinuierlich am Ball bleiben und auch bereit sein dafür Zeit zu investieren. Eine Präsenz in den Medien kann nur erreicht werden, wenn man mindestens ein halbes Jahr Zeit veranschlagt. PR lebt nun mal von Kontinuität und sollte fokussiert sein. Wichtig dabei: Wer zur Meinungsführerschaft zählen möchte, sollte den Mut haben, auch mal eine These aufzustellen, die polarisiert und nicht Mainstream ist.

Unternehmen sind besser aufgestellt
Erstaunlich ist auch, dass Unternehmen in puncto PR oft besser aufgestellt sind, eine eigene Kommunikations-Abteilung und einen Pressesprecher beschäftigen. Sie planen ihre PR-Aktionen viel vorausschauender und denken auch an die interne Verständigung. Agenturen tun sich damit eher schwer und insbesondere im Krisenfall wird es schwierig. Wenn die Hütte brennt, herrscht meistens Sprachlosigkeit – niemand nimmt Stellung, der Boss abgetaucht. Das ist natürlich ein Worst-Case Szenario, denn alles was folgt ist rein spekulativ und macht die Lage kaum besser. Wenn sich ein Shitstorm abzeichnet, ist das Kind vollends in den Brunnen gefallen. Ein gutes Image alleine hilft da nicht weiter. Gut beraten ist, wer sich in so einer Situation mit einem PR-Profi eine Strategie oder auch nur eine kurzfristige Sprachregelung überleget und diese auch an die Mitarbeiter kommuniziert.

PR ist und bleibt Chefsache
Überhaupt bin ich der Überzeugung, dass PR Chefsache sein muss, und damit meine ich nicht nur in der Krise. Wenn die Geschäftsleitung die Wichtigkeit von PR erkannt hat, greifbar ist und das Thema forciert, dann zeigt sich das auch beim Ergebnis. Und wenn Agenturen sich dazu entscheiden, eine PR-Agentur zu beauftragen, müssen sie sich darüber Bewusst sein, dass trotzdem immer noch Eigenarbeit bleibt. PR-Themen müssen definiert, intern vorbereitet und abgestimmt werden. Der Kunde muss bereit sein, hierfür Ressourcen einzuplanen. Auch Wertschätzung wird hier zum Thema: Weil PR so schwer messbar ist, kommt es leider immer wieder mal zu Diskussionen über den Wert erbrachter Leistungen. Beispielsweise glauben viele, Print sei das Maß aller Dinge. Und dies, obwohl wir inzwischen in einer Welt leben, die von den Onlinemedien immer stärker dominiert wird. Aber gute Kommunikation gibt es nun mal nicht zum Nulltarif und ich bin sicher, dass über Anzeigenpreise auch nicht verhandelt werden kann. Zum Glück ist das nicht die Regel!

Tanja Koschade, Geschäftsführerin

Die Natursaft Kelterei Wolfra – natürlich neu von Zeichen & Wunder

Die Brand Design Company hat einen neuen Markenauftritt entwickelt, der durch Nahbarkeit und Frische überzeugt.

Wie macht man Lust auf Saft – und bringt die spezifischen Vorzüge eines eigentlich alltäglichen Produkts so im Packaging Design zum Ausdruck, dass sie im hartumkämpften Wettbewerb aus der Masse herausstechen und die Präsenz der Marke stärken? Diese Frage hat die Brand Design Company Zeichen & Wunder für ihren Kunden Wolfra beantwortet: mit einer klaren Brand Identity – mit einer ausdrucksstarken visuellen Identität und einem nahbaren und zeitgemäßen Brand Design. Das Traditionsunternehmen produziert seit 1930 hochwertige, natürliche Säfte, Nektare und Schorlen und steht für Saftkompetenz; Ziel- und Anspruchsgruppen sind neben Endkundinnen und Endkunden auch der Lebensmitteleinzelhandel, die Getränkeabholmärkte und die Gastronomie.

