Bridging the Digital Skill Gap – Hochschule der Medien und Partner- Unternehmen entwickeln neues Konzept für die digitale Qualifikation

Unternehmen müssen Einsteiger in Bezug auf ihre digitalen Skills heute häufig intensiv nachqualifizieren. Es fehlen die notwendigen Skills für den Digitalen Arbeitsalltag. Diese werden in der Plattformökonomie immer anspruchsvoller. Die Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) hat in Zusammenarbeit mit den Unternehmen Criteo, oddity, STROER/RegioHelden und dm-drogerie markt ein neues Konzept entwickelt, das Studierende besser auf die digitalen Anforderungen der unternehmerischen Praxis vorbereitet.

Stuttgart, 25. Januar 2018. Laut einer aktuellen Studie des Karrierenetzwerks LinkedIn stellt die digitale Transformation Fachkräfte vor neue Anforderungen: Kritikfähigkeit, Unternehmergeist und echte Digitalkompetenz werden benötigt. Viele Unternehmen haben jedoch das Problem, dass Studierende heutzutage oft nicht ausreichend für die anspruchsvolle, digitale Praxis ausgebildet werden. Zwischen Praxis und Theorie klafft laut Studie ein signifikantes „Skill Gap“, weshalb Arbeitgeber auch nach dem Abschluss meist intensiv in die Weiterbildung von Berufsanfängern investieren müssen.

Das neue Format „Ready for Digital Business“ der HdM und ihrer Partner-Unternehmen vermittelt zunächst klassisch digitale Theorie und erdet diese mit konkreten Übungen. Zu jedem digitalen Theorieblock wird eine Praxisbox „gepackt“, die ein „Deep Dive“ in ein relevantes Thema darstellt. „In Praxisprojekten wird meist zu viel Zeit für irrelevante Inhalte aufgewendet. In unserem Testformat wird direkt mit echten Tools, echten Daten und echtem Geld gearbeitet, die für die Unternehmen relevant sind“, erklärt Professor Dr. Thomas Lehning von der HdM. Experten aus den Unternehmen geben detailliertes Feedback zu jeder Box. Zudem werden die Themeneinheiten intensiv mit Keywords und Lernmedien flankiert, die ergänzend zur Vorlesung zu erarbeiten sind und die Präsenzeinheiten mit Selbstarbeitsphasen begleiten.

Lehrbestandteile sind beispielsweise die Disziplinen Digitale Strategie (Service Design, digitale Strategiemodelle), Suchmaschinenmarketing (SEO, SEA), Social-Media-Marketing (Instagram, Facebook Ads), Display-Marketing (Banner, Programmatic), AdTechnologie (AdServing) und Analytics/Optimierung. Dazu Simon Umbreit, Geschäftsführer der Digitalagentur oddity. „Wir fanden es spannend, mit der Hochschule der Medien ein bedarfsorientiertes Konzept zu entwickeln, das den Anforderungen unseres digitalen Arbeitsalltags entspricht. Der wird anspruchsvoller, bietet aber auch enorme Entwicklungspotenziale für Berufseinsteiger, wenn sie das richtige Know-how mitbringen.“

Wettbewerbsorientierung Teil des Konzepts – bestes Team fährt zum OMR Festival
Unterstützt wird das Lehrprogramm von den Partner-Unternehmen Criteo, oddity, STROER/RegioHelden und dm-drogerie markt, die sich alle stark für eine verbesserte digitale Ausbildung einsetzen. Als Abschluss der Veranstaltung stellten die Studierenden am 24. Januar 2018 ihre Ergebnisse vor. Dazu wurden beispielsweise für dm Facebook-Postings entwickelt – mit kleinen Mediabudgets im realen Umfeld. Die Gruppe mit der Kampagne, die die besten Ergebnisse im Marktumfeld erzielt, begleitet das oddity-Team nun auf das Online Marketing Rockstars Festival im März nach Hamburg – inklusive eines Facebook-Workshops, An- und Abreise und Übernachtung.

„Digitalisierung ist ständig im Wandel. Sie hat nicht nur Auswirkungen auf Prozesse, Arbeitsweisen und Tools, sondern muss auch viel stärker in der Ausbildung stattfinden”, sagte Christian Harms, Geschäftsführer Mitarbeiter und Arbeitsdirektor bei dm-drogerie markt. „Deshalb begrüßen wir die Initiative der Hochschule sehr, von Beginn an Unternehmen mit ins Boot zu holen, um Studierende praxisorientiert digital fit zu machen.“

Foto: Hochschule der Medien / Verena Ecker

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