Zunächst haben die Münchner in Workshops mit dem Auftraggeber die Identität der Marke und ein Markenmanifest erarbeitet: „Wolfra schöpft immer wieder Neues aus der Natur und begeistert Menschen als bayerisches Original mit einem unverwechselbaren Zugang zur eigenen Tradition.“ Das neue Logo und das neue Corporate Design bringen diese Story aufmerksamkeitsstark zum Ausdruck. So spricht Wolfra auch eine neue, jüngere Klientel mit einem ausgeprägten Ernährungs- und Umweltbewusstsein an, denn Wolfra setzt sowohl bei heimischen als auch bei exotischen Früchten auf hohe Qualität. Kommunikative Verstärkung erfährt die visuelle Identität durch den neuen Claim „Wolfra. Voll Frucht. Von Herzen aus Bayern.“, der das Storytelling zur ganzen Marke Wolfra markant zusammenfasst.

Tradition mit Zukunftsblick
Der neue Auftritt ist erfrischend, strahlend und lebendig; er steht für geballte Fruchtkompetenz. Das prägnante Logo wurde aus der Markenhistorie heraus entwickelt und präsentiert Wolfra in formaler Perfektion: Der Apfel, der seit jeher für die Marke steht, wurde ikonisch erneuert und ist zentrales Bildelement für den nahbar und freundlich wirkenden Schriftzug. Kombiniert mit dem Claim greift das Corporate Design die Produktvielfalt sowie die Natürlichkeit der Säfte auf und setzt die Marke emotional in Szene. Ziel ist es, einerseits die traditionellen Wurzeln des Originals zu wahren, andererseits aber auch zukunftsorientiert und eigenständig aufzutreten, um Menschen zu begeistern.

Neues Packaging mit Regalwirkung
Nach dem Brand Design der Marke stand bei der Umsetzung vor allem das Packaging im Fokus, dem wichtigsten Touchpoint für die Kunden. So hat Zeichen & Wunder für mehr als 70 Wolfra Produkte die Etiketten neu entworfen, darunter die geliebten Klassiker, die sanften milden Säfte und die zertifizierten Bio Säfte sowohl für Endkundinnen und Endkunden als auch für den Lebensmitteleinzelhandel, die Getränkeabholmärkte und die Gastronomie. Dabei wird das neue Logo prominent eingesetzt. Die plakative Sortentypografie fällt sofort auf und unterstreicht die Natürlichkeit der Produkte. Das sorgt für Wiederkennungswert im Regal. Zudem werden Aspekte wie Regionalität und Heimat aufgegriffen – mit gefühlvollen Panorama-Illustrationen, die an das bayerische Voralpenland erinnern. Der Launch ist für Q1 2020 geplant; selbstverständlich unterstützt Zeichen & Wunder auch bei der Implementierung des neuen Auftritts nach innen und außen, beispielsweise mit Vertriebspräsentationen.

„In diesem Jahr feiern wir unser 90-jähriges Jubiläum. Anlass genug, um mit einem modernisierten Markenauftritt unsere Haltung und Heimatverbundenheit sowie unsere hochwertigen Produkte nahbar zu kommunizieren und uns damit klar vom Wettbewerb abzugrenzen“, erklärt Wolfra Geschäftsführer Norbert Sima. „Wir freuen uns sehr über das tolle Ergebnis, das sofort ins Auge sticht. Das Team von Zeichen & Wunder hat uns mit seiner Regional-Expertise ideal unterstützt.“

Bildmaterial steht unter folgendem Link zum Download bereit:
http://www.zeichenundwunder.de/downloads/ZeichenundWunder-Wolfra-BrandDesign-Packaging.zip

 

Über Zeichen & Wunder:
Zeichen & Wunder verbindet schon immer Markenstrategie, Markendesign und Kommunikation im Raum. Analog und digital. Fundiert und wirksam. Für die enge Verzahnung von strategischem Denken, ausgezeichnetem Design und Storytelling stehen die geschäftsführenden Gesellschafter Irmgard Hesse und Marcus von Hausen. Zeichen & Wunder ist aus Überzeugung inhabergeführt und gehört mit 45 Mitarbeitern zu den TOP 20 der CI/CD-Agenturen in Deutschland. Im Ranking des IF Design Award zählt Zeichen & Wunder zu den Top Ten der erfolgreichsten Brand Design Studios der letzten fünf Jahre. Kunden sind u. a. BMW Group, Deuter, Herrmannsdorfer Landwerkstätten, München Tourismus, Landeshauptstadt München, SAP, Naturkundemuseum BIOTOPIA und das Sporthaus Schuster. Weitere Informationen unter: www.zeichenundwunder.de

Noch ein Mittelständler setzt auf Bloom

Die Markenstrategen von Bloom gewinnen einen weiteren Etat zur Markenentwicklung eines Mittelständlers. Die LICO Stahl-Kunststofftechnik GmbH vertraut ab sofort auf die Mittelstandskompetenz der Münchner Agentur.

Das Kerngeschäft von Bloom ist die Markenarbeit für die „Hidden Champions“ im Bereich der inhabergeführten, mittelständischen B2B-Unternehmen. Und diese Positionierung trifft den Nerv: Der Mittelstand sucht verstärkt die Hilfe spezialisierter Agenturen. So konnten die Münchner 2019 bereits den Ladenbau-Spezialisten Bohnacker, den Schweizer Softwarehersteller BSI oder den Prepress-Spezialisten Janoschka als Neukunden gewinnen. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie zählen zu den Marktführern in ihrem Segment und möchten ihre Position festigen und sich für die Zukunft aufstellen.

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So auch die LICO Stahl-Kunststofftechnik GmbH, seit 40 Jahren am Firmensitz in München-Unterhaching aktiv. Die Markenstrategen von Bloom konnten den Hersteller von hochwertigen Produkten aus Aluminium und Edelstahl mit ihrer Mittelstandserfahrung und klar definierten Markenprozessen im Screening überzeugen. LICO möchte künftig sein Angebot verdichten und die Marke fokussiert und konzentriert auf eine Produktsparte ausrichten. Ziel ist es, Marktführer im Segment „Ground Support des Hubschrauberbetriebs“ zu werden. Bloom wurde nun damit beauftragt, diese Nischenstrategie und die einhergehende Innovationspolitik in allen Unternehmensbereichen zu begleiten. Auch ist ein klar definiertes Imageprofil für die Kommunikation in der Öffentlichkeit dabei unumgänglich. Der Auftrag umfasst Strategie und Konzeption, die Neuerstellung der Website inklusive Persona-Beschreibung und SEO Optimierung. Außerdem ist ein Refreshing des Gesamt-Auftritts vorgesehen.

„Wir haben eine Agentur gesucht, die ein hohes Verständnis für den Mittelstand mitbringt“, sagt Thomas Kabilka, Inhaber von LICO. „Mit Bloom als Sparringspartner können wir unsere Nischenstrategie innovativ, effizient und mit höchstem qualitativem Anspruch umsetzen.”

Der Prozess der Markenverdichtung soll bis zur HELI-EXPO Ende Januar abgeschlossen sein.

Über Bloom:

Bloom ist die agile Kreativberatungsagentur, die ihren Kunden jeweils ein individuelles und maßgeschneidertes Set-up aus Generalisten & Spezialisten bietet. Mit 60 festen Mitarbeitern an den Standorten München und Nürnberg begleitet Bloom seine Kunden in ihrer B2B- und B2C-Kommunikation über die bayerische Landeshauptstadt und die Metropolregion Fürth, Erlangen und Nürnberg hinaus umfassend: von der Strategie über den Brand Purpose und die Umsetzung bis zur Steuerung der kompletten Implementierung in digitale und analoge Kommunikationskanäle. Zu den Auftraggebern zählen unter anderen Apollo Optik, eon, Friedhelm Loh Group, küchenquelle, Novartis, Tucher Traditionsbrauerei, Versicherungskammer Bayern, Washtec sowie Zarges. Weitere Informationen unter: www.bloomproject.de

Was in 2020 wichtig wird: Hier sind die Trends

Die Herausforderungen im Marketing werden im kommenden Jahr noch einmal an Komplexität zunehmen. Wir haben Experten gefragt, welche Trends und Entwicklungen in 2020 eine Rolle spielen: Agenturmodelle werden sich weiterhin verändern, Purpose und Werte immer wichtiger. Gamer sind die neuen Influencer, die Experience wird zum Statussymbol, Markenbildung kollaborativer und Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern unsere Lebensversicherung.

Nachhaltigkeit ist kein Trend sondern unsere Lebensversicherung
Die Welt ist eine andere als noch vor einem Jahr. Und zwar, weil wir sie anders wahrnehmen, gewisse Dringlichkeiten anders bewerten. Ganz vorne dabei als Anwältin eines weltumspannenden, alles betreffenden Change: Greta Thunberg. Wie konnte es soweit kommen, dass uns Erwachsenen ein einzelnes, schwedisches Mädchen die Leviten lesen musste, um “Action” zu bewirken? In diesem Zusammenhang interessant ist das Phänomen der „SIPs“ (sensitive intervention points). So wie es kritische Punkte gibt, ab denen Systeme schlagartig irreversibel kippen können, wird zum Beispiel in Cambridge erforscht, wie diese SIPs auch im positiven genutzt werden können, um mit einem relativ begrenzten Aufwand große Veränderungen zu erzeugen. Was lehrt uns das? Nicht auf andere warten, jetzt handeln. Nachhaltigkeit ist kein Trend sondern unsere Lebensversicherung. Deshalb macht es nichts, wenn sie in aller Munde ist, hier gibt es keinen Bedarf nach Originalität: je mehr sich ihr verschreiben, umso besser.
Irmgard Hesse, geschäftsführende Gesellschafterin bei Zeichen & Wunder, München
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Boom der Gaming-Influencer
Für effektives Branding in einer jungen Zielgruppe werden Gaming-Influencer in 2020 unersetzlich. Wer erfolgreich junge Leute, aber auch Erwachsene bis 35 ansprechen will, wird in Zukunft nicht mehr auf Influencer verzichten können. Vor allem Gaming-Influencer werden dabei eine bedeutendere Rolle spielen, da Videospiele inzwischen zu einem der wichtigsten Unterhaltungsmedien avanciert sind.
George Danzer, CEO der Ad-Plattform Youblicity
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Shoppable Posts – das nächste große Ding
Alle großen visuellen Plattformen haben nun „Shoppable Posts“ angekündigt, die es möglich machen, den gesamten Kaufprozess mit wenigen Klicks direkt auf der Plattform durchzuführen. Da wir Menschen sehr stark auf visuelle Anreize reagieren, liegt es nahe, dass wir 2020 über ganz Europa hinweg den Rollout dieser Werbeformate erleben werden. Und Shoppable Posts reduzieren Friktionen zum Kauf: Kunden müssen nicht mehr erst in eine neue App oder Website einsteigen oder sich durch einen Check-out bemühen. Ich glaube, das wird vor allem für die Bereiche Fashion, Food und Gadgets der nächste große Trend. Denn diese Produktgruppen leben von der visuellen Aufbereitung.
Florian Wassel, CEO & Managing Partner bei TOWA
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Die Experience wird zum Statussymbol
Das Konsumverhalten befindet sich inmitten eines disruptiven Wandels: Teilen statt besitzen heißt die Devise; materieller Besitz wird eher als Belastung denn als Bereicherung erfahren. Teilen – zum Beispiel Car Sharing – spart Geld. Und das wird lieber in Erlebnisse investiert als in Produkte. Die Experience wird so immer stärker zum Statussymbol und für Marken zum Investment. Brand Experiences müssen deshalb auf die neuen Bedürfnisse der Konsumenten eingehen. Zum einen besteht der Wunsch nach kollektiven Erlebnissen (Beispiel: die globale Bewegung Fridays for Future), bei denen der Einzelne zum Teil einer Gemeinschaft wird. Zum anderen etabliert sich das individualisierte Erlebnis mit dem Ziel, sich von der Masse abzuheben. Dabei wird vermehrt auch künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen, um anhand von erhobenen Daten Erlebnisse von der Stange in maßgeschneiderte Brand Experiences umzuwandeln.
Martin Schnaack, Gründer und CEO der Brand Experience Agentur Avantgarde
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Markenbildung wird zunehmend kollaborativer
Digitalisierung und soziale Medien haben längst einen starken schöpferischen Einfluss auf Marken. Deshalb muss Markenbildung noch viel kollaborativer gedacht werden. Das Prinzip der Mitgestaltung muss im Daily Business verankert sein. Trends, Innovationen und Kundenbedürfnisse ändern sich schon jetzt im Minutentakt, da braucht es viele unterschiedliche Blickwinkel, Diven-freie Teams und unbürokratische Strukturen, um als Marke relevant zu sein.
Janine Nemec, Geschäftsführerin bei oddity Stuttgart
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Neue Agenturmodelle setzen sich durch
Wir erleben, dass sich Kunden zunehmend schwertun, den Kern ihrer Herausforderungen und ihrer Zielsetzungen in Briefings zu formulieren. In einer Kommunikationslandschaft, deren Veränderungstempo nicht dran denkt, sich zu verlangsamen, ist das kein Wunder. 2020 wird definitiv das Jahr, in dem der Mittelstand die Beziehung zu seinen Agenturen überdenkt und Modelle der Zusammenarbeit etablieren wird, bei denen echte Partnerschaft und das gemeinsame Erarbeiten und Erreichen von Zielen im Vordergrund stehen.
Rolf Lange, Geschäftsführung schalk&friends
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Verbraucher suchen aktiv nach Marken, die ihre Werte teilen und Stellung beziehen
Für viele Marken ist es eine Herausforderung, einen Purpose zu definieren, der ihr Kerngeschäft authentisch widerspiegelt und gleichzeitig alle Kunden anspricht. Anstatt zu versuchen, Marken wie Nike oder always und deren hochkarätige, zielgerichtete Kampagnen nachzuahmen, wären viele Marken besser beraten, die kleinen Dinge voranzutreiben: Etwa die Entwicklung einer authentischen Markenbotschaft und deren konsequente Umsetzung – nicht nur an allen Touchpoints und in Werbekampagnen. Um glaubwürdig zu sein, müssen Marken auch glaubwürdig handeln. Denn Verbraucher wollen sehen, dass Brands alles tun, um ihre Position zu verteidigen.
Christopher Kollat Senior Vice President EMEA bei Monotype
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Sensorik goes Marketing
Sensorik ist in den Bereichen Smart Home, autonomes Fahren oder Bilderkennung mittlerweile im Alltag angekommen. Im kommenden Jahr werden Sensoren aber immer mehr auch im Bereich Marketing und Kommunikation zum Einsatz kommen. Denn in Kombination mit AI schaffen Sensoren eine hyper-personalisierte User Experience (UX). Marken können durch sensorische Erfassung den Menschen in seiner aktuellen Situation noch besser abholen und in den Mittelpunkt stellen. Zudem können über Sensoren in Werbemitteln, Apps oder auf Webseiten Daten generiert werden, die das data-driven Marketing anreichern. Datenschutzkonformität natürlich immer vorausgesetzt.
Marcel Kammermayer, Geschäftsführer von Plan.Net Innovation
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Big Data als Innovationsmotor
Daten können helfen, neue Konzepte und Produkte zu entwickeln, sprich kreativer zu sein. Die bisherigen Bemühungen, „kreative Maschinen“ zu konstruieren, sind weitgehend gescheitert. Kreativität erfordert Intuition und das sind Schwachstellen für Computer, die Big Data kompensieren kann. Klar ist auch: Viele Unternehmen sitzen auf vielen Daten, verfügen aber nicht über die Infrastruktur oder die Fähigkeit, diese zu verstehen. Hier wird der Innovationsdruck zu immer besseren Analysen und neuen Technologien führen. Daten werden intelligenter genutzt werden und das wird den Kundenservice verbessern. Für das Geschäftsergebnis im Commerce-Bereich (ob B2B oder B2C) kann das entscheidend sein. Nicht nur der Druck also, sondern auch die Möglichkeiten zur digitalen Transformation sind enorm. Lasst sie uns nutzen!
Steff Neukam, Managing Partner bei Bloom
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In 2020 droht eine Welle des „Woke Washings“
Das Jahr 2020 wird einen wahren Boom Purpose-getriebener Maßnahmen in Unternehmenskommunikation und Marketing bringen. Umweltsorgen, die Politisierung jüngerer Konsumenten, der ungebrochene Trend zu Regionalität und Authentizität spielen dabei eine wichtige Rolle: Marken werden versuchen, in diesem Kontext Haltung zu beziehen. Reflektieren die Unternehmen dabei nicht ihre Werte, schwindet das ohnehin angeschlagene Vertrauen in die großen Konsumenten-Marken weiter. Es droht damit eine Welle des „Woke Washings“: kurzfristige mediale Aufmerksamkeit mit einer leichtverdaulichen Verwendung politischer Inhalte. 2020 wird sich zeigen, welche Marken sensibel genug sind, die sich ändernden Werte der Konsumenten ernst zu nehmen, und damit ihre Glaubwürdigkeit sichern.
Ulrich Köhler, Geschäftsführer der Trendbüro B. G. W. GmbH
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Enabler für die Bandbreite aller „Next-Hot-Shit-Topics“ ist und bleibt die Cloud
Viele Themen, die schon vor Jahren diskutiert wurden, kommen erst jetzt richtig an. Vor allem im digitalen B2B-Marketing. Ein Beispiel: Cloud gestütztes Marketing! Neu? Natürlich nicht! Das war schon vor ca. acht Jahren Trendthema auf der CeBIT. Damals wusste aber keiner so richtig, wie das konkret aussehen soll. Heute kann der Marketingleiter digitale Projekte wie Webportale, Marketingservices und zugehörige Systeme für Kunden- und Produktdaten quasi auf Knopfdruck als Service generieren, ohne seine interne IT überhaupt bemühen zu müssen. Das ermöglicht auch neue Services, die die richtig heißen Trends abbilden: Marketing Automation, Big Data Analytics oder KI-gestützte Personalisierung.
Oliver Zils, Managing Director Logic Joe
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Die Optimierung der CX wird für Marken eine ständige Herausforderung
Die mobile Digitalisierung schafft die Möglichkeit, jederzeit an Information von Interesse zu gelangen. Immer mehr Infos immer schneller zu erhalten: diese Gewohnheit dauerhaft auf hohem Niveau zu befriedigen, stellt immense Herausforderungen an die Customer Experience (CX) von Marken. Den abgespeicherten Standard hierfür geben globale Big Player vor. Dieser Standard wiederum wird als Benchmark gleichermaßen an andere Anbieter auf dem Markt gesetzt. Eine ständige Optimierung der CX wird somit für sämtliche Marken auch in 2020 eine der wichtigsten Aufgaben sein, um die Markenrelevanz kontinuierlich zu steigern.
Marcus Reiser, Managing Director bei 21TORR
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